Ubuntu 9.10 »Karmic Koala«
1. November 2009 – 15:59 Uhr

Ich habe es endlich geschafft! Dieses Mal habe ich statt des einfachen Systemupdates von 9.04 auf 9.10 eine vollständige Neuinstallation des »Karmic Koala« durchgeführt.
Seit ca. Ubuntu 8.04 trage ich mich mit dem Gedanken, eine Neuinstallation auf der Basis einer neuen Partitionierung der Festplatte zu machen, da diese noch eine quasi ursprüngliche Partitionsaufteilung aus (un-) seligen Zeiten hat, wo Ubuntu noch Zweitsystem neben Windows zum Ausprobieren war.
Aufgrund des inzwischen erhöhten Speicherbedarfs u.a. seit meines Aufstieges in die digitale Spiegelreflexwelt schien es mir in den letzten Tagen wünschenswert geworden, neben einer schon seit einiger Zeit eingesetzten externen Festplatte auch dem Rechner selbst eine neue und größere Platte zu gönnen.
Und dann stünde ja sowieso eine Neueinrichtung plus Systeminstallation an …
Gesagt, getan.
»Karmic Koala« als ISO-Image heruntergeladen, auf CD gebrannt, alte Platte ausgebaut und ins USB-Gehäuse gesteckt. Neue Platte (jetzt 500 GB) eingebaut, CD rein und gebootet. Den Installer ausgewählt und nach knapp einer Stunde war das neue System installiert samt Aktivierung des nVidia-Grafiktreibers und Nach-Installation verschiedener Programme, die seit längerem bei mir zur Standardinstallation gehören (Thunderbird, RawTherapee, KeePassX, Liferea usw.).
Die alte Platte hing im USB-Gehäuse die ganze Zeit am System, so dass sie gleich automatisch gemountet wurde zwecks gefälligen Herüberschiebens diverser Daten und Konfigurationsdateien. Außerdem blieb so im Zweifelsfall das alte System jederzeit bootfähig, so dass ich im Bedarfsfall darauf hätte zurückgreifen können.
Und so bin ich nun schließlich – nach den früher (unter Windows) üblichen Partitionierungsorgien – wieder zurückgekehrt zu einem einfacher aufgebauten Dateisystem:
- Systempartition / (ca. 45 GB)
- Dokumentenpartition /home (ca. 410 GB)
- nebst Swap und einem vorläufig unpartitionierten Rest von ca. 35 GB
Auch wegen der angelegentlich gegönnten geringfügigen Speicheraufrüstung von 1 GB auf 2 GB fühlt sich das ganze Gebilde nun etwas schneller und leichtfüßiger an.
Und Windows? Mal sehen, ob ich demnächst nicht doch endlich einmal die Virtualbox ausprobiere …

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Am 1. November 2009 um 18:48 Uhr
Virtualbox kann ich nur empfehlen! Dieses Herumpartitioniere ist wirklich ein Relikt aus unseligen Win98-Zeiten und hat bei mir nie zu etwas wirklich Gutem geführt, außer dem Gefühl, Speicherplatz verschwendet zu haben.
Dir viel Spaß mit dem Koala!