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	<title>dyingeyes weblog &#187; Kulturelles</title>
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		<title>Selbst Kochen und&#160;Essen</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 18:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Stumpf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kochbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal braucht es einfach einen kr&#228;ftigen Ansto&#223; von au&#223;en, um die eigene Lebensqualit&#228;t ein wenig (oder auch mehr) zu verbessern. So bei der Ern&#228;hrung und deren Zubereitung. In meinem Fall sind es seit l&#228;ngerer Zeit Gespr&#228;che mit einer Arbeitskollegin &#252;ber das Essen und das Kochen ganz im Allgemeinen, und &#252;ber die Vorteile des Selbst-Zubereitens frischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal braucht es einfach einen kr&#228;ftigen Ansto&#223; von au&#223;en, um die eigene Lebensqualit&#228;t ein wenig (oder auch mehr) zu verbessern. So bei der Ern&#228;hrung und deren Zubereitung.</p>
<p>In meinem Fall sind es seit l&#228;ngerer Zeit Gespr&#228;che mit einer Arbeitskollegin &#252;ber das Essen und das Kochen ganz im Allgemeinen, und &#252;ber die Vorteile des Selbst-Zubereitens frischer Nahrungsmittel im Besonderen.</p>
<p>Besagte Kollegin kocht (f&#252;r sich und ihren Mann, fr&#252;her auch f&#252;r ihre Kinder) nahezu ausschlie&#223;lich selbst und verzichtet mit wenigen Ausnahmen weitestgehend auf fertige bzw. verarbeitete Nahrungsmittel aus dem Supermarktregal.</p>
<p>Und das hat mich angesteckt! Es brauchte f&#252;r mich dazu gar keines <a href="http://www.tim-maelzer.de/">Tim M&#228;lzer</a>, der ja auch gerne und oft propagiert, wie einfach, schnell und preisg&#252;nstig man selbst kochen und sich damit viel Freude und eine gesunde Ern&#228;hrung bereiten kann.</p>
<p>Von meinen Eltern her bin ich gute und traditionelle deutsche b&#252;rgerliche K&#252;che gew&#246;hnt, und wie frische Gem&#252;se schmecken, wei&#223; ich sogar noch aus meiner Kindheit. Warum also nicht endlich selbst aktiv und initiativ werden &#8211; und ganz nebenbei auch der lebensmittelchemischen Industrie durch immer h&#228;ufigeren Verzicht zeigen, wohin sie sich ihren hochverarbeiteten, geschmacksverst&#228;rkten, fetten und &#252;berzuckerten Mist stecken kann?</p>
<p>In meiner n&#228;heren Umgebung gibt es inzwischen drei Bio-Superm&#228;rkte, mindestens einen Biometzger, in der Innenstadt gibt es die formidable <a href="http://www.kleinmarkthalle.de/index.php">Kleinmarkthalle</a> und jeden Donnerstag und Samstag einen Erzeugermarkt. All diese Einkaufsgelegenheiten sind f&#252;r mich in wenigen Minuten, meist sogar auf dem Heimweg von der Arbeit erreichbar.</p>
<p>Zus&#228;tzlich zu den eigenen Ideen oder den Tipps, die aus dem Freundes- und Familienkreis kommen, habe ich inzwischen noch drei kleine Kochb&#252;cher angeschafft, woraus ich entweder ganze Rezepte oder mindestens interessante Anregungen sch&#246;pfen kann:</p>
<dl>
<dt><a href="http://www.gu.de/Buch/19584/20+Minuten+sind+genug!.html">20 Minuten sind genug</a></dt>
<dd>Cornelia Trischberger (Hrsg:), M&#252;nchen 2009, GU<br />ISBN 978-3-8338-1677-2</dd>
<dt><a href="http://www.dorlingkindersley.de/titel-57-57/vegetarisch-439/">cook it Vegetarisch</a></dt>
<dd>M&#252;nchen 2008, DK<br />ISBN 978-3-8310-1135-3</dd>
<dt><a href="http://www.gu.de/Buch/11309/1+Nudel+-+50+Saucen.html">1 Nudel &#8211; 50 Saucen</a></dt>
<dd>Cornelia Schinharl, M&#252;nchen 2007, GU<br />ISBN 978-3-8338-0653-7</dd>
</dl>
<p>Ach, da fehlten mir glatt noch einige Ger&#228;tschaften &#8211; also flugs einen vern&#252;nftigen P&#252;rierstab angeschafft, endlich eine Knoblauchpresse und einen mechanischen Zwiebel- bzw. Kr&#228;uterhacker. Ansonsten bin ich f&#252;rs Erste eigentlich ganz brauchbar ausgestattet.</p>
<p>Meine ersten eigenen Erkenntnisse entsprechen ganz dem, was meine Kollegin sagte: Selbst Kochen geht schnell. ist billig und bringt neben ges&#252;nderer Ern&#228;hrung noch eine Menge Freude. Und man sammelt schnell Erfahrung in der Zubereitung, dem Abschmecken und vor allem dem Timing, also der Frage, wann genau in welcher Reihenfolge welche Zutaten auf die Kochfl&#228;che (bzw. in die Backr&#246;hre) m&#252;ssen, damit alles zum passenden Zeitpunkt fertig ist. Was wahrscheinlich mit die gr&#246;&#223;te Kunst am Kochen ist.</p>
<p>Ok, jetzt muss ich zugeben, dass ich auch fr&#252;her schon keine totale K&#252;chenbanause war. Topf und Pfanne waren mir nie fremd. Aber ich hatte mich eigentlich nie wirklich an frische Gem&#252;se, gar an Kartoffeln oder an frisch selbst gemachte Nudel- und Reissaucen herangetraut. Irgendwie war das immer so einfach und selbstverst&#228;ndlich, solche Dinge tiefgek&#252;hlt oder fertig im Glas zu kaufen.</p>
<p>Vielleicht berichte ich demn&#228;chst einmal &#252;ber einige meiner &#187;Kreationen&#171;, selbst ausgedacht, auf Anregung oder streng nach Rezept gekocht &#8230;<br />
 <img src='http://www.dyingeyes.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':grin:' class='wp-smiley' />  </p>
<hr /><small>© Boris Stumpf - dyingeyes weblog 2004ff<br />Dieser Feed ist nur f&#252;r die pers&#246;nliche, nicht gewerbliche Nutzung bestimmt. Die Verwendung dieses Feeds auf kommerziellen Webseiten und/oder ohne Quellenangabe verst&#246;&#223;t gegen die Lizenzbedingungen der <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">Creative Commons License</a>.<br />(Digitaler Fingerabdruck: 60c77d9e74d57f2299f42475f0e24778)<br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">					<img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/2.0/de/88x31.png" /></a></small><br /><br />]]></content:encoded>
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		<title>Frank&#160;Zappa</title>
