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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Ubuntu: Wo finde ich Unterstützung?

Monday, den 28. Mai 2007

Ubuntu-Blogkarneval

Nun hat man »sein« Ubuntu-Linux installiert, und es startet und läuft auch (hoffentlich). Aber irgendwann hat man doch Fragen hinsichtlich bestimmter Funktionalitäten des Systems oder in Bezug auf verfügbare Software, für die es unter den anderen beiden Betriebssystemen geradezu »klassische« Lösungen gibt. Oder aber irgendeine Hardware-Komponente funktioniert eben doch nicht so, wie man es erwarten dürfte. Dann ist guter Rat – eben gar nicht teuer, sondern kostenlos, meist freundlich erteilt und sogar recht schnell zu finden.

Hier also einige Anlaufstellen, wohin sich der geneigte frischgebackene Ubuntu-Anwender im Frage- oder Problemfall wenden sollte. Ich jedenfalls bin hier bisher bei nahezu jedem Problem fündig geworden, habe entweder eine Lösung gefunden oder zumindest Anhaltspunkte, wo ich weiter suchen muss.

Zwei deutsche Anwenderforen rund um die Ubuntu-Distributionen, die ich zu meinen ständigen Informationsquellen zähle.

Letztgenanntes Forum betreibt das ubuntuusers-Wiki, in dem viele grundlegende Aspekte der Einrichtung und des Betriebs der Ubuntu-Distributionen in ausführlicheren Artikeln beschrieben werden.

Für diejenigen, die lesenderweise des Englischen halbwegs mächtig sind, bietet mit der ubuntu Documentation die offizielle Dokumentation einen grundlegenden Einstieg in das System. Zu beachten ist der von hier aus direkt erreichbare Bereich der ubuntu User Documentation, der eine sinnvolle Erweiterung der Onlinedokumentation darstellt.

Das Auge guckt mit…

Schließlich noch drei Hinweise auf Ressourcen, die sich mit den grafischen Oberflächen (Desktop-Managern) der Ubuntu-Distributionen beschäftigten:

Für die Anwender des Gnome-Desktops (Ubuntu), die ihren Desktop mit vielerlei Themes, Iconsets und anderen Nettigkeiten »individualisieren« wollen, bieten GNOME-Look.org und Art.gnome.org wahre Fundgruben.

Für die Verschönerung des KDE-Desktops (Kubuntu) gibt es natürlich vergleichbare Ressourcen.

Wer darüber hinaus Interesse an OpenGL-basierten zusätzlichen (animierten und 3D- sowie Transparenz-) Features seiner Desktop-Umgebung hat, den verweise ich auf einen kürzlich hier im Blögchen publizierten Artikel zu Beryl.

Fazit

Alle genannten Quellen bieten bei Bedarf zahlreiche Hinweise und Links zu weiterführenden Informationen.

Hilfe zu den Ubuntu-Distributionen ist tatsächlich leicht – und meist wirklich erschöpfend – zu finden. Die genannten Ressourcen nutze ich allesamt selbst bei entsprechenden Gelegenheiten; die Empfehlungen entspringen meiner eigenen Erfahrung.

Andere Anwender kennen wahrscheinlich noch zahlreiche weitere Anlaufstellen zum Ubuntu-Linux allgemein und sicher auch zu Teilaspekten des täglichen Umgangs damit. Der Ubuntu-Blog-Karneval mag hierzu vielleicht sogar ein guter Ausgangspunkt sein.

Darüber hinaus bietet inzwischen auch der Buchhandel eine ganze Reihe von Publikationen zu Ubuntu, ohne natürlich hinsichtlich der Aktualität mit den Onlineressourcen konkurrieren zu können.

Ubuntu: E-Mail bei Dualboot-Systemen

Thursday, den 24. Mai 2007

Ubuntu-Blogkarneval

Ich setze mein Ubuntu-Linux (zur Zeit 7.04 Feisty Fawn) zusammen mit einer Windows-Installation auf einem PC ein und entscheide jeweils beim Rechnerstart per Bootmanager, welches System ich starten will.

Nun ergibt sich das Problem, dass ich natürlich gerne auf beiden Systemen auf denselben aktuellen E-Mailbestand zugreifen will. Wie kann ich das erreichen, wenn ich als Mailprogramm Mozilla Thunderbird einsetze?

