Umstellen geschafft!
1. Februar 2010 – 8:42 Uhr
Endlich! Nachdem ich das Vorhaben bestimmt zwei Jahre vor mir her geschoben habe, bin ich es nun endlich angegangen– irgendwie muss ja der Resturlaub, zumindest ein Teil davon, bis Ende März verbraten werden –: Ich habe mein Wohnzimmer umgestellt!
Der Schreibtisch wanderte von der Fensterwand-Ecke in die andere, dunklere Ecke (was absolut nicht von Nachteil ist) und machte so den Weg frei für den Seitenwechsel der Sofa-Wand und der Balton-Regalwand, also beider langen Wände. Die 3,7 Meter Balton-Regal stehen nun besser im Licht und passen sich exakt zwischen Kaminecke und Fensterwand ein. Warum bin ich eigentlich nicht damals beim Einzug darauf gekommen, dass das viel besser aussieht und es einfach angenehmer wirkt, wenn man bei Tag* vom Sofa aus auf die vom Fenster aus besser beleuchtete Seite blickt?
*Öhm, berufsmäßig bedingt doch eher bei Spätnachmittag und an Wochenenden…
Angelegentlich des Umstellens war die Gelegenheit natürlich günstig, die Wände neu zu streichen. Wo doch die Möbel sowieso schon in Bewegung, also kurz weg waren. Der leichte Orangeton, den ich von meinem ehemaligen Nachbarn und Vormieter übernommen hatte, war zwar angenehm gewesen, mir aber doch auf die Dauer etwas zu kräftig. Ich habe mich für den Neuanstrich für einen leichten gedeckten Gelbton entschieden, das wirkt immer noch warm, ist aber deutlich heller, lichter.
Übrigens fiel mir wieder einmal auf – und diesmal war es ernst, da ich meine CDs in einer neuen Regallösung unterbringen musste –, dass Hersteller von CD-Regalsystemen grundsätzlich davon ausgehen, dass eine Sammlung über nicht mehr als vielleicht 30 bis 50 CDs verfügt. Worin sie sich offenbar mit den Herstellern von Wohnzimmereinrichtungen einig sind. Denn man sieht CD-Sammlungen in Wohnmöbel-Prospekten oder -Katalogen immer, wenn überhaupt, als schmucke kleine Designelemente adrett aufgereiht im kleinen Regälchen passend zur Einrichtung an der Wand verstaut.
Hat man jedoch rund 400 CDs vernünftig zu verstauen, dann kostet mindestens ein »Zehnerpack« solch eines Schmuckregälchens gleich mal ein gediegenes Vermögen.
Und so greift man dann achselzuckend doch zur IKEA-Lösung in Form von drei ›Bennos‹, die durchaus zweckdienlich und vor allem billig sind. Aber auch nicht mehr.
Für DVDs gilt übrigens dasselbe, aber dafür verwende ich ja den größten Teil das Balton-Regals, obwohl es von seinen Fach-Abmessungen her nicht wirklich passend für DVDs ausgelegt ist.
Wie dem auch sei, jetzt ist alles neu, zumindest soweit es das Wohnzimmer betrifft, und ich fühle mich pudelwohl. Bleiben noch die neuen Frontlautsprecher und der neue Center wenigstens zu erwähnen, die den Musik- und Filmgenuss in Stereo und Mehrkanal zusammen mit der neu aufgestellten Einrichtung in eine neue Höhe tragen.
Und jetzt genieße ich noch gut gelaunt eine ganze Woche Resturlaub …

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