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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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1000

Tuesday, den 2. Dezember 2008

Dies ist Artikel Nr. 1000 in diesem Blögchen!

Herzlichen Glü… Quatsch, das überlasse ich natürlich euch, meinen geneigten Lesern … :grin:

PS: Andere haben ihr Jubiläum übersehen (2000. Artikel? Alle Achtung …) – und deswegen habe ich soeben an meines gedacht und nachgeschaut. Manchmal hat das Leben eben auch seine ganz zufälligen und positiv überraschenden Seiten …

Nachtrag vom 06. Dezember 2008:

(Dafür verschwende ich doch keinen eigenen wertvollen Artikel …)

Diese 1000 Artikel habe ich in 1713 Tagen geschrieben. Das sind 0,58 Artikel pro Tag oder es entspricht einem Artikel in 1,71 Tagen. In der letzten Zeit liege ich wohl etwas unter Schnitt, aber das kann sich auch wieder ändern, denn einen besonderen Grund hat es nicht.
:wink:

Auf ins fünfte Jahr!

Wednesday, den 26. März 2008

Am 26. März 2004 begann ich dieses Blögchen – und ein Ende ist nicht abzusehen …
:twink:

Abitur? Da war mal was…

Sunday, den 10. September 2006

Gestern Abend war es wieder einmal so weit:

Jubliäumstreffen meines Abiturjahrganges – 25 Jahre!

Es war wie vor fünf Jahren wieder einmal spannend, Leute zu treffen, mit denen man zusammen vor einem Vierteljahrhundert die Schulbank gedrückt hat. In meinem Fall ist das besonders interessant, weil sich das Ganze wirklich auch am Rande der Unübersichtlichkeit bewegt – und schon damals bewegt hat.

Unser Jahrgang umfasste gut 400 Schüler, und das bedeutet, dass man jetzt, 25 Jahre später, Menschen begegnet, an die man sich gar nicht erinnern kann. Was aber nicht heißt, dass man sich mit diesen nicht wunderbar über die alten Zeiten (wo alles besser war…) unterhalten könnte.

Schön zu beobachten, wie sich alte Cliquen wieder zusammenfinden – und wie sich Cliquen, die damals nichts miteinander zu tun haben wollten, und aufgrund völlig verschiedener Denk- und Lebensweisen auch nicht konnten, auch heute noch bloß ›rein zufällig‹ im selben Raum aufhalten. Wie andererseits aber auch schöne Gespräche ins Rollen kommen mit Leuten, mit denen man früher nur sehr indirekt über gemeinsame Bekannte in Kontakt kam. Über die Cliquen-Schnittmengen sozusagen.

Lebenserfahrungen austauschen, in guten wie schlechten Erinnerungen schwelgen, dabei bemerken, wie man mit der Distanz der Jahre alle Erinnerungen ›in Ehren‹ gehalten hat. Sie alle sind Teil der Lebenserfahrung geworden.

Man ist zusammen, mit manchen sogar gemeinsam erwachsen geworden, hat mit vielen bloß die drei Jahre der Oberstufe geteilt, mit anderen viele weitere frühere Schuljahre. Mit wenigen sogar die Grundschuljahre.

Hat gemeinsam gelernt, gebüffelt, vor dem drohenden Abi geschwitzt… viel Zeit in der Cafeteria verbracht, unmäßige Mengen Kaffee und Zigaretten ins sich eingesogen, langweilige Stunden geschwänzt, lange Haare gehabt, gemeinsam Musik, Bücher und Filme entdeckt und verschlungen – und dann schließlich mit der gebotenen Lockerheit und Entschlossenheit das anstehende Abitur bewältigt.

Jetzt, am Tag danach, haben sich die Wege für die meisten von uns wieder getrennt.

Bis wir uns in fünf Jahren erneut begegnen werden…

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