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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Archiv der Kategorie 'Internet'

Freiwillig in die Falle tappen?

Thursday, den 9. Oktober 2008

Gerade bei Hokey gelesen: Das lawblog teilt mit:

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble möchte jedem Bürger eine »sichere« E-Mail-Adresse verpassen.

Danke. Hab ich schon. :cool:

Meine E-Mailadressen, die ich selbst verwalte und deren Mailverkehr ich bei Bedarf verschlüssele, sind sicherer als angeblich sichere E-Mailadressen vom Papa BIM. Da bin ich ganz sicher.

Und mehr noch:

Den Bürgern soll nicht nur eine E-Mail-Adresse zur Verfügung gestellt werden, sondern auch ein »Daten-Safe« für vertrauliche Dokumente.

Ach gar? Ich will gar nicht wissen, wer am Ende alles in diese Safes reingucken darf – höchst vertraulich natürlich. Da wäre dann ja quasi die lokale Massen-Onlinedurchsuchung möglich.

Die gefährliche Wolke des Vertrauens

Tuesday, den 30. September 2008

Ralf zitiert Richard Stallman über ›Cloud-Computing‹:

It’s stupidity. It’s worse than stupidity: it’s a marketing hype campaign. (…)
Somebody is saying this is inevitable – and whenever you hear somebody saying that, it’s very likely to be a set of businesses campaigning to make it true. (…)
One reason you should not use web applications to do your computing is that you lose control. It’s just as bad as using a proprietary program. Do your own computing on your own computer with your copy of a freedom-respecting program. If you use a proprietary program or somebody else’s web server, you’re defenceless. You’re putty in the hands of whoever developed that software.

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Google Chrome und die hibbelige Web-Welt

Thursday, den 4. September 2008

Der wahrscheinlich weltgrößte Datenkonzentrator bringt einen eigenen Webbrowser ins Rennen, und alle Web-Welt steht Spalier und feiert. Nun, alle feiern nicht, einige haben Befremdliches in den Nutzungs­bedingungen gefunden und bewertet. Im Grunde ist es ja ein Phänomen, wie man es bei Apple kennt: Das Unternehmen hüstelt ein neues Gadget aus, das in der einen oder anderen Form glücklich machen soll, und die Anhänger­schar verbreitet und/oder bloggt eilfertig die frohe Kunde.

Wie dem auch immer sei. So lange die Software nicht für Linux (aus­schließ­lich nativ bitte, nicht als Wine-Konstrukt) erhältlich ist, ist sie für mich im Grunde ohne Interesse, was eine Nutzung angeht. In Sachen standard­konformer Darstellung von Webinhalten (HTML/CSS) halte ich mich an dieser Stelle auch deswegen vornehm zurück und überlasse es eifrigeren Webkrauts-Kollegen, sich hierzu zu äußern. Nach meinen Informationen soll das in Kürze passieren. Bitte dort gelegentlich reinschauen.

Was habe ich alles über den neuen Browser gehört? Ein paar wenige Links zum Stöbern seien herausgegriffen:
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