Suppenkasper-Theater
3. November 2008 – 20:32 Uhr
Diesen Haufen von Suppenkaspern, in dem irgendwelche – was weiß ich, was die sind: ein paar rechte und/oder neoliberale Polit-Marodeure? Keine Ahnung, und es ist auch irrelevant – erst im letzten Moment die Katze aus dem tumben Sack lassen, anstatt rechtzeitig, z.B. bei der zurückliegenden Probeabstimmung Farbe zu bekennen, habe ich zum allerletzten Mal gewählt.
Ende und aus. Absolut indiskutabel.
Und wenn die Kasper jetzt noch weiter dumm in der Öffentlichkeit herumquatschen von irgendwelchen angeblichen inneren Konflikten zwischen Parteiräson und der (behaupteten) Gewissensentscheidung, die sie just gerade eben erst kurz vor Torschluss ereilt haben, dann wähle ich bei der nächstbesten Gelegenheit wirklich und schlicht die anderen Wahlkampf-Grobschuster und Rosstäuscher. Auch wenn ich dafür eine immense Portion persönlichen Ekel verdrängen müsste und mir diese kurzzeitige geistige Verdumpfung wahrscheinlich die folgenden fünf Jahre vorwerfen würde.
Alles rechtfertigende Gerede, das jetzt stattfindet, ist in meinen Augen reine Augenwischerei und im Grunde eine Beleidigung jedes intelligenten und redlichen Menschen, denn es waren wahrlich viele Monate Zeit, um strittige Fragen aller Art zu klären.
Nachtrag um kurz nach Neun:
Entschuldigung, ich muss selbstverständlich Dagmar Metzger von meinem Rant ausnehmen, denn sie hatte, wie bekannt ist, schon lange zuvor ihre ablehnende Position zu einer Zusammenarbeit mit der Linken öffentlich klargestellt.

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Am 3. November 2008 um 21:32 Uhr
Ich kann Deine Reaktion gut verstehen! Als ich vorhin während der Heimfahrt die Nachricht hörte, dachte ich, mich laust der Affe. Gekränkte Eitelkeit wird zur Gewissensentscheidung umfunktioniert.