		<link>http://www.dyingeyes.de/2010/12/21/frank-zappa/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 17:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Stumpf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Zappa]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Frank Zappa w&#228;re heute 70 Jahre alt geworden. (* 4. Dezember 1940, &#8224; 4. Dezember 1993) Der Zappa Family Trust feiert ein wenig. Ich schlie&#223;e mich an, feiere mit und lege ebenfalls das fantastische Gitarren-Instrumental Watermelon in Easter Hay von Joe&#8217;s Garage, Act II &#038; III auf. Mir fehlt die Musik, die er von 1993 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Zappa">Frank Zappa</a> w&#228;re heute 70 Jahre alt geworden.<br />
(* 4. Dezember 1940, &#8224; 4. Dezember 1993) </p>
<p>Der <a href="http://www.zappa.com/flash/dec4/index.html">Zappa Family Trust</a> feiert ein wenig. Ich schlie&#223;e mich an, feiere mit und lege ebenfalls das fantastische Gitarren-Instrumental <em>Watermelon in Easter Hay</em> von <em>Joe&#8217;s Garage, Act II &#038; III</em> auf.</p>
<p>Mir fehlt die Musik, die er von 1993 bis heute komponiert und gespielt h&#228;tte.</p>
<hr /><h3>Kommentare von:</h3><ul><li>Anne am <a href="http://www.dyingeyes.de/2010/12/21/frank-zappa/">24.12.2010</a></li></ul><hr /><small>© Boris Stumpf - dyingeyes weblog 2004ff<br />Dieser Feed ist nur f&#252;r die pers&#246;nliche, nicht gewerbliche Nutzung bestimmt. Die Verwendung dieses Feeds auf kommerziellen Webseiten und/oder ohne Quellenangabe verst&#246;&#223;t gegen die Lizenzbedingungen der <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">Creative Commons License</a>.<br />(Digitaler Fingerabdruck: 60c77d9e74d57f2299f42475f0e24778)<br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">					<img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/2.0/de/88x31.png" /></a></small><br /><br />]]></content:encoded>
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		<title>Es gibt aber auch solche&#160;&#8230;</title>
		<link>http://www.dyingeyes.de/2010/08/21/es-gibt-aber-auch-solche/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 19:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Stumpf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lauf der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufreger]]></category>
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		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, Samstag, ein sch&#246;ner Tag. Keinerlei Verpflichtungen, und alle, die ich sonst Samstags treffen k&#246;nnte, sind au&#223;er Haus oder anderweitig besch&#228;ftigt. Kurz in der Stadt gewesen und herumgest&#246;bert nach B&#252;chern, Musik und Filmen. Dann, ab dem ganz fr&#252;hen Nachmittag, zu Hause gem&#252;tlich im Wohnzimmer eingerichtet mit Kaffee und s&#252;&#223;en St&#252;ckchen &#8211; und mal wieder richtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, Samstag, ein sch&#246;ner Tag. Keinerlei Verpflichtungen, und alle, die ich sonst Samstags treffen k&#246;nnte, sind au&#223;er Haus oder anderweitig besch&#228;ftigt. Kurz in der Stadt gewesen und herumgest&#246;bert nach B&#252;chern, Musik und Filmen.</p>
<p>Dann, ab dem ganz fr&#252;hen Nachmittag, zu Hause gem&#252;tlich im Wohnzimmer eingerichtet mit Kaffee und s&#252;&#223;en St&#252;ckchen &#8211; und mal wieder richtig ausgiebig Musik geh&#246;rt und mich dabei am neuen Receiver und den (inzwischen nicht mehr ganz) neuen Lautsprechern erfreut.</p>
<p>Das Programm? Ein f&#252;r mich ganz typischer Mix, deswegen nicht erschrecken ob der genrem&#228;&#223;igen Zusammenstellung:</p>
<ul>
<li>Lee Ritenour, <em>Stolen Moments</em></li>
<li>Bob Mintzer, <em>Urban Contours</em></li>
<li>H&#228;ndel, <em>Wassermusik</em></li>
<li>Enya, <em>The Memory of Trees</em></li>
<li>Enya, <em>The Celts</em></li>
<li>Stanley Clarke, <em>If this Bass could only talk</em></li>
<li>Clannad, <em>Greatest Hits</em></li>
<li>Thom Rotella, <em>Home again</em></li>
</ul>
<p>Nat&#252;rlich habe ich mir einige dieser CDs nur auszugsweise angeh&#246;rt <em>(sonst w&#252;rde ich jetzt nicht hier sitzen und tippen, sondern noch essen)</em>.</p>
<p>Ich fand dies einen wunderbaren Nachmittag, denn Musik auf diese Weise mit Hingabe und Aufmerksamkeit auf einer ordentlichen HiFi-Anlage zu h&#246;ren, ist f&#252;r mich schlicht Genuss. Ich kann mir gute, ehrliche und vor allem sorgf&#228;ltig aufgenommene Musik gar nicht auf andere Weise vorstellen, man bleibe mir bitte mit komprimiertem <em>.mp3</em> &#252;ber irgendwelche Br&#252;llw&#252;rfel an Computern (oder in Form von &#8250;Dock&#8249; f&#252;r irgendwelche kleinen Musikabnudel-Ger&#228;tchen) von dannen.</p>
<p>Vorhin schlie&#223;lich habe ich noch ein wenig bei Amazon gest&#246;bert, um meiner Musiksammlung noch die eine oder andere Perle hinzuzuf&#252;gen. F&#252;ndig geworden bin ich, und so erwarte ich noch vor Wochenmitte die folgenden drei Bereicherungen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.amazon.de/Wes-Bound-Lee-Ritenour/dp/B0000001SN/ref=sr_1_10?ie=UTF8&#038;s=music&#038;qid=1282416508&#038;sr=8-10">Lee Ritenour, <em>Wes Bound</em></a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/Legend-Clannad/dp/B0000AM6OW/ref=sr_1_4?ie=UTF8&#038;s=music&#038;qid=1282416619&#038;sr=8-4">Clannad, <em>Legend</em></a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/Landmarks-Clannad/dp/B0001BFI5A/ref=sr_1_6?ie=UTF8&#038;s=music&#038;qid=1282416619&#038;sr=8-6">Clannad, <em>Landmarks</em></a></li>
</ul>
<p>So, jetzt k&#246;nnte ich mich noch ein wenig aufregen &#252;ber den groben Unfug, den unsere allseits immer weniger beliebten Lobby-Marionetten neoliberaler und sozialdarwinistischer Regierungs-Couleur verzapfen in Sachen von z.B. Gutscheinversorgung mit einfacher sozialer Selektionsm&#246;glichkeit f&#252;r Kinder von Hartz-IV-Empf&#228;ngern, oder wie man es am besten im Hinterzimmerchen ohne gr&#246;&#223;tes &#246;ffentliches Aufbegehren anstellt, dass unsere liebenswerte Atomindustrie (samt ihrer armseligen Kampagnen-Mietm&#228;uler) sich von unserer Regierung eine wunschgem&#228;&#223;e Energiepolitik zum alleinigen Zwecke des gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Gewinne-Sch&#246;pfens kaufen kann.</p>
<p>Aber nein, ich rege mich nicht Blog-&#246;ffentlich auf, nicht heute und auch nicht morgen. Denn dazu habe ich gerade viel zu gute Laune und au&#223;erdem noch Lust auf ein gutes Filmchen &#8230; <img src='http://www.dyingeyes.de/wp-includes/images/smilies/smilie_happy.gif' alt=':happy:' class='wp-smiley' />  </p>
<hr /><small>© Boris Stumpf - dyingeyes weblog 2004ff<br />Dieser Feed ist nur f&#252;r die pers&#246;nliche, nicht gewerbliche Nutzung bestimmt. Die Verwendung dieses Feeds auf kommerziellen Webseiten und/oder ohne Quellenangabe verst&#246;&#223;t gegen die Lizenzbedingungen der <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">Creative Commons License</a>.<br />(Digitaler Fingerabdruck: 60c77d9e74d57f2299f42475f0e24778)<br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">					<img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/2.0/de/88x31.png" /></a></small><br /><br />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich kann ja mal&#160;fragen</title>
		<link>http://www.dyingeyes.de/2010/05/25/ich-kann-ja-mal-fragen/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 19:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Stumpf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum immer zu Amazon-Bewertungen, der Phantastik-Couch oder zu vergleichbaren Web-Orten streben, um neue und interessante Science-Fiction-Literatur zu entdecken? Warum nicht einfach mal &#252;ber dieses Bl&#246;gchen meine geneigten Leser fragen? Also in drei Schritten: 1. Der Ausgangspunkt Wer dieses Bl&#246;gchen seit l&#228;ngerer Zeit besucht, hat vielleicht einiges zu meinen Vorlieben in Sachen Science-Fiction vernommen und von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum immer zu Amazon-Bewertungen, der <a href="http://www.phantastik-couch.de/">Phantastik-Couch</a> oder zu vergleichbaren Web-Orten streben, um neue und interessante Science-Fiction-Literatur zu entdecken? Warum nicht einfach mal &#252;ber dieses Bl&#246;gchen meine geneigten Leser fragen? Also in drei Schritten:</p>
<h3>1. Der Ausgangspunkt</h3>
<p>Wer dieses Bl&#246;gchen seit l&#228;ngerer Zeit besucht, hat vielleicht einiges zu meinen Vorlieben in Sachen Science-Fiction vernommen und von meinen zur Zeit bevorzugten Autoren gelesen.</p>
<p>Meine thematische Vorliebe ist nicht unbedingt eine eher Zukunfts-technisch orientierte <em>&#8250;harte&#8249;</em> SF, obwohl ich mich in diesen Gefilden auch immer wieder einmal bewege und fr&#252;her sogar vorwiegend bewegt habe.</p>
<p>Tats&#228;chlich steht mir der Sinn aber eher nach gut erz&#228;hlten Geschichten &#252;ber Menschen in zuk&#252;nftigen gesellschaftlichen Entwicklungs-Zusammenh&#228;ngen (Utopien/Dystopien), &#252;ber Menschen in spannenden Abenteuern auf zuk&#252;nftig bev&#246;lkerten Welten (Space Operas), wobei ich eine gewisse &#8250;Realit&#228;tsn&#228;he&#8249; bevorzuge &#8211; was auch hei&#223;t, dass mir eher im Reich der Fantasy angelegte Geschichten um ferne Welten- und K&#246;nigreiche o.&#228;., die sich gar noch in Jahrtausende andauernden intergalaktischen Kriegen verzettelt haben, nicht wirklich liegen.</p>
<p>Nicht wirklich erw&#228;rmen kann ich mich f&#252;r vieles, was in den Bereich des sogenannten &#8250;Cyberpunk&#8249; eingeordnet wird, angefangen mit William Gibson, dessen Erstling &#8250;Neuromancer&#8249;, aber auch nachfolgende Werke mich nicht begeistern konnten. &#196;hnlich d&#252;rfte es mir z.B. gehen mit Charles Stross, nachdem ich vor einiger Zeit in zwei seiner Romane kurz hinein&shy;schnupperte.</p>
<p>Milit&#228;risch orientierte SF (Military-SF) &#252;brigens, die sich wesentlich um irgendwelche Kriege zwischen Welten und im Zuge dessen detailreich vermittelte zuk&#252;nftige Waffentechnik dreht, ist f&#252;r mich ganz <em>AUS</em>.</p>
<p>OK, wie auch immer, z&#228;hle ich doch einfach mal ein paar Autoren auf, mit deren Werken ich mich zur Zeit,  zum Teil aber auch schon seit vielen Jahren besch&#228;ftige. Bei den SF-Freunden unter euch d&#252;rfte sich damit schon ein gutes Bild meiner Vorlieben einstellen. Und ab:</p>
<h3>2. Das <em>Namedropping</em></h3>
<ul>
<li>Dan Simmons</li>
<li>Robert Charles Wilson</li>
<li>Jack McDevitt</li>
<li>James Graham Ballard</li>
<li>Andreas Eschbach</li>
<li>Brenda Cooper</li>
<li>Ken Grimwood</li>
<li>Richard Morgan</li>
<li>Stephen Baxter</li>
<li>Arthur C. Clarke</li>
</ul>
<p>In K&#252;rze werde ich wohl erstmals ein Buch von Alastair Reynolds in die Hand nehmen.</p>
<h3>3. Meine Fragen an euch</h3>
<p>Ganz einfach:</p>
<ol>
<li>Welche B&#252;cher und/oder Autoren empfehlt ihr mir?</li>
<li>Was sollte ich unbedingt entdecken?</li>
</ol>
<p>Btw: Kennt vielleicht jemand interessante SF aus Frankreich, Italien oder wom&#246;glich Spanien? Oder sogar aus den skandinavischen L&#228;ndern? All dies aber bitte ins Deutsche &#252;bersetzt, da ich in den jeweiligen Sprachen nicht unbedingt lesen kann.</p>
<p><em>Ich danke mal im Voraus!</em>  <img src='http://www.dyingeyes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':smile:' class='wp-smiley' />  </p>
<hr /><h3>Kommentare von:</h3><ul><li>HF am <a href="http://www.dyingeyes.de/2010/05/25/ich-kann-ja-mal-fragen/">31.5.2010</a></li><li>Boris (Autor) am <a href="http://www.dyingeyes.de/2010/05/25/ich-kann-ja-mal-fragen/">1.6.2010</a></li><li>HF am <a href="http://www.dyingeyes.de/2010/05/25/ich-kann-ja-mal-fragen/">4.6.2010</a></li></ul><hr /><small>© Boris Stumpf - dyingeyes weblog 2004ff<br />Dieser Feed ist nur f&#252;r die pers&#246;nliche, nicht gewerbliche Nutzung bestimmt. Die Verwendung dieses Feeds auf kommerziellen Webseiten und/oder ohne Quellenangabe verst&#246;&#223;t gegen die Lizenzbedingungen der <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">Creative Commons License</a>.<br />(Digitaler Fingerabdruck: 60c77d9e74d57f2299f42475f0e24778)<br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">					<img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/2.0/de/88x31.png" /></a></small><br /><br />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine weitere kleine&#160;B&#252;cherliste</title>
