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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Qualität der Arbeit

9. Januar 2009

Man muss einfach in der Lage sein, eine gewisse Distanz zu seiner eigenen Arbeit einnehmen zu können.

Sonst hat man ja gar nicht die Möglichkeit, deren überragende Qualität von einem objektiven Standpunkt aus zu erkennen und zu würdigen.

:mrorange:

Verkehrte Welt

9. Januar 2009

Ich habe vor ca. einem halben Jahr die paar Blogs in meiner Feedliste aus der sogenannten »A-Blogger«-Ecke, die sich im Wesentlichen bloß selbst­referenziell mit der Blogo­sphäre und deren Journalismus-Sein (oder nicht) und sich selbst beschäftigen, in einen Ordner »vorläufig abgeschoben« verbannt.

Ich hatte einfach keine Lust mehr auf diese untoten Langweiler-Themen und habe deswegen bloß ab und an mal kurz die Über­schriften überlesen, um nicht ganz außer Bilde zu geraten.

Und da habe ich am Rande mitbekommen, dass Robert Basic sein Blog ›Basic Thinking‹ via Ebay versteigern will. (Die Auktion hat wohl heute begonnen)

Die Meldung geistert wohl seit Tagen aufgeregt durch die gesamte Blogo­sphäre, hat mich aber irgendwie überhaupt nicht interessiert, weswegen ich die Angelegen­heit auch nicht mehr als ober­flächlich zur Kenntnis genommen habe.

In der gestrigen Frankfurter Rundschau (ja, der aus Papier) aber nahm ein großer Artikel zu diesem Thema samt schönem Foto von Robert nahezu die gesamte letzte Seite (Magazin) ein. Gestern kam ich nicht dazu, ihn zu lesen, aber jetzt gleich werde ich zumindest einmal reinlesen.

M.a.W.: Ich nutze ein traditionelles Holzmedium, um mich über einen ganz aktuellen Vorgang in der Blogo­sphäre zu informieren.

Verkehrte Welt aber auch … :eek:

Museumsrennstrecke

3. Januar 2009

Seit einiger Zeit präsentiert sich das Frankfurter Museumsufer (der Schau­mainkai in Sachsenhausen) in neu asphaltiertem Gewand, mit zwei Fahrspuren in Richtung Westen und einer gen Osten. Das ist für die Autofahrer sicher angenehmer zu befahren als das ehemals zwar beschauliche, aber sehr rumpelige Kopfstein­pflaster.

Aber sollte dieses ob seiner Museumsdichte und städtebaulichen Schönheit zu Recht gerühmte Museumsufer nicht auch eine Flaniermeile für Besucher sein? Wo man vom wunderschönen Sachsen­häuser Mainufer zum Spazierweg nach oben wandern kann, um angelegentlich eines der Museen auf der anderen Straßenseite aufzusuchen?

Warum hat man dann also eine derartige Rennstrecke für Autos angelegt, wo man tatsächlich häufig Autofahrer sieht, die meinen, dort mit lockeren 70 bis 80 km/h durchbrettern zu müssen?

Und warum spendiert man den angeblich so willkommenen Museums- und Uferflaneuren bloß einen einzigen Fußgänger­überweg genau in der Hälfte der rund 740 Meter langen Schnell­trasse, nämlich lediglich den am Eisernen Steg, den es schon seit Jahrzehnten gibt?

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Zuletzt Kommentiert:

  • Boris (Autor) am 20.4.2012:
    Das ist tatsächlich eine Möglichkeit, die ich auch bedenke: augenstille.de umbauen wie...
  • Hokey am 20.4.2012:
    Es reicht ja auch, das Blog mal ein paar Monate / Jahre liegen zu lassen – ich kenne ein...
  • Boris (Autor) am 14.2.2012:
    Ich hatte 2003 schon einmal einen Satz Ohrmuscheln bestellt. Hatte einfach dort angerufen...
  • Dirk am 14.2.2012:
    Verdammt, und ich hab meinen irgendwann vor vielen Jahren schon mal weggeworfen wegen zerfallener...
  • Boris (Autor) am 25.1.2012:
    Den hätte ich lauthals ausgelacht und gefragt, wie es sein könne, dass sein Köter Haufen...
  • Perun am 25.1.2012:
    Ja, das ist ärgerlich und unnötig. Vor allem kriegt man das ganze nicht so einfach ab, wenn man...

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