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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Fortschritt

Thursday, den 23. Juni 2011

Mein letztes Röhrenfernsehgerät, bis Ende 2005, hatte eine Bilddiagonale von 56cm (Bildformat 4:3), wog knapp 20kg und hatte eine Leistungsaufnahme von knapp 70 Watt.

Es folge Ende 2005 mein erster Flachdisplay-Fernseher mit LCD-Technik, 32 Zoll (81cm) Bilddiagonale. Der wog 23kg und verbrauchte knapp über 70 Watt, wobei ich hierfür Bildeinstellungen ›optimieren‹ musste. So nahm ich z.B. die Panel-Hintergrundbeleuchtung fast ganz zurück.

Seit einer Woche erstrahlt mein Fernseh- und DVD-/Blu-ray-Bild auf einem neuen LCD-Gerät mit 40 Zoll (102cm) Bilddiagonale und LED-Hintergrundbeleuchtung. Das Gerät wiegt gerade einmal 16kg, ist ziemlich flach und verbraucht bei richtig guten Bildeinstellungen, die weitgehend den Hersteller-Voreinstellungen unter dem Label ›energiesparend‹ entsprechen, zwischen 59 und 68 Watt, je nach Kontrastreichtum der Bildinformation.

M.a.W. konnte ich den Energieverbrauch meiner Fernsehgeräte über die Jahre hinweg auf etwa gleichem Level halten, habe aber dabei gewaltige Fortschritte in Sachen Bildgöße und Bildqualität gemacht. Zumal ich jetzt sogar dank des integrierten DVB-C-Tuners kostenlos die HDTV-Angebote von ARD, ZDF und Arte nutzen kann.
:razz:

Auf neuen breiten Pfaden

Monday, den 2. Juli 2007

Seit dem gestrigen Sonntag sendet die Tagesschau-Hauptsendung um 20 Uhr im breiten 16:9-Bildformat (1,85:1).
(Da ich Nachrichtensendungen meist nicht gucke, sondern nebenher höre, ist mir das gar nicht wirklich aufgefallen)

Nachdem schon die ARD-Sportschau vor längerer Zeit auf das modernere Format umstellte und auch das ZDF seine beiden Haupt-Nachrichtensendungen heute und heute-Journal im breiten Bild ausliefert, ist mit dem Tagesschau-Pfund womöglich endgültig der Damm gebrochen und das alte Brown’sche Röhrenformat 4:3 zum Aussterben verdammt.

In einem interessanten Bildvergleich nimmt das Fontblog die Gelegenheit wahr, sich kritisch Gedanken über die unterschiedliche Nutzung des Formats bei beiden Sendern zu machen, was in den Kommentaren durchaus erhellend diskutiert wird.

Und weil in einem Kommentar auch die schier unvermeidliche Frage gestellt wird, was das 16:9-Format denn nun gegenüber dem 4:3-Format bringen soll, hier ein kurzer Überblick über einige der maßgeblichen technischen Entwicklungen des Fernsehens:

In allen genannten Fällen wurden genau diese Fragen gestellt und (meist fruchtlos) diskutiert:

Was soll denn das bringen? Und:
Brauchen wir das wirklich?

TV-Technik-Wirrnisse

Tuesday, den 8. November 2005

Kann es sein, dass ich auf der Suche nach einer Entscheidung für mein demnächst anstehendes neues TV-Gerät in eine völlig falsche Richtung gedacht habe?

In die Richtung nämlich, dass als Nachfolger einer durchaus noch ordentlichen 63cm-Röhrenglotze nur ein LCD-Flachschirm mit 16:9-Format und dem »HD ready«-Signum in Frage kommt?

Dabei in Kauf nehmend, dass ich mit solch einem modernen Gerät offenbar eine markant schlechtere Bildqualität erhalte, nicht nur bei TV-Programm, sondern auch bei DVDs?

Dabei berücksichtigend, dass »High Definition TV«(HDTV) offenbar noch eine gute Weile entfernt ist (mehrere Jahre wohl, was eine gewisse Verbreitung im Programm angeht); ebenso wie »HD-DVD« bzw. »BluRay-Disc«?

Und nein, ich werde meine DVD-Sammlung garantiert nicht neu anschaffen.
Und nein, Pay-TV liegt völlig außerhalb meines Interessenhorizontes. (more…)

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