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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Erfreuliche Sparsamkeit

Tuesday, den 23. Dezember 2008

Wenn man von seinem Stromversorger mit der Jahres­abrechnung eine Über­sichts­tabelle in die Hand bekommt, anhand der man seinen eigenen Strom­verbrauch im abgelaufenen Jahr vergleichs­weise einschätzen kann, dann freut man sich, wenn der eigene Wert (1459 kWh, Ein­personen­haushalt ohne elektrische Warm­wasser­bereitung) am untersten Ende der Vergleichs­skala liegt und als ›sehr sparsam‹ bezeichnet wird.

Wenn ich die letzten sieben Jahre überschaue, stelle ich einen sukzessive Ver­ringerung meines Verbrauchs­wertes fest, den ich ganz eindeutig auf verbrauchs­reduzierende Maßnahmen zurückführe.

Und schließlich sehe ich, wo ich noch weiteres, wenn auch nur noch geringes Einspar­potenzial habe, ohne dass mir dabei Lebenskomfort verloren gehen wird. :cool:

Hintergrundleuchten

Monday, den 10. Dezember 2007

Viele Deutsche haben ja am Samstag ihren Beitrag zum Klimaschutz bis 2012 geleistet. Ich habe mir das erspart und zu diesem Fünfminuten-Zeitpunkt auf dem Sofa vor dem Fernseher gesessen – und die Hintergrundbeleuchtung, die ich üblicherweise dazu anschalte, hat eine Leistungsaufnahme von 9 Watt. Meine Güte, ich setze Energiesparlampen nahezu ausschließlich seit rund 17 Jahren ein. Damals wussten viele Deutsche noch nicht einmal, was das Wort bedeutet.

Soviel dazu.

Nun dazu, wie der zeitgemäße Fernseh-Genießer mit LCD-Flachbildschirm einen erheblich höheren Beitrag zum Energiesparen und damit zum Klimaschutz beitragen kann als mit ein paar Minuten medienwirksamer Dunkelkammer.

Jeder LCD-Bildschirm dürfte über eine Funktion verfügen, die Panelhelligkeit (also die Hintergrundbeleuchtung) einzustellen. Und in dieser Einstellung steckt ein erhebliches Energiespar-Potenzial. Die Panelhelligkeit ist eine von mehreren (ineinandergreifenden) Möglichkeiten, auf den Kontrast der Bilddarstellung Einfluss zu nehmen.

Bei meinem Gerät lässt sich diese Einstellung über das Bildmenü vornehmen, mit Hilfe eines grafischen Schiebereglers, der wie die Helligkeits- und Kontrastregler auf einer Skala von 0 bis 100 bewegt wird.

Mittels Messgerät habe ich folgende Werte für die Leistungsaufnahme gemessen:

  • Reglerstellung 100 — 158,4 Watt
  • Reglerstellung 75 — 133,6 Watt
  • Reglerstellung 50 — 112,8 Watt
  • Reglerstellung 25 — 93,1 Watt
  • Reglerstellung 0 — 75,5 Watt

:eek:

Da ich diese Erkenntnis schon damals gewann, als ich das Gerät neu im Besitz hatte, verwende ich schon seit langer Zeit Panel-Helligkeit 0 als Grundeinstellung.

Mir reicht bei dieser Null-Einstellung der allgemeine Bild- und Farbkontrast beim üblichen TV-Programm völlig aus, ich habe selbst den Kontrastregler längst nicht einmal ›voll aufgedreht‹. Wenn ich bei manchen Filmen per DVD mehr Kontrast und tiefere Schwarzdarstellung benötige, regle ich über zwei Fernbedienungs-Klicks eben die Panelhelligkeit etwas hoch und bin zufrieden.

Ich kann also jedem Flachbildschirm-Besitzer empfehlen, sich diese Einstellmöglichkeit einmal anzuschauen und etwas damit zu jonglieren. Das kann sich wirklich spürbar auf die Stromrechnung auswirken.

Strom sparen

Thursday, den 2. Februar 2006

Im Verlauf der letzten Jahre (genauer: von 2001 an bis heute) konnte ich Jahr für Jahr meinen Stromverbrauch senken. Besonders deutlich im vergangenen Jahr gegenüber 2004. Im Verlauf dieses gesamten Zeitraums habe ich zunehmend bewusster auf meinen Umgang mit elektrischen Geräten geachtet, eher mal ausgeschaltet als laufen gelassen, wenn es nicht nötig war. Sicherlich am meisten beigetragen zu dem Einsparungen hat mein Umgang mit Lichtquellen und HiFi- und AV-Gerätschaften.

Bis auf meinen Halogen-Deckenfluter (≤ 300 Watt) und eine kleine Halogen-Leselampe am Bett gibt es inzwischen in meinem gesamten Wohn- und Arbeitsbereich ausschließlich Lampen mit Energiespar-/Röhrenbirnen. Durchgängig aber habe ich diese Situation erst seit etwa Anfang 2005. Meine Erfahrung mit diesen Leuchtkörpern ist übrigens, dass sie wirklich sehr lange halten. Die besten waren übrigens die ersten drei Exemplare, die ich seinerzeit ab Herbst 1990 einsetzte als Haupt-Zimmerbeleuchtungen (entsprechend etwa 100 Watt): Die erste verabschiedete sich nach sieben Jahren, die letzte nach etwa elf Jahren. Bei später gekauften Exemplaren hatte ich schon ab und zu den Eindruck, dass sie weniger lange halten – inzwischen sind sie ja auch billiger.

Ich hatte übrigens bisher kein Problem damit, dass sie etwas Zeit brauchen, um ihre volle Leuchtkraft aufzubauen, daran gewöhnt man sich leicht.

Bei HiFi- und AV-Equipment (more…)

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