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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Lebenszeichen aus der Sperrzone

Tuesday, den 24. February 2009

Es scheint mir untrüglich, dass meine Artikelfrequenz in der letzten Zeit arg gelitten hat. Irgendwie fällt mir im Moment nicht so wirklich viel ein, über das ich Lust hätte zu schreiben. OK, ich könnte mich échauffieren über hinlänglich bekannte neoliberale Vor- … äh nein, ganz sicher nicht -denker … besser -beter und deren billige Versuche, jeglichen Versuch der Abkehr vom heiligen Dogma des freiradikalen Marktes seitens der Regierung mit tumbem ideologischem Gepoltere zu verteufeln. Aber ehrlich, Leute, ich habe im Moment wirklich keine Lust, mich auch nur eine Minute länger mit solch fragwürdigen Gestalten zu befassen. Im Grunde nehme ich solche Typen nicht ernst. Ja, ich weiß, man muss sie ernst nehmen, denn sie sind mit ihren einflussreichen Giftfingern in allen wirtschaftlichen und politischen Einflusssphären eine wirkliche Gefahr für unsere Gesellschaft.

Wie dem auch sei :neutral:
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Museumsrennstrecke

Saturday, den 3. January 2009

Seit einiger Zeit präsentiert sich das Frankfurter Museumsufer (der Schau­mainkai in Sachsenhausen) in neu asphaltiertem Gewand, mit zwei Fahrspuren in Richtung Westen und einer gen Osten. Das ist für die Autofahrer sicher angenehmer zu befahren als das ehemals zwar beschauliche, aber sehr rumpelige Kopfstein­pflaster.

Aber sollte dieses ob seiner Museumsdichte und städtebaulichen Schönheit zu Recht gerühmte Museumsufer nicht auch eine Flaniermeile für Besucher sein? Wo man vom wunderschönen Sachsen­häuser Mainufer zum Spazierweg nach oben wandern kann, um angelegentlich eines der Museen auf der anderen Straßenseite aufzusuchen?

Warum hat man dann also eine derartige Rennstrecke für Autos angelegt, wo man tatsächlich häufig Autofahrer sieht, die meinen, dort mit lockeren 70 bis 80 km/h durchbrettern zu müssen?

Und warum spendiert man den angeblich so willkommenen Museums- und Uferflaneuren bloß einen einzigen Fußgänger­überweg genau in der Hälfte der rund 740 Meter langen Schnell­trasse, nämlich lediglich den am Eisernen Steg, den es schon seit Jahrzehnten gibt?

Beinahe falsch gewohnt!

Sunday, den 10. August 2008

Soeben musste ich quasi städtisch-offiziell feststellen, dass ich beinahe gar nicht in dem Stadtteil wohne, in dem ich zu wohnen glaube wohne. Was geradezu ein Skandal wäre!

Mit Beginn dieses Monats gibt es auf dem offiziellen Frankfurt-Portal eigene Unterseiten für die Stadtteile einschließlich navigierbarer Stadtteilkarten (Java benötigt). Und auf diesen Karten sind die offiziellen Stadtteilgrenzen (Gemarkungsgrenzen) violett eingezeichnet.

Bisher dachte ich geradezu blauäugig, dass ich recht gut im südlichen Bornheim eingebettet wäre und der Weg ins südlich und westlich angrenzende Nordend ein kleiner Spaziergang wäre. Weit gefehlt:

[Kartenausschnitt Stadtteilkarte Frankfurt/Bornheim] (Java benötigt)

Schon auf dem unschuldigen Weg zum Einkaufen in Richtung Bergerstraße schramme ich quasi hart an dieser Südgrenze vorbei. Mehr noch: Schon die Bergerstraße selbst, Frankfurts schönste und meistbelebte alte Einkaufs­straße, ist südlich des »Uhrtürmchens« (Verbindung Wiesenstraße zu Spessartstraße) fremdes Nordend-Territorium.

Das Haus, in dem ich wohne, befindet sich übrigens genau über bzw. zwischen dem »o« und dem »ß« des »Roß-« der Roßdorferstraße, ganz unten in der südwestlichen Ecke des violett umgrenzten Stadtteils. Etwas links davon, direkt entlang der Außenseite der Stadtteilgrenze, also außerhalb Bornheims, findet sich diagonal verlaufend ein orangefarbenes Klötzchen – ein öffentliches Gebäude: Das ist das Bürgerhaus Bornheim.

Ja, eben. Genau. :eek:

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Zuletzt Kommentiert:

  • Anne am 16.8.2010:
    Hi Boris, Da denke ich dann auch gerne mal an Klaus Kinskiy mit “Von wem ich mich beleidigen...
  • Pepino am 5.8.2010:
    In der Tat, das finde ich sogar sehr beruhigend! PS: Danke für’s erwähnen und für’s...
  • zungenwerk am 21.6.2010:
    …..höchste zeit jemanden zu suchen, der dir auf die harley hilft…..
  • Andi am 20.6.2010:
    Tja, es ist gar nicht mehr so einfach ein Handy zu finden, mit dem man nur telefonieren...
  • Mario H. am 16.6.2010:
    Ach was, das ist viel zu unsicher. Bloß nirgendwo notieren – am besten gleich vergessen.
  • Anne am 14.6.2010:
    Ach weißt Du, Das ist immer derselbe Mist mit den Verkäufern (gerade von Mobiltelefonen), die...

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