Es gibt aber auch solche …
21. August 2010 – 21:12 Uhr
Heute, Samstag, ein schöner Tag. Keinerlei Verpflichtungen, und alle, die ich sonst Samstags treffen könnte, sind außer Haus oder anderweitig beschäftigt. Kurz in der Stadt gewesen und herumgestöbert nach Büchern, Musik und Filmen.
Dann, ab dem ganz frühen Nachmittag, zu Hause gemütlich im Wohnzimmer eingerichtet mit Kaffee und süßen Stückchen – und mal wieder richtig ausgiebig Musik gehört und mich dabei am neuen Receiver und den (inzwischen nicht mehr ganz) neuen Lautsprechern erfreut.
Das Programm? Ein für mich ganz typischer Mix, deswegen nicht erschrecken ob der genremäßigen Zusammenstellung:
- Lee Ritenour, Stolen Moments
- Bob Mintzer, Urban Contours
- Händel, Wassermusik
- Enya, The Memory of Trees
- Enya, The Celts
- Stanley Clarke, If this Bass could only talk
- Clannad, Greatest Hits
- Thom Rotella, Home again
Natürlich habe ich mir einige dieser CDs nur auszugsweise angehört (sonst würde ich jetzt nicht hier sitzen und tippen, sondern noch essen).
Ich fand dies einen wunderbaren Nachmittag, denn Musik auf diese Weise mit Hingabe und Aufmerksamkeit auf einer ordentlichen HiFi-Anlage zu hören, ist für mich schlicht Genuss. Ich kann mir gute, ehrliche und vor allem sorgfältig aufgenommene Musik gar nicht auf andere Weise vorstellen, man bleibe mir bitte mit komprimiertem .mp3 über irgendwelche Brüllwürfel an Computern (oder in Form von ›Dock‹ für irgendwelche kleinen Musikabnudel-Gerätchen) von dannen.
Vorhin schließlich habe ich noch ein wenig bei Amazon gestöbert, um meiner Musiksammlung noch die eine oder andere Perle hinzuzufügen. Fündig geworden bin ich, und so erwarte ich noch vor Wochenmitte die folgenden drei Bereicherungen:
So, jetzt könnte ich mich noch ein wenig aufregen über den groben Unfug, den unsere allseits immer weniger beliebten Lobby-Marionetten neoliberaler und sozialdarwinistischer Regierungs-Couleur verzapfen in Sachen von z.B. Gutscheinversorgung mit einfacher sozialer Selektionsmöglichkeit für Kinder von Hartz-IV-Empfängern, oder wie man es am besten im Hinterzimmerchen ohne größtes öffentliches Aufbegehren anstellt, dass unsere liebenswerte Atomindustrie (samt ihrer armseligen Kampagnen-Mietmäuler) sich von unserer Regierung eine wunschgemäße Energiepolitik zum alleinigen Zwecke des größtmöglichen Gewinne-Schöpfens kaufen kann.
Aber nein, ich rege mich nicht Blog-öffentlich auf, nicht heute und auch nicht morgen. Denn dazu habe ich gerade viel zu gute Laune und außerdem noch Lust auf ein gutes Filmchen …

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