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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Taxonomie des Phantastischen

Sunday, den 25. November 2007

(Na, das ist mal ein Titel, oder? Ich fühle mich zurückversetzt in zwar längst vergangene, aber deswegen trotzdem nicht phantastische Zeiten des literaturwissenschaftlichen Studiums)

Angeregt durch kiesows Anmerkung zu meinem vorangegangenen Artikel versuche ich mich nun einmal an einer Begriffsklärung und Genreeinteilung im Bücherregal der phantastischen Literatur.

Ich stütze mich dabei auf meine eigene Leseerfahrung und Kenntnisse, die ich im Lauf der Jahre über phantastische Literatur sammeln konnte – ohne, dass ich dabei literaturwissenschaftliche und -historische Genauigkeit oder gar taxonomische Vollständigkeit behaupten kann oder will. Mein Studium ist, wie gesagt, lange her …

Bei Gelegenheit ziehe ich womöglich Filme oder TV-Serien als Beispiele heran, wo mir entsprechende Beispiele aus der Literatur mangels Kenntnis fehlen. Ansonsten nenne ich zu den Genres des Phantastischen jeweils Autoren und Werken, die mir auf die eine oder andere Weise beispielhaft erscheinen.
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Neverwhere

Friday, den 23. November 2007

Hatte ich schon erwähnt, dass ich eigentlich kein großer Freund der literarischen Fantasy bin? Science-Fiction, Horror immer, auch Mystery durchaus gerne, aber Fantasy? Nun, seitdem Andreas Eschbachs Haarteppichknüpfer meinen Leseweg kreuzte, bin ich nicht abgeneigt, bei der Suche nach interessantem Lesestoff auch immer wieder einmal einen Blick ins bislang ungeliebte Genreregal zu werfen. Und wenn mir dort schließlich Bücher begegnen wie …

Neverwhere
Neil Gaiman, 1996/97 (HarperCollins)
ISBN 0-380-78901-9

… nun, dann werde ich am Ende wohl noch zum Fantasy-Fan?

Neil Gaimans Roman basiert auf einer von ihm geschrieben BBC-Mini-Fernsehserie von 1996.
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Von Haaren, Reichen und Menschen

Friday, den 20. Oktober 2006

Vorweg möchte ich anmerken, kein ausdrücklicher Freund von Fantasy-Literatur zu sein. Ich habe es nicht so gerne von uralten Sternenreichen und Galaxien umfassenden Herrschergeschlechtern. Ich bin – neben meiner Vorliebe für das Thrillergenre – eher im Reich der Science Fiction, besonders der Social Fiction zu Hause.

Nachdem ich aber kürzlich mit beachtlichem Gefallen Andreas Eschbachs »Das Jesus Video« – und kurz zuvor »Exponential Drift« – gelesen habe, schien es mir an der Zeit – und meiner Lust –, seinen ›Erstling‹ zu lesen:

Die Haarteppichknüpfer
Andreas Eschbach, München 1995 (2005, Bastei-Lübbe TB)
ISBN 3-404-24337-4

Die Entstehungsgeschichte dieses für das Genre recht kurzen Romans ist aufschlussreich und interessant und kann besser als hier auf der Phantastik-Couch nachgelesen werden. Auch weitere Angaben zum Inhalt dieser erstaunlichen Geschichte findet sich dort.
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  • Boris (Autor) am 20.4.2012:
    Das ist tatsächlich eine Möglichkeit, die ich auch bedenke: augenstille.de umbauen wie...
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