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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Heiße Browser-Luft

Sunday, den 22. März 2009

Via bluelectric gerade erfahren, dass über dem Teich lauthals ein neuer Browserkrieg ausgerrufen wird. Diesmal soll er zwischen dem neuen Chrome von Google und Firefox stattfinden. Letzterer wird als wahrscheinlich aussterbende Art bezeichnet aufgrund der Tatsache, dass er »embarassingly slow« sei. Es geht wohl nicht zuletzt um die Geschwindigkeit der Javascript-Engine. Und darüber hinaus sind ja womöglich noch gewisse Markt-Interessen im Spiel, denn wer unterstützt als Sponsor intensiv die Mozilla-Corporation? Genau.

Andererseits ist mir das alles recht egal, und ein Browserkrieg bricht bei mir schon gar nicht aus, denn wenn ich mich vorrangig für Geschwin­digkeit beim Surfen interes­sieren würde, was für mich aber lediglich ein Randthema ist, dann würde ich statt Firefox seit Ewigkeiten Opera verwenden – und mich noch weniger für Chrome interessieren. OK, noch weniger als gar nicht geht eigentlich nicht.

Ich halte dieses Geschreibsel für das allzu übliche mediale Aufbauschen von Marginalien … für lautes premium­jour­nalistisches Gehaue auf den großen Klotz.

Ich schätze übrigens, dass ich 98 Prozent meiner Zeit beim Surfen mit dem Lesen von Webseiten auf dem Bildschirm verbringe – noch dazu ist Javascript bei mir in aller Regel ausgeschaltet. Wo auf meiner Liste relevanter Ent­scheidungs­kriterien für Webbrowser (ähh… was jetzt noch mal …?) dürfte also die Lade-Perfor­mance stehen? Ebend.

Ich denke aber schon, dass ich mir das Googelsche Teil, so (und nur dann, wenn) es tatsächlich nativ für Linux erhältlich sein sollte, demnächst einmal installieren werde, um unter anderem zu sehen, ob es nach wie vor nur mit einge­schränkter Oberfächen­anpassung an den Gnome-Desktop und applescher Benutzungs­einschränkung (Fensterbedienung) daherkommt. Was für mich allerdings schon ein Ausschluss­kriterium darstellt.

Google Chrome und die hibbelige Web-Welt

Thursday, den 4. September 2008

Der wahrscheinlich weltgrößte Datenkonzentrator bringt einen eigenen Webbrowser ins Rennen, und alle Web-Welt steht Spalier und feiert. Nun, alle feiern nicht, einige haben Befremdliches in den Nutzungs­bedingungen gefunden und bewertet. Im Grunde ist es ja ein Phänomen, wie man es bei Apple kennt: Das Unternehmen hüstelt ein neues Gadget aus, das in der einen oder anderen Form glücklich machen soll, und die Anhänger­schar verbreitet und/oder bloggt eilfertig die frohe Kunde.

Wie dem auch immer sei. So lange die Software nicht für Linux (aus­schließ­lich nativ bitte, nicht als Wine-Konstrukt) erhältlich ist, ist sie für mich im Grunde ohne Interesse, was eine Nutzung angeht. In Sachen standard­konformer Darstellung von Webinhalten (HTML/CSS) halte ich mich an dieser Stelle auch deswegen vornehm zurück und überlasse es eifrigeren Webkrauts-Kollegen, sich hierzu zu äußern. Nach meinen Informationen soll das in Kürze passieren. Bitte dort gelegentlich reinschauen.

Was habe ich alles über den neuen Browser gehört? Ein paar wenige Links zum Stöbern seien herausgegriffen:
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Fixelastischfluid – und gezoomt

Tuesday, den 1. Juli 2008

Ich weise auf einen interessanten Artikel bei den Webkrauts hin, der sich mit der Thematik der Flexibilität von Webseiten (im Browserfenster) angesichts der Zoom-Möglichkeiten moderner Webbrowser beschäftigt.

Die Begriffsunterscheidung sieht nach Eric Eggert im Blick auf die einzusetzende Technik so aus – im oben angegebenen Webkrauts-Artikel Kommentar 28 (Hervorhebungen von mir):
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