Zu den Artikeln...

dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

Zur Top-Navigation...

Dammbruch

Monday, den 28. November 2005

Ist die Maut erst installiert, überwacht es sich ganz ungeniert.

Merke: Das Totalitäre kommt in Deutschland nicht per Putsch (der Deutsche ist nicht so für’s Hau-Ruck-Verfahren), sondern schleichend, auf demokratisch getarnten Pfoten geschlichen. Was – by the way – am abgründigen Ende leichter behaupten lässt, man hätte das nicht gewusst oder gewollt. Was wir Deutschen ja auch gut können.

Via Kiesow

Nachtsicht-Überwachung im Kino

Tuesday, den 3. Mai 2005

Mehrere Kinobetreiber “prüfen” die Anschaffung von portablen Nachtsichtgeräten zur Überwachung von Kinobesuchern, wie heute im Heise-Newsticker zu lesen. Hiermit sollen die sogenannten “Raubkopierer” wirksamer bekämpft werden.

Abschwächend, und erst auf den zweiten Blick als argumentative Finte durchschaubar, erklärt ZKM-Geschäftsführerin Esser laut Heise-Artikel, es sei an den Einsatz der Geräte nur in “Verdachtsfällen” gedacht. Es werde keine fest installierten Apparate geben, “wo jemand seinem Voyeurismus nachgehen kann.”

Tatsächlich ist diese Aussage völlig ohne jede Relevanz, denn dass da “jemand seinem Voyeurismus nachgehen kann”, interessiert ja überhaupt nicht. Das ist gar nicht das Thema. Das Thema ist vielmehr, dass die Kunden, die man offenkundig pauschal für potenzielle Kriminelle hält, beim Kinobesuch zu überwachen sind.

Und genau das, vermute ich stark, wird man, wenn solche Überwachungsinstrumente angeschafft sind, in größtmöglichem Umfang tun. Da hilft auch der Augenwischer nicht weiter, Glaubwürdigkeit herzustellen, “dass der Schutz der Intimsphäre der Nutzer natürlich ein Thema sei.”

Klar, ein Thema für die PR-Mülltonne und zum Ablachen hinter verschlossenen Konzerntüren. Und wer’s glaubt, wird selig, denn wie wir alle wissen, sind wir ja inzwischen Papst.

via Pepino

(BtW: Erstaunlich, wie mir beinahe täglich neue Gründe vor die Hufe fallen, nicht mehr ins Kino zu gehen…)

Fußfesseln – Eine durchaus faschistoide Idee

Wednesday, den 27. April 2005

Nützlich zur gesellschaftlichen Re-Integration entlassener Straftäter (seit fünf Jahren im Einsatz), Langzeitarbeitsloser und therapierter Suchtkranker.

Hier original lesen: Presseinformation der CDU Hessen (PDF-Format)

Da steht jetzt aber wirklich nichts drin von einer womöglich weiterführenden Idee, die genannten Personengruppen zur noch besseren gesellschaftlichen Re-Integration und auch zur optimalen Verhaltenskontrolle in Lagern zu konzentrieren?

In denen Arbeit wieder frei macht…

Es gibt zunehmend Leute, deren Aktivitäten man genauer beobachten sollte. :angry:

Seite 12 von 12« Erste6789101112

2004-2012 | Layout und Theme »ILoveOrange2« v2.03: Boris Stumpf – dyingeyes weblog | Impressum | Wordpress

Zuletzt Kommentiert:

  • Boris (Autor) am 20.4.2012:
    Das ist tatsächlich eine Möglichkeit, die ich auch bedenke: augenstille.de umbauen wie...
  • Hokey am 20.4.2012:
    Es reicht ja auch, das Blog mal ein paar Monate / Jahre liegen zu lassen – ich kenne ein...
  • Boris (Autor) am 14.2.2012:
    Ich hatte 2003 schon einmal einen Satz Ohrmuscheln bestellt. Hatte einfach dort angerufen...
  • Dirk am 14.2.2012:
    Verdammt, und ich hab meinen irgendwann vor vielen Jahren schon mal weggeworfen wegen zerfallener...
  • Boris (Autor) am 25.1.2012:
    Den hätte ich lauthals ausgelacht und gefragt, wie es sein könne, dass sein Köter Haufen...
  • Perun am 25.1.2012:
    Ja, das ist ärgerlich und unnötig. Vor allem kriegt man das ganze nicht so einfach ab, wenn man...

Kategorien: