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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Monatsarchiv für Mai 2008

Primitiv-Spam

Saturday, den 31. Mai 2008

Was ist das für eine neue Spam-Masche?

Sie haben in der Woche einige freie Zeit und moechten Geld bekommen? Melden Sie sich bei uns und unser Unternehmen sichert Ihnen mindestens [irgendein Betrag] pro Monat

irgendwas@blah…mail.ru bitte hier melden und wir senden Ihnen naehere Informationen zu

OK, selbst diese Spammer dürften nicht so debil sein, dass sie nicht auf Adressaten hoffen könnten, die noch debiler sind und auf was-auch-immer hereinfallen, das zu [irgendeinname]@[blah]mail.ru führt.

(Ich weiß, die Frage wurde millionenfach gestellt, aber: Gibt es wirklich Menschen, die so merkbefreit sind – und gleichzeitig unbeaufsichtigt an einem Computer sitzen dürfen –, dass sie solche »Angebote« ernst nehmen und diese Mails beantworten?)

Politik, Wirtschaft und Logik

Saturday, den 31. Mai 2008

Willkommen zu meiner heutigen kleinen Logikstunde.

Man glaubt es kaum, aber es gibt durchaus Zusammenhänge zwischen Politik und Wirtschaft, die sich mit Hilfe einfacher formallogischer Verfahren abbilden bzw. darlegen lassen. Aber ich greife vor. Zuerst ein wenig Theorie.

Das einfache deduktive Schließen

oder: der modus ponens

Wir alle kennen diese typischen Bedingung-Folge-Aussagen der Art: Wenn es regnet, wird die Erde nass. (OK, das Ding hat wirklich einen langen Bart…)
(more…)

Selbst-Verfreibriefung

Friday, den 30. Mai 2008

Auf der regierungspolitischen Ebene nähert sich der Telekom-Spitzelskandal anscheinend schon dem sprachgeregelten Ende. Nachdem inzwischen wohl alle relevanten Vordergrundprotagonisten medial wirksam Empörung kundgetan und die üblichen ›drastischen Konsequenzen‹ gefordert haben, sollen nach Willen des Bundesinnenministers (ausgerechnet…) die Telekommunikationsunternehmen eine sogenannte »Selbstverpflichtung« zur Einhaltung des Datenschutzes eingehen.
:angry:
Bekanntlich ist das die höchste Sanktion, die kriminell agierende Unternehmen in unserem Land – in der Regel – treffen kann. Dazu kennt man sich zu gut und gegebenenfalls mag es sogar eine Frage des Händewaschens sein.

Wie dem auch sei, eine derartige »Selbst-Verfreibriefung« gehen die Unternehmen sicher sehr gerne ein, denn sie ist wohlfeil, hat keinerlei Folgen und ist ganz zuverlässig spätestens in sechs Monaten vergessen.

War sonst noch was los in Hornberg? :eek:

Herrschaften, inzwischen verrohen die Sitten in Politik und Wirtschaft doch schon ziemlich drastisch.

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Zuletzt Kommentiert:

  • Boris (Autor) am 20.4.2012:
    Das ist tatsächlich eine Möglichkeit, die ich auch bedenke: augenstille.de umbauen wie...
  • Hokey am 20.4.2012:
    Es reicht ja auch, das Blog mal ein paar Monate / Jahre liegen zu lassen – ich kenne ein...
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    Ich hatte 2003 schon einmal einen Satz Ohrmuscheln bestellt. Hatte einfach dort angerufen...
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    Verdammt, und ich hab meinen irgendwann vor vielen Jahren schon mal weggeworfen wegen zerfallener...
  • Boris (Autor) am 25.1.2012:
    Den hätte ich lauthals ausgelacht und gefragt, wie es sein könne, dass sein Köter Haufen...
  • Perun am 25.1.2012:
    Ja, das ist ärgerlich und unnötig. Vor allem kriegt man das ganze nicht so einfach ab, wenn man...

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