Sunday, den 26. November 2006
Ich stelle fest, dass mich die Tatorte der letzten Monate allesamt recht wenig begeistern konnten. Einschließlich der heutigen Ausgabe aus München. Ohne das ich das jetzt konkret differenzieren könnte, habe ich den Eindruck, dass sich die Drehbücher zunehmend im Umfeld zerrütteter oder zumindest merkwürdiger Familienverhältnisse aufhalten. Außer den norddeutschen Ausgaben, die weiterhin (zu) gerne in biestig verschworene und verschrobene Dorfgemeinschaften eindringen.
Außerdem habe ich den starken Verdacht, dass sich die Produzenten der Serie gerne vom Farbfernsehen verabschieden würden – zugunsten einer trübsinnig graugrünen Monochrom-Optik.
Manch einer mag das gar »visuellen Stil« nennen…
So, und jetzt widme ich mich Kommissar Beck. Obwohl diese schwedische Serie ja auch recht trübe rüberkommt.