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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Fehler 404 – Datei nicht gefunden

Sunday, den 29. Juli 2007

404-Blogparade

Jeder kennt sie, keiner mag sie: Die Fehlermeldung 404, die wir von einem Webserver vorgesetzt bekommen, falls wir ein Dokument aufgerufen haben, das es nicht gibt. Sei es, dass es die Datei wirklich nicht (mehr) gibt, sei es, dass wir einen falschen Pfad zu ihr angegeben haben. Wie auch immer, der Webserver teilt uns das auf eine mehr oder weniger hilfreiche Art und Weise mit.

Die Blogparade »Zeig mir deine 404-Error-Seite« des Webmeister-Blog fordert uns auf, unsere 404-Fehlerseiten zu zeigen.

Das ist nicht nur Blogparaden-Spielerei, die Sache hat einen ernsthaften Kern: Es geht vorrangig um die Anwenderfreundlichkeit unserer Webauftritte, dass wir unsere Besucher bei Fehlermeldungen nicht mit schroffen Standard-Hinweisen alleine stehen lassen wollen.

Im Falle WordPress

WordPress z.B. bietet uns Bloggern die Möglichkeit, auf ziemlich einfache Weise eine besucherfreundliche Fehler-404-Meldung zu erzeugen: Im Verzeichnis der Standard-Themes befindet sich eine Datei »404.php«, die man sich zur Vorlage nehmen kann, eine aussagekräftige und hilfreiche Fehlermeldung zu gestalten. Diese Fehlermeldung sollte den suchenden Leser nicht nur über den schlichten Sachverhalt informieren, sondern ihm auch einen Weg aufzeigen, wie er sich auf unserer Website weiter sinnvoll bewegen kann. Wir wollen ihn als Leser ja nicht gleich verlieren, nur weil er möglicherweise den Pfad falsch eingegeben hat, einem kaputten Link gefolgt ist oder einfach ein Dokument gesucht hat, dass es inzwischen nicht mehr gibt.

Und allgemein?

Aber auch ganz allgemein und unabhängig von spezieller Blog-Software können wir als Website-Betreiber über die Konfiguration unseres Webservers Einfluss darauf nehmen, welche Meldungen dieser dem Besucher im Fehlerfall präsentiert. In der Konfiguration des Apache-Webservers z.B. steht uns hierfür die Direktive »ErrorDocument« zur Verfügung, die wir in der allgemeinen Konfigurationsdatei oder in Website-spezifischen .htaccess-Dateien einsetzen können.

Mit Hilfe dieser Direktive können wir unmittelbar eine anzuzeigende Fehlermeldung definieren oder aber auf ein HTML-Dokument verweisen, welches im Fehlerfall angezeigt wird – wir können dieses Dokument natürlich auch gestalterisch in unseren Webauftritt einbinden.

Wir haben es selbst in der Hand, unsere Besucher und Leser im Fehlerfall nicht alleine im Regen stehen zu lassen. Wir können sie freundlich informieren und ihnen einen sinnvollen Ausweg aus der Sackgasse anbieten.

PS: Wer übrigens meinen Link auf meine Fehlerseite oben überlesen hat, kann sich gerne noch einmal an dieser Stelle 404en lassen…

Feedreader-Blogparade

Wednesday, den 11. Juli 2007

Blogparade: Feedreader

prinzess veranstaltet einen Blog-Karneval und fragt, welche Feedreader wir Blogger denn benutzen. Da will ich mich auch mal nicht lumpen lassen und mache mit. Und mich interessiert sowieso, was in der Blogosphäre so alles zum Lesen genutzt wird. Also denn:

Welchen Feed-Reader benutzt ihr?

Die Firefox-Erweiterung Sage, zur Zeit Version 1.3.10.

Ein externes Programm oder ein Browserintegriertes?

Äh… eine Firefox-Erweiterung, also etwas Browserintegriertes.

Kostenlos oder kostenpflichtig?

Kostnix.

Warum gerade dieser?

Ich hatte seinerzeit einmal ein paar externe Feedreader angeschaut und festgestellt, dass sie billigerweise einfach den Internet-Explorer als Anzeigekomponente einsetzen. Also »böse« sind. Im E-Mailprogramm wollte ich das auch nicht haben, und einen Onlinedienst, der meine Daten sammelt, schon gar nicht. Blieb also bloß eine komfortable Browsererweiterung übrig. Habe dann schlicht Sage gefunden, getestet und nutze ihn seitdem.

Vor- und Nachteile?

Vorteil: Er ist eine Browser-Erweiterung
Nachteil: Er ist eine Browser-Erweiterung
Letzteres stört mich aber nicht, da ich ausschließlich mit dem Firefox surfe.

Wer keine Seitenleisten im Browser mag, wird Sage auch nicht mögen. Ich finde das dagegen sehr übersichtlich. Die Feed-Artikelanzeige im Hauptfenster kann man bei Bedarf mit einem eigenen CSS nach Wunsch »stylen«. Oder man sucht sich eines aus.

