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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Witwen unterbinden

Friday, den 6. Oktober 2006

Bei längeren Überschriften (von Blogartikeln, aber auch allgemein in Texten) kann es passieren, dass aufgrund der Länge derselben das letzte Wort alleine in eine neue Zeile umbricht. Genau genommen handelt es sich bei dieser typografischen Unbill meines Wissens nicht um eine »Witwe« (früher: »Hurenkind«, auch hier), sie wird aber des Öfteren wohl so bezeichnet. Wie dem auch sei, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren…

Solche »Witwen« sind mindestens unschön, aber es gibt mit »Widon’t« von Shaun Inman automatisierte Abhilfe für diverse Weblogsysteme.

Manuela Hoffmann weist auf alle zur Zeit verfügbaren Versionen des »Widon’t«-Plugins hin, deswegen spare ich mir hier die einzelnen Links.
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Webstandards? Pah!

Wednesday, den 27. September 2006

Wenn es nur schon wenigstens im Ansatz so weit wäre, sich erfolgversprechend über dieses Thema unterhalten zu können…

Webdesign wird aber spätestens dann lästig und jegliche Diskussion darüber unfruchtbar, wenn schließlich ein Seitenkonzept steht und die meisten Feintuning-Arbeiten weitgehend eingedeckelt sind, und dann DER CONTENT hereintröpfelt.

Ich will dabei gar nicht von aufwändig (aber hilflos) formatierten Word-Dateien reden, durch die irgendwie vermittelt werden soll, WIE der Text am Ende auf den Webseiten »aussehen« soll.

Ich will vielmehr reden von absonderlichen Rechtschreib-, Interpunktions- und Stilgebilden, die ihren Ursprung offenkundig eher in einem unbedingten, ungebremsten und unkanalisierten Gestaltungswillen (um nicht von Zwang reden zu müssen) haben als in souveränem Umgang mit Text.

Selbst davor könnte man sich noch bei Abweisung jeglicher Schuld wegducken und solcherart »Text« unter Vermeidung jeglichen Augenzwinkerns sklavisch umsetzen – wenn einem aber dann gewisse abstruse Textkombinations-Konstrukte jedes eigentlich nagelsichere Layout zerschlagen, dann, ja dann…

Blocksatz oder nicht?

Thursday, den 26. Mai 2005

Nachdem ich die Blocksatz-Frage schon gestern kurz thematisiert habe und eben wieder einmal feststellen musste, dass man ihn eigentlich überhaupt nicht ohne manuelle Kontrolle einsetzen kann – dass es m.W. außer mit high-endigen Satzprogrammen einschließlich zuverlässig funktionierender Silbentrennung gar nicht möglich ist, einen einigermaßen sauberen Blocksatz zu erzeugen – werde ich nun mal unter dreister Missachtung der wetterlichen Gegebenheiten ein feiertägliches Stündchen mit einer Blogschau im Rahmen meiner Leseliste zubringen, um zu ergründen, wie es denn die werten Kolleginnen und Kollegen in dieser Frage halten.

Dann werde ich erwägen, entscheiden und entsprechend handeln…

Erkenntnisgewinn um ca. 13:00 Uhr:
Nach flotter, nicht ganz vollständiger Durchsicht meiner Blog-Leseliste finde ich ein Verhältnis von linksbündig gesetztem Text zu Blocksatz von etwas mehr als 2 : 1. Und das bestärkt mich in meiner Neigung, hier jetzt auch zu linksbündigem Flattersatz überzugehen. In allen angebotenen Themes. Eine echte Silbentrennung wäre natürlich trotzdem schön, aber haben wir wohl nicht…

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