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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Aufgezähltes, Gelistetes und Eingerücktes

Wednesday, den 5. September 2007

Beim Layouten eines kleinen Webauftrittes bin ich heute wieder einmal auf eine gestalterische Frage gestoßen, die mir schon häufiger begegnete und mir gegenüber bisher einer eindeutigen Klärung widerstand:

Wie behandle ich Absatzeinrückungen bei typografisch mit Aufzählungszeichen (»Bullets«) ausgezeichneten Aufzählungen bzw. bei Listen?

Prinzipiell bieten sich mir drei Möglichkeiten:

  1. Bündigkeit des Aufzählungszeichens mit dem linken Textrand (Rand der Textspalte)
  2. Bündigkeit des Aufzählungstextes mit dem linken Textrand, das Aufzählungszeichen rückt nach links heraus in die sogenannte Marginalspalte
  3. Der gesamte Aufzählungsabsatz samt Aufzählungszeichen wird etwas nach rechts eingerückt

Eine übersichtliche Darstellung aller drei Fälle in HTML/CSS kann der geneigte Webworker gerne für eigene Experimente nutzen. Im Folgenden bespreche ich die drei Fälle anhand kurzer Beschreibungen nebst grafischer Abbildungen.
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Witwen unterbinden

Friday, den 6. Oktober 2006

Bei längeren Überschriften (von Blogartikeln, aber auch allgemein in Texten) kann es passieren, dass aufgrund der Länge derselben das letzte Wort alleine in eine neue Zeile umbricht. Genau genommen handelt es sich bei dieser typografischen Unbill meines Wissens nicht um eine »Witwe« (früher: »Hurenkind«, auch hier), sie wird aber des Öfteren wohl so bezeichnet. Wie dem auch sei, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren…

Solche »Witwen« sind mindestens unschön, aber es gibt mit »Widon’t« von Shaun Inman automatisierte Abhilfe für diverse Weblogsysteme.

Manuela Hoffmann weist auf alle zur Zeit verfügbaren Versionen des »Widon’t«-Plugins hin, deswegen spare ich mir hier die einzelnen Links.
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Webstandards? Pah!

Wednesday, den 27. September 2006

Wenn es nur schon wenigstens im Ansatz so weit wäre, sich erfolgversprechend über dieses Thema unterhalten zu können…

Webdesign wird aber spätestens dann lästig und jegliche Diskussion darüber unfruchtbar, wenn schließlich ein Seitenkonzept steht und die meisten Feintuning-Arbeiten weitgehend eingedeckelt sind, und dann DER CONTENT hereintröpfelt.

Ich will dabei gar nicht von aufwändig (aber hilflos) formatierten Word-Dateien reden, durch die irgendwie vermittelt werden soll, WIE der Text am Ende auf den Webseiten »aussehen« soll.

Ich will vielmehr reden von absonderlichen Rechtschreib-, Interpunktions- und Stilgebilden, die ihren Ursprung offenkundig eher in einem unbedingten, ungebremsten und unkanalisierten Gestaltungswillen (um nicht von Zwang reden zu müssen) haben als in souveränem Umgang mit Text.

Selbst davor könnte man sich noch bei Abweisung jeglicher Schuld wegducken und solcherart »Text« unter Vermeidung jeglichen Augenzwinkerns sklavisch umsetzen – wenn einem aber dann gewisse abstruse Textkombinations-Konstrukte jedes eigentlich nagelsichere Layout zerschlagen, dann, ja dann…

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