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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Hilfe? Muttu suchen!

Thursday, den 5. November 2009

Wenn ich also im Thunderbird-Mailprogramm nach Hilfe suche und im Menü »Hilfe« den Menüpunkt »Mozilla-Thunderbird-Hilfe«* anwähle, dann erwarte ich schon etwas mehr Unterstützung, als auf die allgemeine deutsche Mozilla-Seite geleitet zu werden, die mir sogleich groß und breit den aktuellen Firefox anpreist.

* Fehlende Bindestriche vom eindeutig rechtschreibkundigeren Autor dieses Blögchens gebührenfrei eingefügt.

Soviel für heute zu den alltäglichen Dummheiten der Softwarewelt … :cry:

Ubuntu: E-Mail bei Dualboot-Systemen

Thursday, den 24. Mai 2007

Ubuntu-Blogkarneval

Ich setze mein Ubuntu-Linux (zur Zeit 7.04 Feisty Fawn) zusammen mit einer Windows-Installation auf einem PC ein und entscheide jeweils beim Rechnerstart per Bootmanager, welches System ich starten will.

Nun ergibt sich das Problem, dass ich natürlich gerne auf beiden Systemen auf denselben aktuellen E-Mailbestand zugreifen will. Wie kann ich das erreichen, wenn ich als Mailprogramm Mozilla Thunderbird einsetze?

Thunderbird lässt mir bei jedem E-Mailkonto die Wahl, wo ich die zugehörigen E-Mails ablegen will. Ich finde diese Einstellung in den Konteneinstellungen unter Server-Einstellungen/Lokales Verzeichnis (ganz unten in diesem Dialog).

Hiermit eröffnen sich mir nun zwei Möglichkeiten, wie ich vorgehen kann, um mit beiden Thunderbirds auf denselben Mailbestand zuzugreifen:

1. Zugriff auf das Thunderbird-Profil unter Windows

Sofern ich den inzwischen in Version 1.0 freigegebenen NTFS-Treiber ntfs-3g einsetze (siehe unbedingt auch hier und hier), kann ich prinzipiell auf das Thunderbird-Profil unter Windows zugreifen.

Bei XP befindet sich das hier:
~\Dokumente und Einstellungen\[Anwendername]\Anwendungsdaten\
Thunderbird\Profiles\[Profilname]\Mail\

Ich richte also in diesem Falle meine E-Mail-Konten im Thunderbird unter Ubuntu so ein, dass sie auf die entsprechenden Unterordner dort zugreifen.

2. Ablage der E-Mails in einem profilunabhängigen Verzeichnis

Ich erzeuge ein Verzeichnis mit einem Namen meiner Wahl, in dem ich die E-Mails beider Thunderbirds ablege, z.B. auf einer Partition, auf der sich meine anderen persönlichen Dokumente befinden. Dorthin verweise ich bei beiden Thunderbirds in den entsprechenden Konteneinstellungen.

Meine Erfahrung bisher

Ich selbst verfahre seit inzwischen zwei Monaten nach Methode 2. Probleme und Unverträglichkeiten sind bisher keine aufgetreten, beide Thunderbirds arbeiten völlig einwandfrei. Ich habe jedoch, um möglichen Problemen mit dem NTFS-Schreibzugriff generell aus dem Weg zu gehen, bei der Einrichtung des Rechners eine Partition mit dem FAT32-Dateisystem eingerichtet, auf dem ich u.a. den genannten gemeinsamen E-Mailordner angelegt habe. Das erscheint mir bis auf weiteres als die sicherste Variante.

Ubuntu: Updates auf einen Rutsch

Sunday, den 30. Juli 2006

Dass hier in der letzten Zeit so wenig über meine Erfahrungen mit dem Ubuntu-Linux zu lesen stand, liegt schlicht daran, dass es wenig zu berichten gibt, was Aufsehen erregen könnte: Es läuft einfach problemlos und flott und ich arbeite damit. Neben meiner Windows-Installation, die ich für bestimmte Aufgaben zur Zeit weiterhin benutze.

Aber heute gab es dann doch ein Ereignis, über das ich euch kurz informieren will:

Wie allüberall zu lesen war, gibt es ja jeweils neue Versionen (1.5.0.5) von Firefox und Thunderbird.

Und insofern ich beide Programme wie empfohlen über die Ubuntu-eigene ›Synaptic-Paketverwaltung‹ (die m.W. auf dem Debian-Paketmanagement beruht) installiert habe, überlasse ich diesem Manager natürlich auch die Updateverwaltung.

Und justament erschienen in der Aktualisierungsübersicht beide Programme in genannten neuen Versionen, zum Download und Installieren bereit.

Das Update erfolgte dann in einem Rutsch: Download und Installation. Beim ersten Neustart ermitteln dann beide Programme jeweils wie gewohnt die Kompatibilität ihrer Erweiterungen und Themes und fertig ist die Sache.

Das ist fein und sehr komfortabel – hat aber den Nachteil, dass nicht nur die jeweiligen kleinen Auto-Updatepäckchen von Firefox und Thunderbird heruntergeladen werden, sondern die Komplettpakete. Aber das nehme ich jetzt mal einfach so hin.

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