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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Schmidt und Pocher?

Tuesday, den 15. Mai 2007

Aus »Harald Schmidt« wird ab 25. Oktober »Schmidt & Pocher«. Und das pro Sendung eine Stunde lang.

Wie? Nun…

Ich könnte mir jetzt durchaus vorstellen, dass eine gelungene Aufteilung der Art:

Zuerst eine halbe Stunde Harald Schmidt und anschließend eine halbe Stunde Oliver Pocher

mich veranlassen könnte, mir jeweils eine halbe Stunde Harald Schmidt zu gönnen und anschließend den Sender zu wechseln. Aber ich vermute, dass man bei der ARD doch eher eine Sendung plant, die von beiden Protagonisten gemeinsam bestritten wird. Und genau hier liegt das Problem.

Denn auch wenn ich Harald Schmidt und seine (bisherige) Sendung mag, bei Oliver Pocher greift unverzüglich diese wunderbare Schutzschaltung McAP™ meines Fernsehgeräts zu und schaltet automatisch auf ein qualitativ höherwertiges Programm um. So wird mir diese neue Sendung leider entgehen müssen. Aber andererseits…

Wenn die Programmdirektorin des federführenden WDR, Verena Kulenkampff, erklärt:

Oliver Pocher steht für eine junge Zielgruppe und wird der Sendung neue Impulse geben können.

Dann ist das nicht nur eine interessante, wenn nicht verräterische Aussage über die Zufriedenheit des Senders mit der bisherigen Sendung »Harald Schmidt« – dann ist der Verzicht für mich zu meiner Erleichterung auch nicht weiter tragisch, denn zu einer »jungen Zielgruppe« gehöre ich wahrlich nicht mehr. Eher zu einer qualitätsbewussten Zielgruppe (?), aber das ist jetzt nicht unmittelbar das Thema.

Ausführlicher gewürdigt findet man diesen Programmwechsel beim SpOn, bei medienrauschen rauscht es in den Kommentaren auch gehörig dazu, via SiteLounge bin ich auf’s Thema gestoßen, jottunddiewelt vergleicht und differenziert und kiesow sagt auch schon Bye Bye

Unkomisch

Saturday, den 30. Dezember 2006

Wenn die Tatsache, dass man bei komödiantischen, satirischen oder sonstwie gewollt lustigen Jahresrückblicken besonders unkomische »Comedians« vorgesetzt bekommt, bedeuten würde, dass dies deren letzte öffentliche Auftritte sind und sie uns – im Zuge rückstandsfreier Entsorgung auf abseitige Kleinstbühnen – im neuen Jahr erspart bleiben, dann wäre das ein erfreulicher Prospekt auf das kommende Jahr.

(Aus der Reihe: Als das Wünschen noch geholfen hat)

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