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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Die Katze ist wohl aus dem Sack!

Tuesday, den 23. November 2010

Das große Terror-Bedrohungsszenario ist ausgepackt: Dieses Mal wurde die Katze offenbar, wie ich mal unfein vermute, wohlportioniert schrittweise in kurzen Zeitabständen aus dem Sack gelassen:
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Wer hätte etwas anderes erwartet?

Wednesday, den 30. Juli 2008

Journalisten haben im Olympia-Pressezentrum lediglich zensierten Internetzugang:

Ausländische Journalisten werden während der Olympischen Spiele in Peking keinen freien Zugang zum Internet haben. Nach Klagen von Journalisten, dass im Pressezentrum zahlreiche Internetseiten gesperrt sind, hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Zensur bestätigt: »Ich bin enttäuscht, dass der Zugang nicht größer ist. Aber ich kann den Chinesen nicht sagen, was sie tun sollen«, rechtfertigte sich der Chef der IOC-Pressekommission, Kevan Gosper, heute in einem Interview.

Dazu fällt mir eigentlich nur zweierlei ein:

  1. Es wird nicht wirklich jemand ernsthaft behaupten wollen – auf die Gefahr hin, sich restlos unglaubwürdig zu machen –, dass man freien Informationszugang und freie Informationsverbreitung in China hätte erwarten können. Olympische Spiele hin oder her.
  2. Ebenso zweifelsfrei bin ich davon ausgegangen, dass von Seiten des IOC –außer gefälliger, eventuell missmutig angehauchter Hinnahme – keinerlei kritische Aktivität im Hinblick auf solcherart staatliche Informationszensur zu erwarten war.

Ich meine, im Sinne beharrlich und gebetsmühlenhaft vorgetragener Sprachformeln, es geht doch wirklich nur um den Sport … nein, es geht um Politik … nein, doch um den Sport. Nein, die Politik. Oder die Wirtschaft? Genau! Darum geht’s auch.

Karikaturen, in vielerlei Hinsicht

Friday, den 3. Februar 2006

Wie geht das?

  1. Jemand karikiert etwas zeichnerisch, sprachlich oder auf anderem Weg, und tritt damit einem anderen oder einer Gruppe auf die empfindsamen Füße. Diese fühlen sich beleidigt.
  2. Sie beschweren sich und verleihen ihrer Empörung Ausdruck. Dazu gibt es die üblichen Wege privaten wie öffentlichen Protests oder Empörung.
  3. Der Autor der Karikatur oder der ihm gegenüber Weisungsbefugte nimmt Stellung dazu, und wenn er die Empörung für gerechtfertigt hält, entschuldigt er sich bei dem oder den Betroffenen. Sofern es sich um ein öffentliches Medium handelt, tut er das öffentlich.
  4. Der oder die Betroffene(n) akzeptieren das, andernfalls steht ihnen der Rechtsweg offen.
  5. Insofern es zu keiner Entschuldigung kommt, die Sache also nicht einvernehmlich auflösbar ist, bleiben die Positionen gegeneinander bestehen. Auch in diesem Fall steht in aller Regel der Rechtsweg offen.
  6. In unseren Gesellschaften hat die Rechtsprechung im Zweifelsfall die letzte Entscheidungskompetenz.
  7. Falls ein solcher Fall nicht einvernehmlich auflösbar ist, so wird sich bei genügender gesellschaftlicher Relevanz eine öffentliche Diskussion entwickeln, die den auslösenden Fall, seine Hintergründe, und – vor allen Dingen – seine Konsequenzen für die Zukunft erörtert. Normalerweise wächst eine Gesellschaft an solchen Diskussionen.

Alles andere ist nicht akzeptabel. Nicht hier. Und auch nicht in Dänemark.

Siehe auch etwa die Diskussionen bei kiesow und Perun

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Zuletzt Kommentiert:

  • Boris (Autor) am 20.4.2012:
    Das ist tatsächlich eine Möglichkeit, die ich auch bedenke: augenstille.de umbauen wie...
  • Hokey am 20.4.2012:
    Es reicht ja auch, das Blog mal ein paar Monate / Jahre liegen zu lassen – ich kenne ein...
  • Boris (Autor) am 14.2.2012:
    Ich hatte 2003 schon einmal einen Satz Ohrmuscheln bestellt. Hatte einfach dort angerufen...
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    Verdammt, und ich hab meinen irgendwann vor vielen Jahren schon mal weggeworfen wegen zerfallener...
  • Boris (Autor) am 25.1.2012:
    Den hätte ich lauthals ausgelacht und gefragt, wie es sein könne, dass sein Köter Haufen...
  • Perun am 25.1.2012:
    Ja, das ist ärgerlich und unnötig. Vor allem kriegt man das ganze nicht so einfach ab, wenn man...

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