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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Eine kleine Bücherliste

Friday, den 14. Mai 2010

Ich habe seit langer Zeit (fast) nichts mehr über Bücher berichtet, die ich gerade gelesen habe. Deswegen präsentiere ich heute eine kleine Liste einiger der Bücher, lose ausgewählt, die mich in den vergangenen Monaten befriedigt, begeistert, gefesselt oder überrascht haben – oder womöglich auch nicht.
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Empfohlen: Stephanie Plum

Tuesday, den 27. März 2007

Jetzt, wo der neue Rechner wunderbar läuft (Pssst!), kann ich mal schnell eine Buchempfehlung abgeben:

Kategorie: Lockerer, amüsanter Krimi für zwischendurch, gut und flüssig zu lesen

One for the Money
Janet Evanovich (New York 1994, St. Martin’s Paperbacks)
ISBN 0-312-99045-6

Das Bändchen ist der Auftakt zu einer ganzen Serie von Krimis mit der Protagonistin Stephanie Plum, einer Kopfgeldjägerin (Bounty Hunter) in Trenton, New Jersey, die eher unfreiwillig aus einer akuten finanziellen Notlage heraus bei ihrem Cousin Vinnie anheuert. Ohne einen Schimmer Erfahrung wird sie sogleich mit einem verlockend lukrativen Fall konfrontiert, der sich als ausnehmend knifflig herausstellt und unangenehme Verbindungen zu Erlebnissen in ihrer Kindheit aufleben lässt.

Es gibt reichlich Verwicklungen, Kratzer und Schrammen, aber irgendwie wurschtelt sich die quirlige Lady mit Wortwitz, einer gewissen selbstbewussten Frechheit und ein paar hilfreichen Bekannten erfolgreich durch die abenteuerliche Angelegenheit.

Inzwischen sind etwa ein Dutzend Stephanie-Plum-Romane erschienen und ich denke, es macht Sinn, mit dem ersten der Serie anzufangen. Viele Personen begleiten die Protagonistin wohl über alle Romane hinweg, so dass bei der Lektüre in Erscheinungs-Reihenfolge eine kontinuierliche kleine »Stephanie-Plum-Welt« entsteht.

Ich empfehle wie immer die Originalausgabe – die auf jeden Fall leichter zu lesen ist als z.B. die sprachlich reicheren Romane meines Lieblings Dean Koontz. Aber es gibt die Plum-Romane auch in deutscher Übersetzung (zu deren Qualität ich jedoch nichts sagen kann).

Einmal ist keinmal
Janet Evanovich (München, Random House/Goldmann 1997)
ISBN 978-3-442-42877-9

Die Originalausgaben mit ihren quietschbunten Covern sind für ca. 6 bis 7 Euro im Buchhandel mit englischsprachigen Büchern (oder via Amazon) erhältlich.

Kriminal-Literatur

Friday, den 3. November 2006

Wenn sich Ulrich Wickert mit drei deutschen Autoren, die (nicht nur) Kriminalromane schreiben, um einen Tisch setzt und intelligent und ernsthaft über Kriminalgeschichten, Figuren, Kulturgeschichte und Gesellschaft diskutiert, dann ist das (neben anderen) ein klares Zeichen dafür, dass die deutsche Medien- und Feuilletonlandschaft inzwischen zumindest einem Teil der sogenannten »Unterhaltungsliteratur« höheren kulturellen Wert zuzusprechen geneigt ist.

Das ist gut so, und es wird hoffentlich auf längere Sicht dazu führen, dass deutsche Autoren zunehmend größeren Raum im Bewusstsein der deutschen Leser gewinnen. Auch ich habe in diesem Sinne Nachholbedarf, wie ich gerne zugebe. Und es stehen noch einige Bücher von amerikanischen Autoren wartend in meinem Regal – um nur meinen Liebling Dean Koontz und daneben u.a. Barry Eisler (unbedingter Lesetipp!), Tess Gerritsen, Kathy Reichs und Harlan Coben zu nennen.

Aber zu ihnen hat sich längst der deutsche Autor Andreas Eschbach gesellt, eher im Science-Fiction- und Fantasy-Genre einzuordnen. Was tatsächlich eine reine Genre-Zuordnung darstellt und insofern – abseits des rein persönlichen Geschmacks – völlig frei von Relevanz ist.

Aber aufgrund der eingangs gelobten Büchersendung ist zumindest Friedrich Ani in meinen Blickwinkel geraten, mit einer neben anderen Romanen und Drehbüchern auf zehn Bücher angelegten Krimi-Reihe um den Münchner Kommissar Tabor Süden.

Es gibt also viel zu entdecken und zu lesen, vielleicht mag mein obiges kleines Linkdropping den einen oder anderen Anreiz geben. Ansonsten verweise ich für weitere aufregende Funde gerne noch auf die beiden folgenden Genre-Couches:

Krimi-Couch
Phantastik-Couch

Und zum Schluss noch ein kleiner Schulmeister:
Lasst gefälligst diese hohlen und sinnleeren Politiker- und Promi-Autobiographien der letzten Zeit in den Regalen stehen. In der Zeit, die ihr damit vergeudet, könntet ihr gute Bücher lesen. Oder einfach mal faul auf dem Sofa liegen und in die Luft gucken, was ebenfalls größere geistige Erbauung bringt.

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Zuletzt Kommentiert:

  • Boris (Autor) am 20.4.2012:
    Das ist tatsächlich eine Möglichkeit, die ich auch bedenke: augenstille.de umbauen wie...
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    Es reicht ja auch, das Blog mal ein paar Monate / Jahre liegen zu lassen – ich kenne ein...
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