		<link>http://www.dyingeyes.de/2010/05/23/eine-weitere-kleine-buecherliste/</link>
		<comments>http://www.dyingeyes.de/2010/05/23/eine-weitere-kleine-buecherliste/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 May 2010 18:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Stumpf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Simmons]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastik]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Charles Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Valentin Senger]]></category>

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		<description><![CDATA[Und weiter geht&#8217;s, denn da sind noch ein paar B&#252;cher, die ich in letzter Zeit gelesen habe und auf keinen Fall unerw&#228;hnt lassen m&#246;chte: I Darwinia Robert Charles Wilson (M&#252;nchen 2010) Darwinia (New York 1998) ISBN 978-3-453-52646-4 Eine Wiederver&#246;ffentlichung, offenbar im Zuge des k&#252;rzlich gestiegenen Popularit&#228;ts&#173;grades dieses interessanten Autors lohnenswert geworden. Im Jahre 1912 verschwindet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und weiter geht&#8217;s, denn da sind noch ein paar B&#252;cher, die ich in letzter Zeit gelesen habe und auf keinen Fall unerw&#228;hnt lassen m&#246;chte:</p>
<h3>I</h3>
<dl>
<dt>Darwinia</dt>
<dd><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Charles_Wilson">Robert Charles Wilson</a> (M&#252;nchen 2010)</dd>
<dd><em>Darwinia</em> (New York 1998)</dd>
<dd>ISBN 978-3-453-52646-4</dd>
</dl>
<p>Eine Wiederver&#246;ffentlichung, offenbar im Zuge des k&#252;rzlich gestiegenen Popularit&#228;ts&shy;grades dieses interessanten Autors lohnenswert geworden.<br />
Im Jahre 1912 verschwindet von einem auf den anderen Moment der europ&#228;ische Kontinent, so, wie wir ihn kennen. Stattdessen findet sich dort unvermittelt v&#246;llig unbekanntes Terrain, das auf die zu diversen Expeditionen aufbrechenden Forscher- und Erschlie&#223;er&shy;gruppen v&#246;llig fremdartig und evolutions&shy;geschichtlich altert&#252;mlich wirkt. Wir begleiten eine dieser Expeditionen und das Leben einiger der Teilnehmer in den Jahrzehnten danach bis in die Sechzigerjahre hinein. Je tiefer die Menschen in diesen fremden Kontinent eindringen, desto r&#228;tselhafter und auch gef&#228;hrlicher scheint er zu werden &#8211; das R&#228;tsel seiner Entstehung und der sich darum dr&#228;ngenden Fragen erschlie&#223;t sich den Protagonisten und uns Lesern erst gegen Ende des Buches.</p>
<p>Fazit: Ein typischer Wilson, denke ich: ein vergleichsweise ruhiger Abenteuerroman, der weitgehend ohne &#8250;Action&#8249; auskommt und sich Zeit und Raum f&#252;r die Figuren und die Ausfaltung des phantastischen Ereignisses nimmt. Wie &#252;blich thematisiert Wilson auch in diesem fr&#252;heren Roman ein r&#228;tselhaftes und f&#252;r die handelnden Figuren lange Zeit unverst&#228;ndliches Ereignis in einem interessanten Spannungsfeld zwischen n&#252;chterner und gewohnter Realt&#228;t und Phantastik.</p>
<h3>II</h3>
<dl>
<dt>Flash</dt>
<dd><a href="http://www.sfwriter.com/index.htm">Robert J. Sawyer</a> (M&#252;nchen 2008)</dd>
<dd><em>Flashforward</em> (New York 1999)</dd>
<dd>ISBN 978-3-453-52370-8</dd>
</dl>
<p>Der Roman, auf dem die gleichnamige US-Fernsehserie tats&#228;chlich gar nicht basiert. Die Serie interessiert mich nicht sonderlich, sie nimmt auch lediglich das zentrale Ereignis des Romans &#8211; und schon das in ver&#228;nderter Form &#8211; zum Ausgangspunkt, um sogleich eine ganz andere Geschichte zu erz&#228;hlen.</p>
<p>Der nur wenige Sekunden dauernde Bewusstseins&shy;aussetzer aller Menschen l&#228;sst diese &#8211; mit ganz wenigen Ausnahmen &#8211; einen kurzen Blick in ihr Leben in zwanzig Jahren werfen. Was das im jetzigen Leben einiger Protagonisten bewirkt und ausl&#246;st, und gleichzeitig der Versuch einiger dieser Figuren, Ursache und Umst&#228;nde des r&#228;tselhaften Ereignisses aufzukl&#228;ren, bestimmt den Fortgang des Romans.</p>
<p>Es entspinnt sich ein recht spannender wissenschaftlich orientierter Thriller, der Autor bleibt dabei nahe an zeitgen&#246;ssischen physikalischen Erkenntnissen, wie sie rund um das CERN, den Haupt-Handlungsort, entwickelt und erforscht werden. Noch wichtiger und tats&#228;chlich das tragende Ger&#252;st des Romans ist jedoch der spannende und durchaus gelungene Versuch, die psychische Entwicklung der Protagonisten angesichts eines solchen nahezu unvorstellbaren Ereignisses zu thematisieren.</p>
<p>Fazit: Spannende &#8250;harte&#8249; Science-Fiction eines auf diesem Gebiet erkennbar erfahrenen Autors, die mir Lust auf mehr gemacht hat. Tats&#228;chlich h&#228;tte ich mir bei diesem Roman aber noch einige Dutzend mehr Seiten erz&#228;hlerischen &#8250;Stoffes&#8249; gew&#252;nscht.</p>
<h3>III</h3>
<dl>
<dt>Diamond Age. Die Grenzwelt</dt>
<dd><a href="http://www.nealstephenson.com/">Neal Stephenson</a> (M&#252;nchen 2001)</dd>
<dd><em>The Diamond Age</em> (New York 1995)</dd>
<dd>ISBN 3-442-45154-X</dd>
</dl>
<p>Eher selten passiert es mir, dass ich beim Griff ins Buchh&#228;ndlerregal leicht daneben greife und ein Buch erwische, dass so gar nicht an mich gehen mag. &#8250;Diamond Age&#8249; ist so ein Buch, dass ich nur mit einiger M&#252;he zu Ende gelesen habe. Die eigentlich interessant angelegte Geschichte um ein kleines M&#228;dchen aus der unterprivilegierten Unterschicht in einem zuk&#252;nftigen Shanghai, das sich durch einen geschickten Schachzug ihres Vaters, eines genialen Programmierers, mittels einer Bildungsfibel, die f&#252;r ein M&#228;dchen der Oberschicht bestimmt ist, in ein Informations- und Bildungsnetzwerk einloggt, dass es ihr erm&#246;glicht, sich auf geradezu subversive Weise zu bilden, ist mir einfach zu kulissenhaft und &#8250;gewollt&#8249; originell aufgezogen.</p>
