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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Archiv der Kategorie 'Kulturelles'

Frankfurt liest …

Thursday, den 8. April 2010

ein Buch:

Kaiserhofstraße 12
Valentin Senger (Frankfurt am Main 2010)
ISBN 978-3-89561-485-9

Zu Autor und Buch:

Familie Senger, jüdisch und kommunistisch orientiert, muss in den dreißiger Jahren aus Russland fliehen und landet in einem neuen Zuhause in der Frank­furter Kaiserhof­straße. Wie er und seine Familie nach Hitlers Macht­ergreifung in diesem kleinen kulturellen und sozialen Schmelz­tiegel mitten in Frankfurt lebt und überlebt, beschreibt Valentin Senger, Journalist und Schrift­steller in seinem ursprünglich 1978 publizierten Buch »Kaiserhofstraße 12«.
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Koinzidenz

Monday, den 1. März 2010

Gerade heute beginnt PRO7 mit der aktuellen US-Science-Fiction-Serie Flashforward. Tatsächlich habe ich erst gestern überhaupt von der Serie erfahren. Es geht wohl um einen zeitgleichen globalen Blackout aller Menschen für 137 Sekunden, in denen alle einen Blick in ihre Zukunft in sechs Monaten erlangen.

Letzte Woche habe ich mir den Roman Flash von Robert L. Sawyer gekauft, um meinen Vorrat an SF-Romanen für die nächsten Monate aufzustocken. Die Thematik laut Klappentext und Amazon interessierte mich einfach.

Und vorhin stellte ich nun fest, dass o.g. TV-Serie ja tatsächlich auf diesem Roman basiert!

Aber es scheint so, dass die realisierte TV-Geschichte doch deutlich vom Buch abweicht, denn in letzterem erstreckt sich der wenige Sekunden dauernde ›Flash‹ auf einundzwanzig Jahre in der Zukunft und resultiert offenbar aus einem Seiteneffekt eines CERN-Experiments.

Ich denke mal, dass mich die Serie nicht allzu sehr beeinflussen wird, wenn ich das Buch demnächst in die Hand nehme.

Momentan ›arbeite‹ ich mich noch etwas mühselig durch Neal Stephensons Diamond Age – Die Grenzwelt

Verständnisfrage

Monday, den 30. November 2009

Manchmal verhalten sich Menschen auf eine Art, die sich für mich einem einfachen Verständnis zu sperren scheint.

Eine Kulturinstitution beherbergt zur Zeit zwei Ausstellungen (genau genommen drei, aber das spielt für die folgenden Fälle keine Rolle):

  • Ausstellung A kostet Eintritt (4€)
  • Ausstellung B ist frei

Besucher – und zwar keine angelegentlich vorüber­ziehenden Touristen – kommen herein und machen Anstalten, Ausstellung A zu betreten. All ihr beobachtbares Verhalten deutet darauf hin, dass sie von A gehört haben und sie diese jetzt gezielt anzu­steuern geneigt sind. Angehalten und auf den geforderten Eintritts­preis hingewiesen, sind sie erstaunt und kurz irritiert.

Daraufhin erkundigen sie sich, ob und welche Ausstellung(en) es noch gibt. Nach dem Hinweis auf B und der Erwähnung des freien Eintritts scheinen sie positiv überrascht und wenden sich unverzüglich Ausstellung B zu.

Auf welche Handlungsmotivation lässt das bitte schließen? :unsure:

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