Friday, den 1. Oktober 2004
Heute Abend ab 21:15 Uhr im ZetttDeeEff werden wir via J.B. Kerner erfahren, was ein Ausschnitt “der Deutschen” am liebsten liest. Ausschnitt deshalb, weil es sich bei dem Aufmerksamkeitsprojekt des ZDF nicht um eine repräsentative Erhebung handelt, sondern um eine freie Wahl, an der man aktiv via Internet oder Brief teilnehmen konnte. Ermittelt wurde auf diese Weise eine Liste der 50 beliebtesten Bücher eben dieser teilnehmenden Leserschaft. Ich bin mal gespannt, welche Werke sich da so tummeln werden…
Werde die Sendung wohl nicht sehen können (auch nicht aufzeichnen, da die VHS-Kiste zur gleichen Sendezeit anderweitig beauftragt ist). Aber die Show und was irgendwelche “Promis” lesen (?) interessiert mich sowieso nicht – und das Ergebnis wirds wohl auch im Internet zu studieren geben.
Und was ist nun mein Lieblingsbuch?
Ich hatte da schon einmal zum ‘Welttag des Buches’ einen Artikel Schätzet die Bücher Vol.2 geschrieben und dort meine Favoriten genannt. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Nicht Bücher! Buch! Lieblingsbuch!
Wie – Nur EINS?
Uff…. menno…. also, wenn ich auf die einsame Insel müsste und könnte nur ein Buch mitnehmen, dann würde ich wohl folgende drei Bücher in eine Kiste packen, schütteln, reingreifen – und das eine Buch, welches ich zuerst griffe, würde ich mitnehmen, weil das dann mein Lieblingsbuch wäre:
J.W.v. Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre
Karl Philipp Moritz, Anton Reiser
Stephen King, The Stand – Das letzte Gefecht
Vielleicht leichter Favorit mag das erstgenannte Werk sein.
PS: Auf besagter und berühmter einsamer Insel tummeln sich ja durchschnittlich bestimmt mehrere zehntausend Menschen, die alle ihr Lieblingsbuch, ihre Lieblings-CD und ihren Lieblingsfilm mitgenommen haben. Da findet sich dann bestimmt eine brauchbare umfangreiche Bibliothek zusammen.
PPS: In einer nicht mehr erinnerten Gesprächsrunde letztens sprachs, dass laut einer Untersuchung immer weniger Deutsche Bücher lesen. Die Zahl der verkauften Bücher (auch Belletristik) steige aber kontinuierlich. Folgte die nicht ganz abwegige Annahme, dass Bücher in Deutschland vor allem gekauft werden.