Monday, den 2. Mai 2005
Wie Netzeitung.de berichtet, kommen inzwischen auch aus der saarländischen Polit-Diaspora hirnbefreite Vorschläge zur Beseitigung von abgrundtiefen Finanzierunglöchern in den kommunalen Kassen.
Diesmal soll es, der Kopfgeburt des saarländischen Grünen-Chefs Hubert Ulrich zu Folge, eine neue Sonderabgabe sein – Achtung, festgehalten jetzt:
Auf Kaugummi!
Mit dieser Abgabe soll zweckgebunden das “Entfernen von Kaugummis von Straßen” finanziert werden. Es ist die Rede davon, dass diese Entfernungsarbeiten bundesweit jährlich mit 900 Mio. Euro zu Buche schlagen. Was ich mal zu bezweifeln wage.
Das lässt in mir prompt die viel drängendere Frage aufkeimen: Wie teuer muss dann erst das Entfernen von Politikern von Straßen und öffentlichen Ämtern sein? Kann man dafür von selbigen nicht auch eine Sonderabgabe einfordern? Die sie ja gerne von ihren Nebeneinkünften finanzieren können?