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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Fortschritt

Thursday, den 23. Juni 2011

Mein letztes Röhrenfernsehgerät, bis Ende 2005, hatte eine Bilddiagonale von 56cm (Bildformat 4:3), wog knapp 20kg und hatte eine Leistungsaufnahme von knapp 70 Watt.

Es folge Ende 2005 mein erster Flachdisplay-Fernseher mit LCD-Technik, 32 Zoll (81cm) Bilddiagonale. Der wog 23kg und verbrauchte knapp über 70 Watt, wobei ich hierfür Bildeinstellungen ›optimieren‹ musste. So nahm ich z.B. die Panel-Hintergrundbeleuchtung fast ganz zurück.

Seit einer Woche erstrahlt mein Fernseh- und DVD-/Blu-ray-Bild auf einem neuen LCD-Gerät mit 40 Zoll (102cm) Bilddiagonale und LED-Hintergrundbeleuchtung. Das Gerät wiegt gerade einmal 16kg, ist ziemlich flach und verbraucht bei richtig guten Bildeinstellungen, die weitgehend den Hersteller-Voreinstellungen unter dem Label ›energiesparend‹ entsprechen, zwischen 59 und 68 Watt, je nach Kontrastreichtum der Bildinformation.

M.a.W. konnte ich den Energieverbrauch meiner Fernsehgeräte über die Jahre hinweg auf etwa gleichem Level halten, habe aber dabei gewaltige Fortschritte in Sachen Bildgöße und Bildqualität gemacht. Zumal ich jetzt sogar dank des integrierten DVB-C-Tuners kostenlos die HDTV-Angebote von ARD, ZDF und Arte nutzen kann.
:razz:

Erfreuliche Sparsamkeit

Tuesday, den 23. Dezember 2008

Wenn man von seinem Stromversorger mit der Jahres­abrechnung eine Über­sichts­tabelle in die Hand bekommt, anhand der man seinen eigenen Strom­verbrauch im abgelaufenen Jahr vergleichs­weise einschätzen kann, dann freut man sich, wenn der eigene Wert (1459 kWh, Ein­personen­haushalt ohne elektrische Warm­wasser­bereitung) am untersten Ende der Vergleichs­skala liegt und als ›sehr sparsam‹ bezeichnet wird.

Wenn ich die letzten sieben Jahre überschaue, stelle ich einen sukzessive Ver­ringerung meines Verbrauchs­wertes fest, den ich ganz eindeutig auf verbrauchs­reduzierende Maßnahmen zurückführe.

Und schließlich sehe ich, wo ich noch weiteres, wenn auch nur noch geringes Einspar­potenzial habe, ohne dass mir dabei Lebenskomfort verloren gehen wird. :cool:

Hintergrundleuchten

Monday, den 10. Dezember 2007

Viele Deutsche haben ja am Samstag ihren Beitrag zum Klimaschutz bis 2012 geleistet. Ich habe mir das erspart und zu diesem Fünfminuten-Zeitpunkt auf dem Sofa vor dem Fernseher gesessen – und die Hintergrundbeleuchtung, die ich üblicherweise dazu anschalte, hat eine Leistungsaufnahme von 9 Watt. Meine Güte, ich setze Energiesparlampen nahezu ausschließlich seit rund 17 Jahren ein. Damals wussten viele Deutsche noch nicht einmal, was das Wort bedeutet.

Soviel dazu.

Nun dazu, wie der zeitgemäße Fernseh-Genießer mit LCD-Flachbildschirm einen erheblich höheren Beitrag zum Energiesparen und damit zum Klimaschutz beitragen kann als mit ein paar Minuten medienwirksamer Dunkelkammer.

Jeder LCD-Bildschirm dürfte über eine Funktion verfügen, die Panelhelligkeit (also die Hintergrundbeleuchtung) einzustellen. Und in dieser Einstellung steckt ein erhebliches Energiespar-Potenzial. Die Panelhelligkeit ist eine von mehreren (ineinandergreifenden) Möglichkeiten, auf den Kontrast der Bilddarstellung Einfluss zu nehmen.

Bei meinem Gerät lässt sich diese Einstellung über das Bildmenü vornehmen, mit Hilfe eines grafischen Schiebereglers, der wie die Helligkeits- und Kontrastregler auf einer Skala von 0 bis 100 bewegt wird.

Mittels Messgerät habe ich folgende Werte für die Leistungsaufnahme gemessen:

  • Reglerstellung 100 — 158,4 Watt
  • Reglerstellung 75 — 133,6 Watt
  • Reglerstellung 50 — 112,8 Watt
  • Reglerstellung 25 — 93,1 Watt
  • Reglerstellung 0 — 75,5 Watt

:eek:

Da ich diese Erkenntnis schon damals gewann, als ich das Gerät neu im Besitz hatte, verwende ich schon seit langer Zeit Panel-Helligkeit 0 als Grundeinstellung.

Mir reicht bei dieser Null-Einstellung der allgemeine Bild- und Farbkontrast beim üblichen TV-Programm völlig aus, ich habe selbst den Kontrastregler längst nicht einmal ›voll aufgedreht‹. Wenn ich bei manchen Filmen per DVD mehr Kontrast und tiefere Schwarzdarstellung benötige, regle ich über zwei Fernbedienungs-Klicks eben die Panelhelligkeit etwas hoch und bin zufrieden.

Ich kann also jedem Flachbildschirm-Besitzer empfehlen, sich diese Einstellmöglichkeit einmal anzuschauen und etwas damit zu jonglieren. Das kann sich wirklich spürbar auf die Stromrechnung auswirken.

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