Autonom?
Saturday, den 2. Juni 2007
Aber sicher doch!
Im Sinne von »Viehzeuch – frei von jeglicher intellektueller Kompetenz«.
Via kiesow…
Saturday, den 2. Juni 2007
Aber sicher doch!
Im Sinne von »Viehzeuch – frei von jeglicher intellektueller Kompetenz«.
Via kiesow…
Wednesday, den 6. Dezember 2006
oder: den Symptom-Bock zum Ursachen-Gärtner machen… und die Medien sensationieren uns sorgenvoll einen Wolf.
Jetzt haben wir den Salat:
Hätte man nur mal schneller geschaltet und hart durchregiert, dann hätten wir schon das Verbot von Killerspielen. Folglich hätte es diesen angedrohten Amoklauf heute gar nicht gegeben. Das haben wir nun davon. Oder etwa nicht? Nein, nicht? Schade…
In der momentan erzeugten Hysterie brauchte also nur jeden Tag irgendein Spinner halbwegs geschickt und glaubhaft irgendeine sogenannte »Bluttat« in einer Schule anzukündigen, und schon liefen täglich Schuldirektoren, Kultusminister, Polizei und Politiker wie aufgescheuchte Hinkel durch die Gegend. Amok sozusagen. Die sensationslutschenden Medien nicht vergessen.
Was verbieten wir dann? Welchen Sündenbock zaubern wir denn dann aus dem Hut? Welches »Killer-Dingsbums« ist dann schuld an Amok laufenden Schülern?
(more…)
Wednesday, den 31. Mai 2006
Angesichts ständiger Berichte über gewalttätige Schüler, Waffen an Schulen und vergleichbarer Unbill in unseren wohlgepflegten Ausbildungsstätten fällt mir ein Ereignis aus meiner Schulzeit ein, das seinerzeit für enormen Aufruhr sorgte.
Es muss sich wohl etwa um das Jahr 1976 ereignet haben, als einer meiner damaligen Klassenkameraden mit einer überraschenden, mindestens aber unüberlegten Aktion für seinen sofortigen fristlosen Schulverweis sorgte. Der thematische Hintergrund und Zusammenhang für seine »Tat« liegt inzwischen im Dunkel meiner Erinnerung; jedenfalls nahm der Betreffende den Umstand zum Anlass, dass sein älterer Bruder zu dieser Zeit seinen Pflichtdienst bei der Bundeswehr leistete, zu unser aller trefflichen Überraschung mitten im Unterricht eine recht mächtige Übungs-Panzergranate auszupacken.
Das Geschoss war blau, was uns allen unverzüglich sagte, dass es sich um Übungsmunition handelte – wir wussten das, weil wir ein Jahr zuvor einen informativen Ausflug zu einer Bundeswehrkaserne absolvierten, wo man uns auch über Waffen, Übungsmunition und dergleichen aufklärte.
Zudem erwies sich das Ding sogleich als leer, also frei von potenziell gefährlichen Inhalten.
Unser Lehrer hingegen war aufs höchste entsetzt, eilig waren weitere Lehrer sowie der Schuldirektor hinzugezogen, der Täter nebst Projektil in sichersten Gewahrsam genommen und später der herbeigerufenen Polizei übergeben.
Es folgte, wie gesagt, der sofortige Ausschluss von der Schule. Auch die folgenden Eingabeversuche der Eltern des Schülers sowie die Beteuerungen der übrigen Klassenkameraden, dass wir alle sofort erkannt hätten, dass es sich um einen harmlosen Gegenstand handelte, vermochten die Entscheidung nicht rückgängig zu machen.
Was lernen wir daraus?
Nach dem gemessen, was sich gemäß geläufiger gegenwärtiger Berichterstattung an unseren Schulen alltäglich abzuspielen scheint, wären meine Klassenkameraden nebst meiner Wenigkeit heute tot. Hinweggerafft von einer gesprengten scharfen Panzergranate…
:shock:
(Und Kinder: Lasst die Knarren zu Hause in des Idioten Papas Schrank. Dann lebt ihr einfach länger…)
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