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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Archiv der Kategorie 'TV und Medien'

Fortschritt

Thursday, den 23. Juni 2011

Mein letztes Röhrenfernsehgerät, bis Ende 2005, hatte eine Bilddiagonale von 56cm (Bildformat 4:3), wog knapp 20kg und hatte eine Leistungsaufnahme von knapp 70 Watt.

Es folge Ende 2005 mein erster Flachdisplay-Fernseher mit LCD-Technik, 32 Zoll (81cm) Bilddiagonale. Der wog 23kg und verbrauchte knapp über 70 Watt, wobei ich hierfür Bildeinstellungen ›optimieren‹ musste. So nahm ich z.B. die Panel-Hintergrundbeleuchtung fast ganz zurück.

Seit einer Woche erstrahlt mein Fernseh- und DVD-/Blu-ray-Bild auf einem neuen LCD-Gerät mit 40 Zoll (102cm) Bilddiagonale und LED-Hintergrundbeleuchtung. Das Gerät wiegt gerade einmal 16kg, ist ziemlich flach und verbraucht bei richtig guten Bildeinstellungen, die weitgehend den Hersteller-Voreinstellungen unter dem Label ›energiesparend‹ entsprechen, zwischen 59 und 68 Watt, je nach Kontrastreichtum der Bildinformation.

M.a.W. konnte ich den Energieverbrauch meiner Fernsehgeräte über die Jahre hinweg auf etwa gleichem Level halten, habe aber dabei gewaltige Fortschritte in Sachen Bildgöße und Bildqualität gemacht. Zumal ich jetzt sogar dank des integrierten DVB-C-Tuners kostenlos die HDTV-Angebote von ARD, ZDF und Arte nutzen kann.
:razz:

Ungelöste Fragen am Rande

Monday, den 4. April 2011

Warum geistert mir eigentlich seit längerer Zeit immer wieder einmal ohne besonderen Anlass die Titelmelodie der US-Westernserie »The Virginian/The Men From Shiloh«, deutsch: »Die Leute von der Shiloh-Ranch« durch den inneren Gehörgang?

Die Serie war –in den USA neun Staffeln lang von 1962 bis 1971 – durchaus ein Highlight und vor allem in Farbe, und ich habe wohl die deutsche Erstausstrahlung im ZDF (mit deutlich gekürzten Folgen) von 1971 bis 1973 fast vollständig gesehen, aber ist das Grund genug, sich mir häufiger in Erinnerung zu bringen?

Soll ich mir etwa die erste Staffel (auf deutsch) auf DVD kaufen? :unsure:

Aufbauschen, Übertreiben, Ablenken

Tuesday, den 21. Dezember 2010

Schneechaos, Winterchaos … handelt es sich bei dem nervtötenden medialen Schneechaos-Getöse – ist das eigentlich als Sprachregelung zwischen Journaille und Politik abgesprochen? – nicht vielmehr um ein Ablenken von den wirklichen Ursachen: dem, um beim Begriff zu bleiben, Personalchaos bei betroffenen allen Dienstleistern, die dieser Tage angesichts eines etwas heftigeren Wintereinbruchs schlicht und ergreifend versagen?

Anders ausgedrückt:

Ist es nicht vielmehr so, dass die betroffenen Dienstleister, seien es Räumdienste, Stadtwerke, Deutsche Bundesbahn und Regionalverkehrsverbände im Winter dank jahrelanger krasser Personaleinsparungen kaum mehr Personal zur Bekämpfung des gefallenen Schnees einsetzen, als sie es im Hochsommer tun?

Ich sehe wirklich weit und breit kein Schneechaos, sondern ein Dienstleistungschaos. Und auf den Straßen sind es wie immer bei ungünstigen Bedingungen überwiegend unfähige Autofahrer mit mangelhafter Ausrüstung (z.B. keine Schneeketten), die einen Großteil des Verkehrschaos anrichten. Nicht der Schnee. :shock:

Siehe Nachdenkseiten und auch im ARD-Interview

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