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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Archiv der Kategorie 'Webdesign'

Semantisches Markup: Übergeneralisierung

Tuesday, den 24. Januar 2006

Björn Seibert befasst sich mit einem merkwürdigen Phänomen, welches in der Diskussion um standardkonformes und barrierefreies Webdesign mitunter zu beobachten ist. Man könnte es mit dem Begriff »Übergeneralisierung« (aus der Linguistik) umschreiben.

Der diskutierte Ansatz will völlig auf den Einsatz von »div«-Elementen verzichten, da sie keinerlei semantische Relevanz hätten und insofern dem Einsatz für Barrierearmut respektive Zugänglichkeit und Usability im Wege stünden.

Die Übergeneralisierung besteht nun einfach darin, einen Aspekt des Anspruches – die semantische Relevanz inhaltlich strukturierender Elemente eines HTML-Dokumentes – auf die gesamte Struktur eines solchen Dokumentes anzuwenden.

Das ist im Grunde aber völlig unangemessen, gerade auch unter Aspekten der Barrierearmut und Zugänglichkeit und Usability!

Denn »div«-Elemente dienen tatsächlich als »Bereichs-Container« der visuellen Struktur eines Dokuments, mithin der Präsentation (presentation) desselben und sind vorrangig zur Aufnahme gestalterischer Maßnahmen mit Hilfe von Cascading Stylesheets (CSS) vorgesehen.

Sie sind, auch wenn der Vergleich etwas holprig erscheint, durchaus mit den Einstellungsmitteln für die Seiteneinteilung bei gedruckten Dokumenten vergleichbar, wie z.B. der Festlegung der Spalteneinteilung, der Seitenränder, der Kopf- und Fußbereiche und anderes mehr.

Gerade die »div«-Elemente sind als vernünftige Errungenschaft in der Entwicklung (und den Standard-Definitionen) von HTML/CSS anzusehen, denn sie sind es, die verhindern sollen, dass semantische Elemente zur Erzeugung der inhaltlichen Struktur eines Dokuments zu präsentationalen Zwecken mißbraucht werden.

Es ist aber andererseits natürlich zu beachten, Komponenten der Darstellung und Gestaltung nicht überzustrapazieren und verschachtelte »DIV-Wüsten« zu erzeugen – und damit quasi auf dem standardkonformen Umweg in alte Unsitten der Art »Wer kann Layouttabellen am tiefsten verschachteln?« zurückzufallen.

24 Türchen – 24 Artikel

Saturday, den 24. Dezember 2005

Der Webkrauts-Adventskalender 2005 ist abgeschlossen, das heißt, alle Türchen sind offen!

Webkrauts-Adventskalender 2005

Für Einsteiger in Sachen Webstandards, (X)HTML, CSS lohnt es sich, die Artikel in aufsteigender Reihenfolge anzugehen, denn der Kalender beginnt mit einführenden und grundlegenden Kapiteln, steigt langsam zu den handwerklichen »Essentials« auf und endet bei allgemeineren und weiterführenden Aspekten des gesamten Themengebietes.

Alles in allem 24 runde und sehr interessante Artikel von gut genießbarer Länge, nebst vielen hilfreichen Links zu weiterführenden Artikeln überall im Web.

Frohe Weihnachten allerseits!
Auf ein neues Webkrauts-Jahr!

Vorweihnachtliches Basteln

Monday, den 19. Dezember 2005

Nein, keine Geschenke, nur hier am Layout. Nachdem mich der gesamte Kopfbereich meines Blögchens noch nicht so richtig befriedigte, habe ich wieder einmal leichte Bastelarbeiten vorgenommen.

Das Problem ist dabei grundsätzlich – und wahrscheinlich nicht nur für mich, dass ich im Kopfbereich sowohl das Logo als auch die Titel-Überschrift als »h1« unterbringen möchte. Die ursprüngliche Lösung, letztere rechtsseitig als Text auf die Hintergrundgrafik zu legen, erschien mir nie als wirklich gute Lösung. Denn falls ich dereinst auf die Idee komme, z.B. fotografischen Inhalt anstelle einer uni-farbigen Fläche …

Andere Möglichkeiten unter Nutzung einer von diversen Image-Replacement-Techniken ließ ich eben nach verschiedenen Versuchen fallen, da sie allesamt nicht wirklich problemfrei funktionierende Lösungen darstellen.

Darüber hinaus hätte ich auch schon gerne weiterhin das gesamte Sätzchen als Hauptüberschrift sichtbar, nicht nur das Logo.

Wie auch immer, jetzt gibt es für den Haupttitel eine eigene Textzeile und der Kopfbereich mit dem Logo (als komplette Hintergrundgrafik) ist wirklich nur noch grafisches Logo.

Eine gestalterisch voll befriedigende Lösung ist das jedoch nicht, also werde ich in nächster Zeit schauen, welche grafische Gesamtlösung mir für die drei Kopf-Elemente (Logo, Titel, Top-Navigation) einfällt.

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