Eine einfache Wahrheit
23. Januar 2012 – 20:14 Uhr
Manchmal, leider selten, formuliert jemand eine einfache Wahrheit in einem ebenso einfachen Satz:
Soziale Netzwerke wie Facebook, StudiVZ oder Google+ haben eines gemeinsam: Sie sind zentral organisiert und werden jeweils von einer einzigen Firma beherrscht.
Da bleiben einfach kaum noch Fragen offen. Vor allem nicht in Bezug darauf, zu wessen ökonomischen Zwecken man sich bei Teilnahme dort betätigt und wem man mit seinen (persönlichen) Daten, die ja die gehandelte Ware darstellen, zu Diensten ist.
Alternativen sind im Entstehen begriffen oder schon länger verfügbar, aber ob sie eine Chance auf dem Markt sozialer Netzwerke haben?

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Am 24. Januar 2012 um 11:03 Uhr
Welche Alternativen gibt es denn? Mir sind außer der guten alten Email und normalen Foren keine bekannt, zumal man da ja nur mit zugedrückten Augen von Alternativen sprechen kann.
Was ich mir vorstellen könnte, ist eine Art Open-Source-Facebook in der Machart von Wikipedia, nicht-kommerziell und immer da für die User. Klingt vielleicht ein bisschen utopisch, aber das ist die einzige echte Alternative, die mir in den Sinn käme.
Das Problem ist ja, dass die sich auch irgendwie finanzieren müssen und das geht nur über Werbung. Das meiste Geld für die Werbung bekommt aber derjenige, der sie am passgenauesten ausliefern kann.