Jetzt hab’ ich sie!
29. April 2011 – 21:25 Uhr

… die aktuelle Ubuntu-Version 11.04 »Natty Narwhal«. Sicherheitshalber habe ich auch dieses Mal erst eine komplette Version als iso-Image für eine neue Live- bzw. Installations-CD gezogen und anschließend das System-Update via Internet durchgeführt.
Und dabei gleich ab ins kalte Wasser mit dem neuen GUI Unity, der Canonical-Eigenentwicklung, die ab sofort den Gnome2-Desktop ersetzt. Wobei aber bei Nichtgefallen jederzeit die Möglichkeit besteht, über die Benutzerauswahl auch z.B. den Gnome2-Desktop zu starten, der nach wie vor alternativ zur Verfügung steht. Aber warum sollte ich den ersten Blick auf das neue GUI aufschieben?
Nun, und so sieht es also im Moment aus auf meinem neuen Desktop:
Zum Unity-Einstieg gibt es bei Linux und Ich eine gute Einführung, die schon einmal zahlreiche erste Fragen beantwortet. Damit habe ich mir auch beholfen und unter anderem schnell festgestellt, dass ich über den CompizConfig-Einstellungsmanager (über das Software-Center schnell zu installieren oder via Kommandozeile mittels $ sudo apt-get install compizconfig-settings-manager) auch eine ganze Reihe von Aspekten von Unity einstellen kann.
So z.B. die Größe der Launcher-Symbole, die mir im Standardzustand reichlich zu groß sind oder das Verhalten des Anwendungs-Umschalters (›Static Application Switcher‹). Und natürlich meine wackelnden Fenster, die ich nicht mehr missen möchte. :happy:
Ok, so, wie es aussieht, werde ich mich wohl recht schnell an das neue Bedienkonzept gewöhnen können. Ich bin da echt noch geistig flexibel genug, dass mich eine solche Aufgabe nicht vor größere Probleme stellt.
Ganz unabhängig übrigens von meiner generellen Haltung zur Unzulänglichkeit aller aktuellen GUIs aller Betriebssysteme, ein Punkt, über den ich mich gestern deutlich ausgelassen habe. Aber mit irgend etwas muss man ja arbeiten.

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