Duden, 23. Auflage 2004
Friday, den 27. August 2004
Der Duden in Auflage 23 erscheint also morgen, am Samstag. Rund 5000 neue Begriffe hat er wohl aufgenommen, darunter solche sprachlichen Merkwürdigkeiten wie “googeln”, was zur Zeit geflügelt in mancherlei Munde zu sein scheint. Wie dem auch sei, sinnhaft oder nicht, das Werk wird damit neuerlich seiner durchaus selbst auferlegten Pflicht zur Dokumentation des Ist-Zustandes unserer Sprache gerecht – und fragt dabei weniger nach Sinn oder Unsinn von gebräuchlichen Begriffen.
Ich mag ja heute am späteren Abend zu einer gewissen Humorlosigkeit neigen, aber ich finde den Begriff “googeln” reichlich idiotisch. Was soll das Wort? Jemand benutzt eine Suchmaschine, und wenn auch die marktbeherrschende, um nützliche Informationen zu einem Thema zu finden. Daran ist einfach nichts, was eine eigenständige (und gar markenspezifische) Begrifflichkeit rechtfertigen würde. Wie wenn ich sagen würde:
- Einen Opel oder Fiat zum Erreichen anderer Orte nutzen: Ich “ople” bzw. “fiatte”?
- Mit einem Toaster von Krups Toastbrot rösten: Ich “krupse”?
- Mit einem Apple-Computer arbeiten: Ich “apple”?
- Meine CDs/DVDs im Saturn-Hansa kaufen: Ich “saturne”?
Was soll der Quatsch??
Uff. Ich bin wirklich humorlos heute…… mal gucken, ob ich das noch hinbekomme:
Na also, es geht doch…..


