Sunday, den 2. Dezember 2007
Ich muss einmal ein bisschen multiplizieren …
Das Thema wird in der deutschen Blogosphäre nicht besonders wahrgenommen, vielleicht schon einfach deswegen, weil es kein passendes Web-2.0-Startup mit dem gefälligen Namen Foltr gibt und auch kein Foltr-Barcamp in den nächsten Wochen stattfindet.
Silke Schümann nimmt es wahr und schreibt ausgiebig darüber, worauf ich mich durchaus an alte Diskussionen in Philosophie-Seminaren (und an andere Orte) zurückversetzt fühlte und ein paar Kommentare beisteuerte.
In den etablierten oder Reichweiten-Medien – denen, die dieses ›Qualitäts‹ haben – findet das Thema übrigens auch nicht wirklich statt.
Aber nicht nur in den Schaltzentren der militärischen Macht, namentlich den USA, sondern auch in den anhängenden Vasallenburgen wird eifrig an manipulativen Sprachregelungen gebastelt und scheinmoralische Argumente aufgestapelt, um letzten Endes Folter zu rechtfertigen. Dabei ist es übrigens tatsächlich bloß politische Haarspalterei, ob man selbst foltert oder lediglich von der Folter, die Dritte ausüben, profitiert. Gut, vielleicht ist es moralisch als noch etwas niedriger anzusehen.
Es darf durchaus auch z.B. bei Technorati gegraben werden