Kleinere Webbrowser-Betabefindlichkeiten
Monday, den 5. Mai 2008
Dass ich seit dem Ubuntu-Update auf 8.04 »Hardy Heron« überwiegend mit dem serienmäßig installierten Firefox 3.0 Beta 5 in Surfland unterwegs bin, merke ich eigentlich neben der ausführlicher informierenden Adresssuchleiste hauptsächlich daran, dass er bei praktisch jeder Website einen FOUC produziert. Was doch eigentlich ein wesentliches Feature der IE5/5.5 war?
Gut, er zeigt sich auch einfallsreich, was die Reaktion auf den Rechtsklick auf einen Link angeht: Da kann ein Auswahl-Kontextmenü erscheinen, wo ich auswählen kann, wie ich mit dem Link gerne verfahren will. Muss aber nicht; der Gute will da schon manchmal lieber etwas downloaden, Seiteninformationen anzeigen oder er macht einfach ein neues Fenster mit dem Ziel des Links auf.
Und was die sagenumwoben höhere Geschwindigkeit beim Seitenaufbau angeht, kann ich im Moment nur sagen, dass er ab Start des Ladevorgangs eine ganz kurze Zeit gar nichts macht und dann beinahe schlagartig den Inhalt anzeigt. Anders als z.B. Opera, der das »dann beinahe schlagartig den Inhalt anzeigt« macht, ohne zuvor »das eine ganz kurze Zeit gar nichts« zu machen. Was natürlich einen klaren Geschwindigkeitsvorteil bedeutet.
Nun, was rede ich, es ist ja eine Beta …
Aber auch höchst Erfreuliches gibt es zu berichten: Firefox 3 beherrscht tatsächlich die semi-automatische Silbentrennung, wenn man bei längeren Wörtern den bedingten Trennstrich (­ oder ­) einsetzt! Das kann man gegebenenfalls in diesem Artikel an zwei oder drei Stellen sehen.