<p>Die merkw&#252;rdige zuk&#252;nftige Gesellschaft, die Stephenson hier irgendwo zwischen starrer Feudalgesellschaft nach Muster des 19. Jahrhunderts und modernster virtuell vernetzter Welt entwickelt, erscheint mir nie wirklich glaubw&#252;rdig. Diese Welt blieb mir &#252;ber den ganzen Roman hinweg fremd und distanziert. Dar&#252;ber hinaus pflegt der Autor eine, wie soll ich sagen, &#8250;cyberpunkig flippige&#8249; Sprache, die mir so gar nicht liegt.</p>
<p>Fazit: F&#252;r meinen Geschmack ist hier eine eigentlich hochinteressante Geschichte in einer arg k&#252;nstlichen Weltkonstruktion und im Duktus einer gewollt modern wirkenden Sprache nahezu untergegangen. Ich w&#252;nschte mir fast, der Autor des nachfolgend besprochenen Buches h&#228;tte sich diese Geschichte ausgedacht und entwickelt &#8230;</p>
<h3>IV</h3>
<dl>
<dt>Endymion &#8211; Pforten der Zeit/Die Auferstehung</dt>
<dd><a href="http://www.dansimmons.com/">Dan Simmons</a> (M&#252;nchen 2003)</dd>
<dd><em>Endymion</em> (New York 1995)</dd>
<dd><em>The Rise of Endymion</em> (New York 1997)</dd>
<dd>ISBN 978-3-442-24251-1</dd>
</dl>
<p>Ich gebe zu, w&#228;hrend der ersten paar Dutzend Seiten war ich skeptisch, ob dieses gewaltige Werk aus zwei Romanen meinen Vorlieben in phantastischer Literatur &#252;berhaupt entsprechen w&#252;rde. Schlie&#223;lich zeigte sich, dass es das nicht tut. Stattdessen hat es kurzerhand den Rahmen meiner Vorlieben erweitert, und was dann folgte, war ein unglaublicher Lesegenuss &#252;ber insgesamt knapp &#252;ber 1300 Seiten!</p>
<p>Die beiden Romane rund um den jungen Raul Endymion (von der gleichnamigen Welt) und seine gro&#223;e Liebe &#8211; und Lebensaufgabe &#8211; Aenea sind ein F&#252;llhorn an phantastischen Ideen, geschrieben mit einer schier atemberaubenden Lust am Fabulieren. Im Grunde handelt es sich um einen, ja, fast klassischen Bildungsroman alter Schule; heute nennt man das wohl &#8250;Coming of Age&#8249;-Geschichte. Und diese Geschichte spielt in einer ferneren Zukunft der Menschheit, die sich auf zahlreiche entfernte Planeten verbreitet hat und sich &#252;ber viele Epochen in harten Glaubens- und Gesellschaftskonflikten verzettelt hat.</p>
<p>Der zugrunde liegende gewaltige Weltentwurf dieses Werks entstammt den beiden Vorg&#228;ngerromanen des Autors &#8250;Hyperion&#8249; und &#8250;Der Fall von Hyperion&#8249; (zusammengefasst in Deutsch als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Hyperion-Ges%C3%A4nge">Die Hyperion-Ges&#228;nge</a>). Wie mir scheint, k&#246;nnen die beiden Endymion-Romane jedoch ohne die Vorg&#228;nger alleine bestehen und verstanden werden.</p>
<p>Die beiden Hauptfiguren stehen im Zentrum eines viele Welten umspannenden Geschehens rund um die Jagd auf Aenea, die herrschenden M&#228;chten zu Folge eine existenzielle Gefahr f&#252;r den Fortbestand der bestehenden menschlichen Gesellschaften darstellt. Sie f&#252;rchten tats&#228;chlich nichts weniger als den Verlust ihrer bislang nahezu unumschr&#228;nkten Macht. Aeneas &#8211; und Endymions &#8211; Reise ist Flucht und Weg zur Aufkl&#228;rung der menschlichen Gesellschaft gleicherma&#223;en.</p>
<p>Am Ende dieses W&#228;lzers sah ich mich fast sprachlos und beinahe zu Tr&#228;nen ger&#252;hrt, ein Gef&#252;hl, das ich vielleicht zuletzt vor vielen Jahren nach der Lekt&#252;re von Stephen Kings &#8250;The Stand&#8249; hatte.</p>
<p>Ich w&#252;rde dieses Werk, eng betrachtet, ansiedeln irgendwo im Grenzbereich zwischen Science-Fiction und Fantasy, aber letzten Endes ist das in diesem Fall v&#246;llig egal: es ist einfach gro&#223;e Literatur, die jederzeit &#252;ber Genreeinteilungen hinausragt.</p>
<p>Fazit: Schlicht atemberaubend und gewaltig!</p>
<h3>Und sonst noch?</h3>
<p>Nun, zwischen den genannten B&#252;chern habe ich nat&#252;rlich weitere Romane eines <a href="http://www.dyingeyes.de/dean-koontz/">meiner Lieblinge</a> <a href="http://www.deankoontz.com">Dean Koontz</a> gelesen, neben meiner gelegentlichen Fortsetzung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patricia_Cornwell#Kay_Scarpetta">Kay-Scarpetta-Reihe</a> von <a href="http://www.patriciacornwell.com/">Patricia Cornwell</a>.</p>
<p>Eine Entt&#228;uschung muss ich allerdings auch erw&#228;hnen, denn es passiert mir eigentlich selten, dass ich ein Buch anfange und nach kaum der H&#228;lfte entt&#228;uscht zur Seite lege.</p>
<p>Larry Nivens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ringwelt">&#187;Ringwelt&#171;</a>, der eine offenbar bis heute fortgesetzte Reihe begr&#252;ndete, erschien erstmals 1970 und kann das auch kaum verleugnen. Ich erinnere mich aus meiner Jugend in den Siebziger&shy;jahren und der Zeit des Erwachsen&shy;werdens an viele SF-B&#252;cher, an die mich &#187;Ringwelt&#171; im R&#252;ckblick erinnert: gut im technischen SF-Aspekt, eher schwach in Story, Figuren&shy;entwicklung, Dialogen und Erz&#228;hlweise.</p>
<p>Kurz: Die ungemeine Faszination, die sich angesichts der Entdeckung einer solchen seltsamen k&#252;nstlichen Welt einstellen m&#252;sste, stellt sich irgendwie weder bei den Figuren noch bei mir, dem Leser ein. Unter gut geschriebener Abenteuer-SF stelle ich mir gegenw&#228;rtig doch eher z.B. die beiden Reihen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_McDevitt">Jack McDevitt</a> um seine liebens&shy;w&#252;rdigen Figuren Alex Benedict/Chase Kolpath und Priscilla &#8250;Hutch&#8249; Hutchins vor, die farbenfroh ausgestattet sind und mir mit ihren Abenteuern des Autors Lust am Erz&#228;hlen von spannenden SF-Geschichten vermitteln.</p>
<p>Zur Zeit lese ich im letzten Drittel von Dean Koontz&#8217; viertem Odd-Thomas-Roman <a href="http://oddthomas.deankoontz.com/">Odd Hours</a>, der Lust auf mehr macht; drei weitere Geschichten um diesen sympathischen jungen Burschen sollen ja noch folgen. Anschlie&#223;end werde ich &#252;berlegen, ob ich nach dem einen oder anderen k&#252;rzeren Buch den herannahenden Sommer u.a. mit Dan Simmons&#8217; &#187;Ilium&#171; und danach (oder davor?) &#187;Sommer der Nacht&#171; verbringe.</p>
<p>Und dann warten da noch im Regal &#8230;</p>
<hr /><h3>Kommentare von:</h3><ul><li>Dirk am <a href="http://www.dyingeyes.de/2010/05/23/eine-weitere-kleine-buecherliste/">24.5.2010</a></li><li>Boris (Autor) am <a href="http://www.dyingeyes.de/2010/05/23/eine-weitere-kleine-buecherliste/">24.5.2010</a></li><li>Dirk am <a href="http://www.dyingeyes.de/2010/05/23/eine-weitere-kleine-buecherliste/">26.5.2010</a></li></ul><hr /><small>© Boris Stumpf - dyingeyes weblog 2004ff<br />Dieser Feed ist nur f&#252;r die pers&#246;nliche, nicht gewerbliche Nutzung bestimmt. Die Verwendung dieses Feeds auf kommerziellen Webseiten und/oder ohne Quellenangabe verst&#246;&#223;t gegen die Lizenzbedingungen der <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">Creative Commons License</a>.<br />(Digitaler Fingerabdruck: 60c77d9e74d57f2299f42475f0e24778)<br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">					<img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/2.0/de/88x31.png" /></a></small><br /><br />]]></content:encoded>
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		<title>Eine kleine&#160;B&#252;cherliste</title>
		<link>http://www.dyingeyes.de/2010/05/14/eine-kleine-buecherliste/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 17:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Stumpf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Barry Eisler]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Simmons]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
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		<category><![CDATA[Phantastik]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Stephanie Plum]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe seit langer Zeit (fast) nichts mehr &#252;ber B&#252;cher berichtet, die ich gerade gelesen habe. Deswegen pr&#228;sentiere ich heute eine kleine Liste einiger der B&#252;cher, lose ausgew&#228;hlt, die mich in den vergangenen Monaten befriedigt, begeistert, gefesselt oder &#252;berrascht haben &#8211; oder wom&#246;glich auch nicht. I Requiem for an Assassin Barry Eisler (New York 2007) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe seit langer Zeit (fast) nichts mehr &#252;ber B&#252;cher berichtet, die ich gerade gelesen habe. Deswegen pr&#228;sentiere ich heute eine kleine Liste einiger der B&#252;cher, lose ausgew&#228;hlt, die mich in den vergangenen Monaten befriedigt, begeistert, gefesselt oder &#252;berrascht haben &#8211; oder wom&#246;glich auch nicht.</p>
<h3>I</h3>
<dl>
<dt>Requiem for an Assassin</dt>
<dd><a href="http://www.barryeisler.com/">Barry Eisler</a> (New York 2007)</dd>
<dd>ISBN 978-0-451-41257-7</dd>
</dl>
<p>Im Sommer 2006 hatte ich den <a href="http://www.dyingeyes.de/2006/07/22/lesefutter-2/">ersten Roman der Serie</a> gelesen, in den folgenden Jahren die nachfolgenden Geschichten um den einzelg&#228;ngerischen John Rain, Auftragskiller mit Geist und Grunds&#228;tzen. Nun also bin ich am Ende der Serie von sechs Romanen um diese unglaublich interessante Figur angekommen und kann, ja muss die gesamte Reihe ausnahmslos und unbedingt empfehlen. Thrillerkost mit geh&#246;rigem Niveau, viel Action, Atmosph&#228;re und interessanten Figuren. Autor Barry Eisler entwickelt seinen Protagonisten &#252;ber alle sechs Romane kontinuierlich weiter, Rain entwickelt &#8211; willentlich mit viel Vorsicht und Argwohn, aber bisweilen auch gezwungenerma&#223;en &#8211; zunehmend Beziehungen zu anderen Personen, was Eisler klug wie geschickt mit Wechseln der Erz&#228;hlperspektive durchf&#252;hrt.<br />
Die Romane k&#246;nnen als Einzelst&#252;cke, jeder f&#252;r sich, bestehen; liest man alle, sollte man auf jeden Fall der Reihenfolge der Ver&#246;ffentlichung folgen.<br />
Ich empfehle die amerikanischen Originale, Eisler schreibt in klarer, verst&#228;ndlicher und bisweilen sogar recht eleganter Diktion.</p>
<p>Fazit: Eine klare und unbedingte Empfehlung f&#252;r Freunde gediegener Thriller!</p>
<h3>II</h3>
<dl>
<dt>Kinder der Nacht</dt>
<dd><a href="http://www.dansimmons.com/">Dan Simmons</a> (M&#252;nchen 2007)</dd>
<dd><em>Children of the Night</em> (New York 1992)</dd>
<dd>ISBN 978-3-453-52165-0</dd>
</dl>
<p>Nach dem religi&#246;s-mystischen Verschw&#246;rungshype in der Nachfolge von Dan Browns bekannten Bestsellern folgte wohl mehr oder weniger unmittelbar der Vampirhype. H&#252;bsche, d&#228;monische Jung-Vampire bei&#223;en sich blut- und symboltr&#228;chtig, meist in Zusammenhang mit einschl&#228;gigen TV-Serien, gleich serienweise durch die Buchhandlungen. Man kommt kaum noch an den Bergen von unabl&#228;ssigen blutigen Neuerscheinungen vorbei.<br />
<em>Einen</em> Vampirroman sucht man dagegen meist vergebens in diesen Stapeln, obwohl seine Wiederver&#246;ffentlichung sicher auch diesem Hype geschuldet ist. Gl&#252;cklicherweise, denn Dan Simmons&#8217; Roman d&#252;rfte eine von ganz wenigen wirklich lesenswerten Ausnahmen sein und hat diese neuerliche Aufmerksamkeit verdient.<br />
&#187;Kinder der Nacht&#171; ist ein schaurig-d&#252;sterer Science-Fiction-Thriller, der auf einer wunderbar realistischen und detailreichen Erz&#228;hlbasis ruht und sein Grauen, das in grauer Vorzeit entspringt und in unserer Zeit ans Tageslicht unserer Gegenw&#228;rtigkeit dr&#228;ngt, langsam uns ungemein spannend entwickelt.</p>
<p>Fazit: Ein Genreroman, der Simmons-typisch weit &#252;ber das Genre hinausgeht. Ein Vampirroman f&#252;r interessierte Leser, die kein gehyptes Blut mehr sehen k&#246;nnen.</p>
<h3>III</h3>
<dl>
<dt>Monde</dt>
<dd><a href="http://www.dansimmons.com/">Dan Simmons</a> (M&#252;nchen 2009)</dd>
<dd><em>Phases of Gravity</em> (New York 1989)</dd>
<dd>ISBN 978-3-453-52579-5</dd>
</dl>
<p>Gleich noch einmal Dan Simmons (und nicht zum letzten Mal). Auch dieser Roman ist eine Wiederver&#246;ffentlichung, mit nichtssagendem deutschem Titel. Wie so oft bei deutschen &#220;bersetzungen. Wie dem auch sei, &#187;Monde&#171; ist ein ganz ruhiger und zur&#252;ckhaltender Roman, der im SF-Genre vielleicht nicht ganz fehl am Platz ist, dessen Thematik jedoch nicht im Genre zu Hause ist.<br />
Sein Protagonist war (fiktiver) Teilnehmer der letzten Apollo-Mission, erlebte damals, einer Offenbarung gleich, den H&#246;hepunkt seines Lebens. Seitdem kreist all sein Denken und Empfinden um dieses Ereignis. Tats&#228;chlich hat er aber seit diesem H&#246;hepunkt den Mittelpunkt seines Lebens verloren &#8211; seine Ehe ist in die Br&#252;che gegangen, sein inzwischen erwachsener Sohn hat sich ihm l&#228;ngst entfremdet, seine erfolgreiche berufliche Laufbahn erlebt er seltsam distanziert und bedeutungslos.<br />
Erst der zuf&#228;llige und sporadische Kontakt zu einer jungen Frau, einer Bekanntschaft seines Sohnes, f&#252;hrt ihn auf eine physische wie psychische Reise zu verschiedenen Orten (&#8250;Orten der Kraft&#8249;, wie sie es nennt) &#8211; realen Orten und gleichzeitig zu Orten bewusster Erinnerung und R&#252;ckbesinnung; und letzten Endes wieder zur&#252;ck zu seinen und damit einem neuen Lebensmittelpunkt.</p>
<p>Fazit: Ungew&#246;hnlicher, stiller fr&#252;her Roman eines ungew&#246;hnlich vielseitigen Autors. Tats&#228;chlich aber nichts f&#252;r <em>&#8250;echte&#8249;</em> Science-Fiction-Freunde, die wohl eher verst&#246;rt reagieren, wie man leicht an den <a href="http://www.amazon.de/Monde-Roman-Dan-Simmons/dp/3453525795/ref=sr_1_10?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1273778757&#038;sr=8-10">Amazon-Bewertungen</a> ablesen kann. Ganz anders &#252;brigens als die <a href="http://www.amazon.com/Phases-Gravity-Dan-Simmons/dp/0759254419/ref=sr_1_16?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1273777556&#038;sr=8-16">amerikanischen Leser</a>, die offenbar mit anderen, besser treffenden Erwartungen an das Buch herangegangen sind.</p>
<h3>IV</h3>
<dl>
<dt>Four to Score</dt>
<dd><a href="http://www.evanovich.com/">Janet Evanovich</a> (New York 1998)</dd>
<dd>ISBN 978-0-312-96697-3</dd>
</dl>
<p>Inzwischen <a href="http://www.dyingeyes.de/2007/03/27/empfohlen-stephanie-plum/">mein</a> viertes Buch um die umtriebige und durchaus schr&#228;g-schrille schr&#228;ge <em>&#8250;Bounty-Hunter&#8249;</em> Stephanie-Plum aus Trenton, New Jersey.<br />
Und tats&#228;chlich, die inzwischen auf 16 (!) Romane, nebst 4 weiteren Exemplaren au&#223;erhalb der Reihe, gediehene Serie scheint zu halten, was ich mir zu Beginn meiner Lekt&#252;re versprach. Die B&#228;nde 5 und 6 stehen schon in meinem Regal, und es werden sicher nicht die letzten sein.</p>
<p>Die Stephanie-Plum-Reihe bietet serienweise Thriller der etwas anderen Art aus dem Umfeld des in Amerika heimischen Gewerbes der <em>&#8250;J&#228;ger&#8249;</em> von Kautions-Fl&#252;chtlingen. Immer nach dem spannenden Muster, nach dem Frau Plum in einen scheinbar einfachen Fall, den sie praktisch mit Links l&#246;sen sollte, einsteigt und, ehe sie sich versieht, tief in einer h&#246;chst wendungsreichen und kriminell hochgef&#228;hrlichen Geschichte steckt. Die sie aber mit zuverl&#228;ssiger Hilfe einiger ebenfalls h&#246;chst schr&#228;ger Mitstreiter erfolgreich, aber nicht immer ohne Blessuren &#252;bersteht.</p>
<p>Fazit: Spannend, lustig, bisweilen haarstr&#228;ubend. Dazu un&#252;bertrefflich Grandma Mazur, Detective Joe Morelli, Kollegin Lula und Hamster Rex. Kom&#246;diantisch, aber immer mit gen&#252;gend Ernsthaftigkeit und gelegentlich auch nicht ganz unblutig angelegte Thrillerreihe. Sollte man, wenn irgend m&#246;glich, unbedingt im leicht verdaulichen amerikanischen Originalton lesen.</p>
<p>So, das war&#8217;s f&#252;r diesen Artikel. Im n&#228;chsten Artikel geht es mit einigen weiteren B&#252;chern weiter &#8230;</p>
<hr /><small>© Boris Stumpf - dyingeyes weblog 2004ff<br />Dieser Feed ist nur f&#252;r die pers&#246;nliche, nicht gewerbliche Nutzung bestimmt. Die Verwendung dieses Feeds auf kommerziellen Webseiten und/oder ohne Quellenangabe verst&#246;&#223;t gegen die Lizenzbedingungen der <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">Creative Commons License</a>.<br />(Digitaler Fingerabdruck: 60c77d9e74d57f2299f42475f0e24778)<br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">					<img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/2.0/de/88x31.png" /></a></small><br /><br />]]></content:encoded>
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		<title>Frankfurt liest&#160;&#8230;</title>
		<link>http://www.dyingeyes.de/2010/04/08/frankfurt-liest/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 18:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Stumpf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Charles Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Valentin Senger]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ein Buch: Kaiserhofstra&#223;e 12 Valentin Senger (Frankfurt am Main 2010) ISBN 978-3-89561-485-9 Zu Autor und Buch: Familie Senger, j&#252;disch und kommunistisch orientiert, muss in den drei&#223;iger Jahren aus Russland fliehen und landet in einem neuen Zuhause in der Frank&#173;furter Kaiserhof&#173;stra&#223;e. Wie er und seine Familie nach Hitlers Macht&#173;ergreifung in diesem kleinen kulturellen und sozialen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; <a href="http://www.frankfurt-liest-ein-buch.de">ein Buch</a>:</p>
<dl>
<dt>Kaiserhofstra&#223;e 12</dt>
<dd><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Valentin_Senger">Valentin Senger</a> (Frankfurt am Main 2010)</dd>
<dd>ISBN 978-3-89561-485-9</dd>
</dl>
<h3>Zu Autor und Buch:</h3>
<p>Familie Senger, j&#252;disch und kommunistisch orientiert, muss in den drei&#223;iger Jahren aus Russland fliehen und landet in einem neuen Zuhause in der Frank&shy;furter Kaiserhof&shy;stra&#223;e. Wie er und seine Familie nach Hitlers Macht&shy;ergreifung in diesem kleinen kulturellen und sozialen Schmelz&shy;tiegel mitten in Frankfurt lebt und &#252;berlebt, beschreibt Valentin Senger, Journalist und Schrift&shy;steller in seinem urspr&#252;nglich 1978 publizierten Buch &#187;Kaiserhofstra&#223;e&nbsp;12&#171;.</p>
<h3>Zum Ereignis:</h3>
<p>Die im Buch geschilderten Ereignisse sind nat&#252;rlich Teil der Frank&shy;furter Geschichte in den drei&#223;iger und den folgenden Jahren. Um hierf&#252;r Erinnerung und Bewusst&shy;sein zu schaffen, finden vom 21. April bis zum 9. Mai insgesamt <a href="http://www.frankfurt-liest-ein-buch.de">100 Veranstaltungen</a> statt, die jede auf ihre Weise dieses Buch thematisiert. Alle Frankfurter &#8211; aber nicht nur die &#8211; sind ausdr&#252;cklich aufgerufen, teil&shy;zunehmem und sich einen kleinen Ausschnitt Frankfurter Geschichte anzu&shy;eignen, den sie bisher vielleicht noch nicht kannten.</p>
<p>Ich selbst habe mir das Buch heute gekauft, weil auch mich die j&#252;ngere Geschichte meiner Heimat&shy;stadt zunehmend interessiert; au&#223;erdem freue ich mich auf eine kleine Abwechslung zu meinem &#252;blichen Lese-Kosmos, der sich bekanntlich eher im Bereich der Science-Fiction und des Thrillers bewegt. Aber dank weiter reichender literarischer Vorbildung, nicht zuletzt durch mein Studium, kenne ich da keine Scheuklappen, was solche literarischen Neuent&shy;deckungen angeht.</p>
<p>Aber zuvor muss ich nat&#252;rlich noch das letzte Viertel meines aktuellen Buchs abschlie&#223;en, das mir gegen Ende zunehmend besser gef&#228;llt &#8211; und das ich deswegen auch als zwar etwas au&#223;er&shy;gew&#246;hnliche, aber durchaus abenteuer&shy;liche Unterhaltung empfehlen kann:</p>
<dl>
<dt>Darwinia</dt>
<dd><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Charles_Wilson">Robert Charles Wilson</a> (M&#252;nchen 2010, urspr. 1998)</dd>
<dd>ISBN 978-3-453-52646-4</dd>
</dl>
<p><em>Und demn&#228;chst hoffentlich kann ich dann endlich Dan Simmons&#8217; &#8250;Olympos&#8249; in Angriff nehmen &#8230;</em></p>
<hr /><small>© Boris Stumpf - dyingeyes weblog 2004ff<br />Dieser Feed ist nur f&#252;r die pers&#246;nliche, nicht gewerbliche Nutzung bestimmt. Die Verwendung dieses Feeds auf kommerziellen Webseiten und/oder ohne Quellenangabe verst&#246;&#223;t gegen die Lizenzbedingungen der <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">Creative Commons License</a>.<br />(Digitaler Fingerabdruck: 60c77d9e74d57f2299f42475f0e24778)<br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">					<img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/2.0/de/88x31.png" /></a></small><br /><br />]]></content:encoded>
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		<title>Koinzidenz</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 20:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Stumpf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[TV und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Robert J. Sawyer]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade heute beginnt PRO7 mit der aktuellen US-Science-Fiction-Serie Flashforward. Tats&#228;chlich habe ich erst gestern &#252;berhaupt von der Serie erfahren. Es geht wohl um einen zeitgleichen globalen Blackout aller Menschen f&#252;r 137 Sekunden, in denen alle einen Blick in ihre Zukunft in sechs Monaten erlangen. Letzte Woche habe ich mir den Roman Flash von Robert L. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade heute beginnt PRO7 mit der aktuellen US-Science-Fiction-Serie <a href="http://www.tv.com/flashforward/show/76455/summary.html?tag=shows_list;summary">Flashforward</a>. Tats&#228;chlich habe ich erst gestern &#252;berhaupt von der Serie erfahren. Es geht wohl um einen zeitgleichen globalen Blackout aller Menschen f&#252;r 137 Sekunden, in denen alle einen Blick in ihre Zukunft in sechs Monaten erlangen.</p>
<p>Letzte Woche habe ich mir den Roman <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=253164">Flash</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_J._Sawyer">Robert L. Sawyer</a> gekauft, um meinen Vorrat an SF-Romanen f&#252;r die n&#228;chsten Monate aufzustocken. Die Thematik laut Klappentext und Amazon interessierte mich einfach.</p>
<p>Und vorhin stellte ich nun fest, dass o.g. TV-Serie ja tats&#228;chlich auf diesem Roman basiert!</p>
<p>Aber es scheint so, dass die realisierte TV-Geschichte doch deutlich vom Buch abweicht, denn in letzterem erstreckt sich der wenige Sekunden dauernde &#8250;Flash&#8249; auf einundzwanzig Jahre in der Zukunft und resultiert offenbar aus einem Seiteneffekt eines CERN-Experiments.</p>
<p>Ich denke mal, dass mich die Serie nicht allzu sehr beeinflussen wird, wenn ich das Buch demn&#228;chst in die Hand nehme.</p>
<p>Momentan &#8250;arbeite&#8249; ich mich noch etwas m&#252;hselig durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neal_Stephenson">Neal Stephensons</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diamond_Age">Diamond Age &#8211; Die Grenzwelt</a> &#8230;</p>
<hr /><h3>Kommentare von:</h3><ul><li>kiesow am <a href="http://www.dyingeyes.de/2010/03/01/koinzidenz/">2.3.2010</a></li><li>Pepino am <a href="http://www.dyingeyes.de/2010/03/01/koinzidenz/">13.3.2010</a></li><li>Boris (Autor) am <a href="http://www.dyingeyes.de/2010/03/01/koinzidenz/">13.3.2010</a></li></ul><hr /><small>© Boris Stumpf - dyingeyes weblog 2004ff<br />Dieser Feed ist nur f&#252;r die pers&#246;nliche, nicht gewerbliche Nutzung bestimmt. Die Verwendung dieses Feeds auf kommerziellen Webseiten und/oder ohne Quellenangabe verst&#246;&#223;t gegen die Lizenzbedingungen der <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">Creative Commons License</a>.<br />(Digitaler Fingerabdruck: 60c77d9e74d57f2299f42475f0e24778)<br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">					<img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/2.0/de/88x31.png" /></a></small><br /><br />]]></content:encoded>
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