Zu den Artikeln...

dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

Zur Top-Navigation...

Archiv der Kategorie 'Sprache'

Das ist ernst gemeint!

Friday, den 19. November 2010

Wirklich! Oder? Hmm…

Der Berliner Innensenator Ehrhart Körting:

»Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plötzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man glaube ich schon mal gucken, dass man die Behörden unterrichtet, was da los ist.«

Ach, diese drei Finnen neulich in der U-Bahn mit ihren Rücksäcken … vielleicht hätte ich doch das Antiterror-Kommando rufen lassen sollen. Oder waren es doch eher Norweger?

Und der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion:

»Wer sich jetzt noch gegen die Vorratsdatenspeicherung wehrt, hat die Bedrohungslage nicht verstanden.«

Wer hat denn bitte diesen Pawlow-Reflexauslöser schon wieder gedrückt?

Ok, aber jetzt weiß ich wenigstens, wie ernst ich das alles mit den neuerlichen Anschlagswarnungen zu nehmen habe. Ich frage mich langsam, ob diese Herren (und gelegentlich auch Damen) dort im Regierungsberlin eigentlich inzwischen schon ahnen, wie schimpansenhaft sie sich aufführen? Wie unglaubwürdig sie sich tatsächlich machen?
:nonono:

Via Schockwellenreiter

Hilfe? Muttu suchen!

Thursday, den 5. November 2009

Wenn ich also im Thunderbird-Mailprogramm nach Hilfe suche und im Menü »Hilfe« den Menüpunkt »Mozilla-Thunderbird-Hilfe«* anwähle, dann erwarte ich schon etwas mehr Unterstützung, als auf die allgemeine deutsche Mozilla-Seite geleitet zu werden, die mir sogleich groß und breit den aktuellen Firefox anpreist.

* Fehlende Bindestriche vom eindeutig rechtschreibkundigeren Autor dieses Blögchens gebührenfrei eingefügt.

Soviel für heute zu den alltäglichen Dummheiten der Softwarewelt … :cry:

Der sogenannte rechtsfreie Raum

Wednesday, den 1. Juli 2009

Dass das Internet in der Auffassung von zensuraffinen Politikern als »kein rechtsfreier Raum« bezeichnet und propagiert wird, liegt wohl daran, dass diese, die gesetz­gebenden und die straf­verfolgenden Instanzen es bisher mangels Kenntnis und Interesse – und damit eigentlich wider besseres Wissen – als rechtsfreien Raum betrachtet haben, bzw. gerne betrachtet haben wollten.

Damit liegen sie in ihrem Erkenntnisvorgang einige Jahre (oder gar Jahrzehnte) hinter der sogenannten »Internetgemeinde« zurück, die bisher tat­sächlich noch nie von dieser absurden Vorstellung ausgegangen ist.

Wahlkampfwirksam ist die Leerphrase aber allemal – und deshalb wird sie eifrig propa­gandistisch benutzt –, da ein größerer, nicht netz-affiner Teil der Bevölkerung bisher offenbar ebenfalls nicht von genauerer Kenntnis über die tat­sächlichen Umstände geplagt wurde.

Seite 2 von 141234567Letzte »

2004-2012 | Layout und Theme »ILoveOrange2« v2.03: Boris Stumpf – dyingeyes weblog | Impressum | Wordpress

Zuletzt Kommentiert:

Kategorien: