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Ubuntu 7.10 »Gutsy Gibbon«

Tuesday, den 23. Oktober 2007

Ubuntu-Logo
Das neue Ubuntu 7.10 »Gutsy Gibbon« ist auf dem Rechner. Aufgrund eines völlig selbstverschuldeten Fehlers durfte ich in diesem Fall eine komplette Neuinstallation durchführen. Diese ging störungsfrei über die Bühne. Viel interessanter als die reine Installation eines Betriebssystems sind ja die anschließenden Konfigurationsarbeiten und Feintuning-Maßnahmen, um das System an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und die gewohnte Umgebung herzustellen.

3D-Desktopumgebung

Zur gewohnten angenehmen Umgebung gehörte bei meinem vorigen System (7.04 »Feisty Fawn«) die nachträglich installierte 3D-Desktop-Umgebung »Beryl« samt Fenstermanager »Emerald«. Beryl ist, soweit ich nachlesen konnte, eine abgespaltene Entwicklung aus dem »Compiz«-Projekt, die nun anscheinend wieder integriert wurde, wie auch immer …

Jedenfalls wird beim aktuellen Ubuntu die überarbeitete Compiz-Umgebung installiert. Sie steht zur Verfügung, wenn der Grafikchipsatz geeignete 3D-Unterstützung bietet und diese entsprechend bei der Installation eingerichtet wurde.

Dabei ist dann jedoch der erste Eindruck eher ernüchternd: Es gibt Fenster- und Menüschatten, ein wenig Transparenz und leicht per Mausrad seitlich rollende Desktops, sofern man mehrere wählbare Desktops eingestellt hat. Vielmehr mehr ist da gar nicht konfigurierbar.

Leider hat Ubuntu das dringend notwendige Konfigurationstool für die 3D-Umgebung nicht mit in das Installationspaket gepackt, so dass man es nachträglich aus den Paketquellen installieren muss:

Den »Compiz Configuration Settings Manager« (in der Synaptic-Paketverwaltung einfach suchen nach »compizconfig«). Nach der Installation findet sich der Manager im Menü System/Einstellungen unter Advanced Desktop Effects Settings.

Jetzt kann man nach Herzenslust experimentieren; ich habe mir zumindest schon wieder meinen wunderbaren Desktop-Würfel und die netten Wabbelfenster eingerichtet.

Schreiben auf NTFS-Partitionen

Standardmäßig liest Ubuntu schon seit einigen Versionen (z.B. bei Dualboot-Systemen) problemlos von NTFS-Partitionen, und die Schreib-Unterstützung ist seit einiger Zeit ebenfalls stabil und sicher. Sie wird aber nicht serienmäßig eingerichtet, so dass man sich in diesem Fall mit der nachträglichen Installation des Pakets »ntfs-config« aus den Paketquellen (via Synaptic) behelfen muss. Nach der Installation ruft man über Anwendungen/Systemwerkzeuge das NTFS-Konfigurationstool auf und aktiviert den Schreibzugriff.

Und jetzt muss ich noch etwas Software installieren … :cool:

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