Thunderbird lässt mir bei jedem E-Mailkonto die Wahl, wo ich die zugehörigen E-Mails ablegen will. Ich finde diese Einstellung in den Konteneinstellungen unter Server-Einstellungen/Lokales Verzeichnis (ganz unten in diesem Dialog).

Hiermit eröffnen sich mir nun zwei Möglichkeiten, wie ich vorgehen kann, um mit beiden Thunderbirds auf denselben Mailbestand zuzugreifen:

1. Zugriff auf das Thunderbird-Profil unter Windows

Sofern ich den inzwischen in Version 1.0 freigegebenen NTFS-Treiber ntfs-3g einsetze (siehe unbedingt auch hier und hier), kann ich prinzipiell auf das Thunderbird-Profil unter Windows zugreifen.

Bei XP befindet sich das hier:
~\Dokumente und Einstellungen\[Anwendername]\Anwendungsdaten\
Thunderbird\Profiles\[Profilname]\Mail\

Ich richte also in diesem Falle meine E-Mail-Konten im Thunderbird unter Ubuntu so ein, dass sie auf die entsprechenden Unterordner dort zugreifen.

2. Ablage der E-Mails in einem profilunabhängigen Verzeichnis

Ich erzeuge ein Verzeichnis mit einem Namen meiner Wahl, in dem ich die E-Mails beider Thunderbirds ablege, z.B. auf einer Partition, auf der sich meine anderen persönlichen Dokumente befinden. Dorthin verweise ich bei beiden Thunderbirds in den entsprechenden Konteneinstellungen.

Meine Erfahrung bisher

Ich selbst verfahre seit inzwischen zwei Monaten nach Methode 2. Probleme und Unverträglichkeiten sind bisher keine aufgetreten, beide Thunderbirds arbeiten völlig einwandfrei. Ich habe jedoch, um möglichen Problemen mit dem NTFS-Schreibzugriff generell aus dem Weg zu gehen, bei der Einrichtung des Rechners eine Partition mit dem FAT32-Dateisystem eingerichtet, auf dem ich u.a. den genannten gemeinsamen E-Mailordner angelegt habe. Das erscheint mir bis auf weiteres als die sicherste Variante.

Ubuntu: Blog-Karneval

Monday, den 21. Mai 2007

Yoda’s Blog veranstaltet von Freitag, 25. Mai 2007 bis Freitag, 01. Juni einen Blog-Karneval zum Ubuntu-Linux. Einschließlich natürlich der K-, X- und E-Varianten dieser Linux-Distribution.

Wie Roman Hanhart schreibt, trifft sich der Blog-Karneval-Gedanke eigentlich sehr gut mit dem von Ubuntu geförderten Gemeinschaftsgedanken. Dazu, was ein Blog-Karneval ist, verweise ich wie Roman auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel.

Ich habe ja bisher schon einige Artikel zu meinen Erfahrungen mit Ubuntu verfasst und werde schauen, dass ich im Zeitraum der Veranstaltung noch den einen oder anderen Aspekt des Themas betrachten kann.

Also, ihr Ubuntuuser da draußen, lasst euch zum Thema etwas einfallen, das ihr anderen mitteilen wollt. Es dürfte eine gute Gelegenheit sein, etwas Propaganda für Linux im Allgemeinen und Ubuntu-Linux im Besonderen zu treiben.

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Zuletzt Kommentiert:

  • Boris (Autor) am 20.4.2012:
    Das ist tatsächlich eine Möglichkeit, die ich auch bedenke: augenstille.de umbauen wie...
  • Hokey am 20.4.2012:
    Es reicht ja auch, das Blog mal ein paar Monate / Jahre liegen zu lassen – ich kenne ein...
  • Boris (Autor) am 14.2.2012:
    Ich hatte 2003 schon einmal einen Satz Ohrmuscheln bestellt. Hatte einfach dort angerufen...
  • Dirk am 14.2.2012:
    Verdammt, und ich hab meinen irgendwann vor vielen Jahren schon mal weggeworfen wegen zerfallener...
  • Boris (Autor) am 25.1.2012:
    Den hätte ich lauthals ausgelacht und gefragt, wie es sein könne, dass sein Köter Haufen...
  • Perun am 25.1.2012:
    Ja, das ist ärgerlich und unnötig. Vor allem kriegt man das ganze nicht so einfach ab, wenn man...

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