Sollbruchstellen
11. January 2008 – 22:37 Uhr
Da das offenbar erträumte Geschäftsmodell von Druckerherstellern nicht funktioniert, nämlich billige Plastikböxchen mit Tintenspritzerchen samt beiliegendem Einmaldrucker in Blisterpackungen zu Wucherpreisen zu verkaufen – die Kunden zeigen sich unbelehrbar widerständig, nach Verbrauch der Tinte die Drucker in den Müll zu werfen – müssen sie ihre Drucker eben mittels elektronischer Sollbruchstelle nach einer gewissen Anzahl von ausgedruckten Seiten abtöten.
Via Hokey

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Am 12. January 2008 um 03:53 Uhr
Das machen viele Elektrogerätehersteller schon seit Jahren, nicht nur bei Druckern.
Wäre ja auch dumm, wenn die Geräte ewig halten, dann verdient man ja nix mehr.
Am 12. January 2008 um 08:39 Uhr
Andererseits:
Immerhin hat mein alter CD-Spieler fast exakt achtzehn (18!) Jahre lang treu und qualitativ gleichbleibend seinen Dienst versehen, bevor er kurz nach Weihnachten aus Gründen mechanischer Abnutzung den Dienst endgültig einstellte. Es geht (ging?) also auch anders. Dafür an dieser Stelle ausdrücklich auch ein Lob in Richtung Yamaha. Immerhin war er damals für 600 DM wirklich kein High-End-Gerät.
Und meine gute alte Epson-Tintennudel versprüht ihre (Fremd-)Tinte völlig unbeeindruckt auch schon seit bald zehn Jahren. Da schaltet sich nix aus reiner Gewinnerzielungsabsicht des Herstellers nach Zählwerk ab, und das Gehäuse-Plastik hat auch noch nicht die »moderne« Anmutung einer billigen Blisterpackung.
Könnte ich jetzt nicht sagen: Früher war alles besser?
Am 12. January 2008 um 10:12 Uhr
Also unser 25 Jahre alter Vorwerk-Staubsauger (einst von Papa für den Ernst des Lebens mitbekommen) hat schon drei modern aussehende Billigheimer überlebt. Als wir ihn einer Nachbarin ausliehen, bekamen wir ih mit dem Kommentar zurück: Der saugt aber gut!
Ich mag das Dingen.
Am 12. January 2008 um 22:34 Uhr
Ah, das Thema kenn’ ich doch…