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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Dem Zossen Beine machen

Thursday, den 21. August 2008

Des sportlichen (wirtschaftlichen) Erfolges wegen wird wohl alles gedopt, was nicht rechtzeitig auf die Bäume flüchtet. Wahrscheinlich würden sie sogar Seehunde mit Glücksbringern der Pharmaindustrie vollpumpen, wenn es Gemischtes Synchronschwimmen gemeinsam mit Seehunden gäbe. Gedopte Gäule aber hatten wir ja schon in Athen 2004.

Über locker-überheblich auftrumpfende Alphamännchen aus dem ›wahren‹ Sprinterparadies Jamaica und in meinen Augen völlig fragwürdige »Fabelweltrekorde« lasse ich mich erst gar nicht weiter aus. Das hat für mich mit ehrlichem Sport längst überhaupt nichts mehr zu tun.

Leistungssteigerung?

Sunday, den 17. August 2008

Bei Menschen, die »das Bedürfnis (verspüren), dem eigenen Gehirn chemisch auf die Sprünge zu helfen«, vermute ich doch stark einen tatsächlichen Bedarf, dem Gehirn auf die Sprünge zu helfen. Und das ganz unabhängig von vermeintlich verspürten Bedürfnissen.

Wie dem auch sei, man muss sich das nur lange genug willig einreden lassen … :nono:

Gefunden via Konsumblog

Der Sportfan in mir

Thursday, den 14. August 2008

Ich muss zugeben, dass ich kaum jemals so viel und gerne Männer-Turnen gesehen habe wie in den letzten Tagen. Auch wenn unser deutscher Top-Recke Fabian Hambüchen offensichtlich so seinen Hader mit seinem Paradegerät hat.

Und ich habe sogar durchaus den Hockey-Frauen mit Begeisterung bei ihren ersten Spielen zugeschaut. Nicht aber, dass jetzt jemand glaubt, ich könnte je Hockey-Fan werden … es ist IMHO nach wie vor ein Sport, bei dem die Spieler mit viel zu kurzen Stöcken den Ball über den Platz bollern müssen :mrgreen:

Beim Schwimmen (oder sollte man besser »Weltrekordeln« sagen?) frage ich mich allerdings, was ich davon halten soll. Denn wenn man sieht, dass nicht nur ein paar Athleten aus einem oder zwei Land, sondern eine ganze Heerschar aus mehreren Ländern Rekord­zeiten fast in Serie schwimmen, muss man sich fragen, ob das auf neueste Doping­maßnahmen auf breiter Front zurückzuführen sein kann. Ich gehöre nun beileibe nicht zu denjenigen, die Doping für bedauerliche singuläre Verfehlungen einiger weniger Unbelehr­barer halten. Und auch die sogenannte »Unschulds­vermutung« ist lediglich ein juristisches Konstrukt, das ich für meine persönlichen Ein­schätzungen nicht in Anspruch nehmen muss – und es auch nicht tue.

Ich fände es nämlich merkwürdig, gäbe es eine solcher Leistungs­explosion nur in einer Sportart. Bislang haben sich neue Doping­methoden kaum jemals auf eine Sportart beschränkt, und diese auffällige Leistungs­explosion im Schwimm­sport ist ja nicht ganz neu. Aber andererseits, wir haben noch keine Leichtathletik gesehen …

OK, jetzt aber muss ich mir endlich mal Nahrung zuführen. Und später in der Nacht sollte u.a. Gelegenheit sein (hallo lieber HD/DVD-Recorder, es kommt wieder Arbeit auf dich zu), mal zu schauen, wie zierlich, winzig und früh­kindlich jung (angeblich) sechzehn­jährige turnende Mädchen aussehen.
:nonono:

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