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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Beinahe falsch gewohnt!

Sunday, den 10. August 2008

Soeben musste ich quasi städtisch-offiziell feststellen, dass ich beinahe gar nicht in dem Stadtteil wohne, in dem ich zu wohnen glaube wohne. Was geradezu ein Skandal wäre!

Mit Beginn dieses Monats gibt es auf dem offiziellen Frankfurt-Portal eigene Unterseiten für die Stadtteile einschließlich navigierbarer Stadtteilkarten (Java benötigt). Und auf diesen Karten sind die offiziellen Stadtteilgrenzen (Gemarkungsgrenzen) violett eingezeichnet.

Bisher dachte ich geradezu blauäugig, dass ich recht gut im südlichen Bornheim eingebettet wäre und der Weg ins südlich und westlich angrenzende Nordend ein kleiner Spaziergang wäre. Weit gefehlt:

[Kartenausschnitt Stadtteilkarte Frankfurt/Bornheim] (Java benötigt)

Schon auf dem unschuldigen Weg zum Einkaufen in Richtung Bergerstraße schramme ich quasi hart an dieser Südgrenze vorbei. Mehr noch: Schon die Bergerstraße selbst, Frankfurts schönste und meistbelebte alte Einkaufs­straße, ist südlich des »Uhrtürmchens« (Verbindung Wiesenstraße zu Spessartstraße) fremdes Nordend-Territorium.

Das Haus, in dem ich wohne, befindet sich übrigens genau über bzw. zwischen dem »o« und dem »ß« des »Roß-« der Roßdorferstraße, ganz unten in der südwestlichen Ecke des violett umgrenzten Stadtteils. Etwas links davon, direkt entlang der Außenseite der Stadtteilgrenze, also außerhalb Bornheims, findet sich diagonal verlaufend ein orangefarbenes Klötzchen – ein öffentliches Gebäude: Das ist das Bürgerhaus Bornheim.

Ja, eben. Genau. :eek:

Nachts sind alle Radfahrer…

Saturday, den 11. August 2007

…gleich dämlich lebensmüde?

In meinem Stadtteil leben offenbar viele lebensmüde Menschen.

OK, jetzt böse ausgedrückt:
In meinem Stadtteil leben offenbar viele Menschen, deren Spatzen- Hirne keinerlei Kapazitäten frei haben für Risikobewertungen beim Bewegen im Straßenverkehr.

Warum?
Ich bewege mein Auto am späten Abend angemessen langsam durch vollgeparkte und zum Teil richtig enge Nebenstraßen auf der Suche nach einem Parkplatz. Alle Nase lang kommen mir in den Einbahnstraßen Radfahrer (erlaubterweise) entgegen, allesamt dunkel gekleidet und ohne Licht. Einmal erschrecke ich regelrecht, weil ich solch eine Dunkelgestalt erst in letzter Sekunde locker in einem großzügigen Bogen hinter einem Kleinbus herausradeln sehe. Mir beinahe direkt vor den Bug. Bloß mein schafsgutes Gemüt hat dem Mädel einen heftigen Anschiss erspart.

Hat man das heute so? Rad fahren nachts ohne Licht, möglichst in modisch dunklen Klamotten?
:nono:
Ich empfehle bei selbstmörderischen Anwandlungen doch besser den Frontalangriff gegen zügig entgegenkommende S-Bahnen.

(Edit am 14.08.: Kleinere Entschärfungen bei der Begriffswahl vorgenommen, nachdem sich mein Ärger etwas gelegt hat und ein Freund mich auf solche ›Misstöne‹ hingewiesen hat)

Frankfurt-Bornheim, Winter

Thursday, den 24. November 2005

Zur Beweissicherung (Klick für größeres Bild):
Winterbild 3

Nicht, dass jemand in ein paar Tagen behauptet, das hätte es gar nicht gegeben.

Vergleichbares gab’s übrigens im vergangenen Februar schon einmal – aber das Foto oben ist wirklich von heute, gegen 23:00 Uhr. Echt!

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