Seine Feedliste bezieht er einfach aus einem Firefox-Lesezeichenordner, den man ihm in den Einstellungen angibt. Sichert man ab und zu seine »Bookmark.html«, hat man seine Feedliste automatisch mitgesichert. Bei Bedarf kann man Feedlisten per OPML importieren oder exportieren.

Ab und zu scheint er etwas pingelig zu sein, was die XML-Validität von RSS- oder Atom-Feeds angeht. Da gibt es öfter mal eine Syntax-Fehlermeldung statt eines lesbaren Feeds. Was absolut korrekt ist, aber durchaus auch manchmal störend.

Er hat eine gute Feed-Suchfunktion: Wenn ich auf einer neuen Seite angelangt bin, reicht ein Klick auf die Suchlupe im Sage-Fenster und der Reader sucht alle verfügbaren Feeds auf der Seite zusammen. Ich wähle dann per Doppelklick einfach den aus, den ich abonnieren will.

Welche Formate unterstützt er?

Alle? Zumindest alle RSS-Formate und natürlich Atom 1.0/0.3.

Handling? Usability? Besonderheiten?

Über das hinaus, was ich schon schrieb: Als übersichtliche Seitenleisten-Anwendung ist er natürlich schnell und einfach zu bedienen. Entscheidend für mich ist, dass ich wirklich mit einem Klick aus der Feed-Ansicht (im selben Browserfenster) auf die jeweilige Webseite, bzw. den jeweiligen Blogartikel umschalten kann – zum Beispiel zum Kommentieren.

Ubuntu: Wo finde ich Unterstützung?

Monday, den 28. Mai 2007

Ubuntu-Blogkarneval

Nun hat man »sein« Ubuntu-Linux installiert, und es startet und läuft auch (hoffentlich). Aber irgendwann hat man doch Fragen hinsichtlich bestimmter Funktionalitäten des Systems oder in Bezug auf verfügbare Software, für die es unter den anderen beiden Betriebssystemen geradezu »klassische« Lösungen gibt. Oder aber irgendeine Hardware-Komponente funktioniert eben doch nicht so, wie man es erwarten dürfte. Dann ist guter Rat – eben gar nicht teuer, sondern kostenlos, meist freundlich erteilt und sogar recht schnell zu finden.

Hier also einige Anlaufstellen, wohin sich der geneigte frischgebackene Ubuntu-Anwender im Frage- oder Problemfall wenden sollte. Ich jedenfalls bin hier bisher bei nahezu jedem Problem fündig geworden, habe entweder eine Lösung gefunden oder zumindest Anhaltspunkte, wo ich weiter suchen muss.

Zwei deutsche Anwenderforen rund um die Ubuntu-Distributionen, die ich zu meinen ständigen Informationsquellen zähle.

Letztgenanntes Forum betreibt das ubuntuusers-Wiki, in dem viele grundlegende Aspekte der Einrichtung und des Betriebs der Ubuntu-Distributionen in ausführlicheren Artikeln beschrieben werden.

Für diejenigen, die lesenderweise des Englischen halbwegs mächtig sind, bietet mit der ubuntu Documentation die offizielle Dokumentation einen grundlegenden Einstieg in das System. Zu beachten ist der von hier aus direkt erreichbare Bereich der ubuntu User Documentation, der eine sinnvolle Erweiterung der Onlinedokumentation darstellt.

Das Auge guckt mit…

Schließlich noch drei Hinweise auf Ressourcen, die sich mit den grafischen Oberflächen (Desktop-Managern) der Ubuntu-Distributionen beschäftigten:

Für die Anwender des Gnome-Desktops (Ubuntu), die ihren Desktop mit vielerlei Themes, Iconsets und anderen Nettigkeiten »individualisieren« wollen, bieten GNOME-Look.org und Art.gnome.org wahre Fundgruben.

Für die Verschönerung des KDE-Desktops (Kubuntu) gibt es natürlich vergleichbare Ressourcen.

Wer darüber hinaus Interesse an OpenGL-basierten zusätzlichen (animierten und 3D- sowie Transparenz-) Features seiner Desktop-Umgebung hat, den verweise ich auf einen kürzlich hier im Blögchen publizierten Artikel zu Beryl.

Fazit

Alle genannten Quellen bieten bei Bedarf zahlreiche Hinweise und Links zu weiterführenden Informationen.

Hilfe zu den Ubuntu-Distributionen ist tatsächlich leicht – und meist wirklich erschöpfend – zu finden. Die genannten Ressourcen nutze ich allesamt selbst bei entsprechenden Gelegenheiten; die Empfehlungen entspringen meiner eigenen Erfahrung.

Andere Anwender kennen wahrscheinlich noch zahlreiche weitere Anlaufstellen zum Ubuntu-Linux allgemein und sicher auch zu Teilaspekten des täglichen Umgangs damit. Der Ubuntu-Blog-Karneval mag hierzu vielleicht sogar ein guter Ausgangspunkt sein.

Darüber hinaus bietet inzwischen auch der Buchhandel eine ganze Reihe von Publikationen zu Ubuntu, ohne natürlich hinsichtlich der Aktualität mit den Onlineressourcen konkurrieren zu können.

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