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Kleinere Webbrowser-Betabefindlichkeiten

5. Mai 2008 – 20:26 Uhr

Dass ich seit dem Ubuntu-Update auf 8.04 »Hardy Heron« überwiegend mit dem serienmäßig installierten Firefox 3.0 Beta 5 in Surfland unterwegs bin, merke ich eigentlich neben der ausführlicher informierenden Adresssuchleiste hauptsächlich daran, dass er bei praktisch jeder Website einen FOUC produziert. Was doch eigentlich ein wesentliches Feature der IE5/5.5 war?

Gut, er zeigt sich auch einfallsreich, was die Reaktion auf den Rechtsklick auf einen Link angeht: Da kann ein Auswahl-Kontextmenü erscheinen, wo ich auswählen kann, wie ich mit dem Link gerne verfahren will. Muss aber nicht; der Gute will da schon manchmal lieber etwas downloaden, Seiten­informationen anzeigen oder er macht einfach ein neues Fenster mit dem Ziel des Links auf.

Und was die sagenumwoben höhere Geschwindigkeit beim Seitenaufbau angeht, kann ich im Moment nur sagen, dass er ab Start des Lade­vorgangs eine ganz kurze Zeit gar nichts macht und dann beinahe schlagartig den Inhalt anzeigt. Anders als z.B. Opera, der das »dann beinahe schlagartig den Inhalt anzeigt« macht, ohne zuvor »das eine ganz kurze Zeit gar nichts« zu machen. Was natürlich einen klaren Geschwindigkeits­vorteil bedeutet.

Nun, was rede ich, es ist ja eine Beta … :mrorange:

Aber auch höchst Erfreuliches gibt es zu berichten: Firefox 3 beherrscht tatsächlich die semi-automatische Silbentrennung, wenn man bei längeren Wörtern den bedingten Trennstrich (­ oder ­) einsetzt! Das kann man gegebenenfalls in diesem Artikel an zwei oder drei Stellen sehen.

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3 Kommentare zu ›Kleinere Webbrowser-Betabefindlichkeiten‹

  1. Dirk

    Firefox 3 Beta 5 stellt mir in einer Tabelle etwas jedenfalls sehr merkwürdig da, für das ich den Grund noch nicht gefunden habe. Da muss ich nochmal suchen.

  2. Horst Scheuer

    Ich habe jetzt auch schon längere Zeit FF3 Beta5 getestet und konnte bis auf eine Kleinigkeit nichts negatives finden. bei mir benötigt diese Beta des Feuerfuchses satte 100MB Arbeitsspeicher bei 3-4 Tabs. Opera begnügt sich mit der gleichen Anzahl Tabs mit 50MB. Da ich bei 512MB RAM mit Arbeitsspeicher geizen muss ist dies vorerst das K.O-Kriterium!

  3. Boris (Autor)

    Da gabs doch so einen Trick für die manuelle Konfiguration des Fox, womit man ihm per Minimieren den Speicher zwischendurch wieder abringen konnte? Vielleicht fällt der mir wieder ein und ich probiere ihn mal im 3er.

    Bei mir ist übrigens die Speichernutzung seit Beginn dieser Browsersitzung auf aktuell 113 MB angestiegen. Diese Sitzung dauert inzwischen gut zweieinhalb Stunden, und ich hatte die meiste Zeit über mindestens zwei bis drei Tabs offen. Beim letzten Artikel zur »Beharrlichkeit« waren es zeitweise sieben offene Tabs.

    Bei 1 GB Arbeitsspeicher allerdings fühlt sich Linux momentan noch nicht einmal genötigt, in nennenswertem Umfang die Swap-Partition zu nutzen, der Firefox hält sich die ganze Zeit über komplett im Arbeitsspeicher auf.

    Ich bin immer wieder, auch beim exzessiven Caching des Firefox, erstaunt, wie wenig Linux die Festplatte frequentiert.

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