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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Captchas mit hohen Barrieren

Wednesday, den 25. Juli 2007

Hatte ich erwähnt, dass ich solche Captchas für völlig absurd und weitestmöglich von Barrierefreiheit entfernt halte, die dem Kommentator die Eingabe eines Zahlen-/Buchstabencodes nach dem Abschicken des Kommentars auf einer Extra-Seite abverlangen? Mit der Überschrift »Captcha-ähnlich«? Und die danach auf eine Antwortseite leiten bzw. neu laden, auf der es ohne weitere Hinweise oder gar einen Link zurück heißt: »Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde freigegeben.«?

Hatte ich nicht?
Dann habe ich jetzt! :angry:

Semantisches Markup: Übergeneralisierung

Tuesday, den 24. Januar 2006

Björn Seibert befasst sich mit einem merkwürdigen Phänomen, welches in der Diskussion um standardkonformes und barrierefreies Webdesign mitunter zu beobachten ist. Man könnte es mit dem Begriff »Übergeneralisierung« (aus der Linguistik) umschreiben.

Der diskutierte Ansatz will völlig auf den Einsatz von »div«-Elementen verzichten, da sie keinerlei semantische Relevanz hätten und insofern dem Einsatz für Barrierearmut respektive Zugänglichkeit und Usability im Wege stünden.

Die Übergeneralisierung besteht nun einfach darin, einen Aspekt des Anspruches – die semantische Relevanz inhaltlich strukturierender Elemente eines HTML-Dokumentes – auf die gesamte Struktur eines solchen Dokumentes anzuwenden.

Das ist im Grunde aber völlig unangemessen, gerade auch unter Aspekten der Barrierearmut und Zugänglichkeit und Usability!

Denn »div«-Elemente dienen tatsächlich als »Bereichs-Container« der visuellen Struktur eines Dokuments, mithin der Präsentation (presentation) desselben und sind vorrangig zur Aufnahme gestalterischer Maßnahmen mit Hilfe von Cascading Stylesheets (CSS) vorgesehen.

Sie sind, auch wenn der Vergleich etwas holprig erscheint, durchaus mit den Einstellungsmitteln für die Seiteneinteilung bei gedruckten Dokumenten vergleichbar, wie z.B. der Festlegung der Spalteneinteilung, der Seitenränder, der Kopf- und Fußbereiche und anderes mehr.

Gerade die »div«-Elemente sind als vernünftige Errungenschaft in der Entwicklung (und den Standard-Definitionen) von HTML/CSS anzusehen, denn sie sind es, die verhindern sollen, dass semantische Elemente zur Erzeugung der inhaltlichen Struktur eines Dokuments zu präsentationalen Zwecken mißbraucht werden.

Es ist aber andererseits natürlich zu beachten, Komponenten der Darstellung und Gestaltung nicht überzustrapazieren und verschachtelte »DIV-Wüsten« zu erzeugen – und damit quasi auf dem standardkonformen Umweg in alte Unsitten der Art »Wer kann Layouttabellen am tiefsten verschachteln?« zurückzufallen.

Kleinere Barriere-Beseitigungen

Saturday, den 12. November 2005

Nein, kein »CSS-Reboot«, nur kleinere Stylesheet-Pflegearbeiten. Zu sehen in der Top-Navigationsleiste (hier, oben drüber…), die jetzt auch bei abgeschalteter Grafikanzeige sicht- und bedienbar bleibt. Aus demselben Grund hat die klein gehaltene zweizeilige Hauptüberschrift (h1) oben rechts im Seitenkopf einen orangefarbenen Hintergrund erhalten. Hiezu war ein kleiner Umbau der Positionierung nötig: Was zuvor mittels padding/margin an diese Position gewuchtet wurde, erhält seinen Platz jetzt mittels relativer Positionierung.

Falls jemand nun in seiner Webbrowser/OS-Kombination ein derangiertes Layout dieses Blögchens vorfinden sollte, bitte ich, mir das zu melden. Vielleicht sogar mit Screenshot?

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