Tuesday, den 3. Mai 2005
Weil ich gerade bei diesem Thema bin, siehe den vorigen Beitrag.
Wir Blogautoren können also im Sinne syntaktisch korrekter RSS-Feeds den Gedankenstrich gefahrlos einsetzen, wenn wir statt der HTML-Kodierung die Unicode-Kodierung verwenden:
— erzeugt: —
Und damit zum literarisch wertvollen Teil.
Da Gedanken unterschiedlich lang sein können ——— oder die vom Autor für den Leser gedachte Lesepause verschieden lang dargestellt werden soll, mag man vielleicht gerne mehrere Gedankenstriche zu einem längeren zusammenfügen. Dem steht entgegen, dass der Gedankenstrich als syntaktisches Zeichen einen gewissen Leer-Raum um sich hat, der längeren Strichen lückenhaft einen solchen durch die Rechnung macht. In diesem Falle hilft uns das span-Tag, und wir umgeben unsere aneinandergereihten Gedankenstriche mit solchen und formatieren darin wie folgt:
<span style="letter-spacing:-2px;">—
—————</span>
Was genau folgenden langen Gedanken erzeugt: ——————
Natürlich kann man im Stylesheet gleich eine Klasse mit diesen Eigenschaften erzeugen, sofern man häufiger von dieser gedanklichen Möglichkeit Gebrauch machen will.