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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Archiv der Kategorie 'Kulturelles'

Harlekins Mond

Friday, den 23. Mai 2008

Eine ferne Zukunft. Ein Häuflein Menschen auf einer Jahrtausende dauernden Flucht vor den durch zügellosen Umgang mit Nano­technologie und Künstlicher Intelligenz unhaltbar gewordenen Zuständen auf der Erde. Das große Ziel, in weiteren Jahrtausenden Entwicklung­sarbeit eine neue, weit entfernte Welt zu terraformieren und dort eine neue Zivilisation zu gründen.

Für das Gelingen dieses Exodus soll letztmalig Hoch­technologie eingesetzt werden: Kälteschlaf-Technik, Nanotechnologie und KI.

Eine technischer Fehler, der dafür sorgt, dass das erste von drei riesigen Exodus-Raumschiffen in einem abgelegenen Sternsystem stranden muss – noch nicht einmal auf halbem Weg zum fernen Ziel.

Um von dort jemals wieder zum eigentlichen Ziel aufbrechen zu können, müssen die Gestrandeten unter Führung ihres »Hohen Rates« einen riesigen Antimaterie-Generator bauen. Und hierfür müssen sie erst die Bedingungen schaffen: einen aus kleineren Monden zusammen­gebackenen großen Mond um einen riesigen Gasplaneten, den sie wegen seiner Farbenspiele Harlekin taufen. Tausende Jahre später und gleichzeitig mit der Terraformierung des Mondes gründen sie eine Kolonie von Kindern, »Mondgeborenen«, die nach vielen Generationen Besiedelungs-, Aufbau- und Lernarbeit den Antimaterie-Generator bauen sollen.

Harlekins Mond
(Building Harlequin’s Moon, 2005)
Brenda Cooper, Larry Niven, Bergisch Gladbach (Bastei-Lübbe) 2008
ISBN 978-3-404-24366-2

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Robert Charles Wilson: Axis

Tuesday, den 8. April 2008

Robert Charles Wilsons neuer Roman ist soeben in deutscher Übersetzung erschienen:

Axis
(Axis, 2007)
München 2008, ISBN 978-3-453-52335-7

Das Buch stellt die erste von zwei Fortsetzungen von »Spin« dar und knüpft an dessen auf den ersten Blick merkwürdig offenes Ende an.

Der Roman hat übrigens tatsächlich nur 397 Seiten, nicht wie bei Amazon angegeben 656.

Science-Fiction: Robert Charles Wilson

Wednesday, den 19. März 2008

Robert Charles Wilson ist ein kanadischer Science-Fiction-Autor der – tatsächlich nicht mehr ganz – jüngeren Generation, den ich jüngst entdeckte. Wilson hat bislang vierzehn Romane und eine ganze Reihe von Erzählungen veröffentlicht. Meines Wissens liegen aber lediglich sechs Romane in deutscher Übersetzung vor.

Ich habe bislang drei Romane gelesen und möchte euch an dieser Stelle meine Eindrücke wiedergeben, ohne allzu viel Inhalt zu verraten. In Reihenfolge der Originalveröffentlichung:

Die Chronolithen
(The Chronoliths, 2001)
München 2005, ISBN 978-3-453-52105-6
Quarantäne
(Blind Lake, 2003)
München 2007, ISBN 978-3-453-52316-6
Spin
(Spin, 2005)
München 2006, ISBN 978-3-453-52200-8

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