Ach wie ungelegen …
Saturday, den 12. Juli 2008
Ach, das kommt jetzt aber ungelegen:
»Erster Dopingfall bei der Tour«
Da hat es doch glatt einen bekannten spanischen »Radsportler« erwischt! Und sogar einen »Einzelfall«, wie sein spanisches Team sofort wusste. Welch ein Zufall gar! Man verstehe gar nicht, wie das passieren konnte. Mist aber auch, denn ich verstehe das schon, es ist doch ganz einfach:
Doping klappt eben nicht immer so perfekt, dass es unentdeckt bleibt. Manch eines in der großen Herde der schwarzen Schafe fällt eben doch auf, das Spannende ist dabei, dass man im Voraus nicht weiß, welches jeweils seine weiße Tarnwolle fallen lässt.
Dieses Schaf war jedenfalls schon seit langem als Doping-affin bekannt.
Update am 17. Juli gegen 22:25 Uhr:
Ei wie? Ich komme ja mit meinen kleinen Dopingnotizen kaum hinterher. Hat es doch gestern glatt einen weiteren spanischen und heute einen italienischen Dopingprofi bei der großen Rundfahrt erwischt.
Im heutigen Fall hat sich das ganze Team unverzüglich von der Veranstaltung zurückgezogen, mit der Begründung … nun gut, sie werden ihre Gründe haben. Der gedopte Fahrer übrigens war bezeichnenderweise schon zweimaliger Etappensieger bei Bergetappen, aktuell bester Bergfahrer und bester Jungprofi, und er war auch in der Vergangenheit schon zumindest einschlägig verdächtig aufgefallen.
Update am 19. Juli gegen 22:15 Uhr:
Das o.g. spanische Team, das sich nach dem aufgedeckten Dopingfall seines Topfahrers flugs von der Tour zurückzog, hat womöglich einen weiteren Dopingfall auf der Kappe.
Dazu passt die heutige Aufdeckung der ARD um die Doping-Vorbereitungstätigkeiten, die ein spanisches Universitätslabor offenbar unverhohlen Profiteams anbietet, recht gut, die mir zeigt, dass man es in Spanien mit professionell organisiertem Doping tatsächlich weiterhin ernst meint.
Warten wir einfach auf weitere aufzudeckende Betrugsfälle …


