Ist WordPress undicht?
Friday, den 31. August 2007

Und gibt irgendwie interne E-Mailadressen preis?
Wieso bekomme ich Spam an die interne Blog-E-Mailadresse, dich eigentlich nirgendwo zu sehen, geschweige denn auszulesen sein dürfte? Ich meine diese Adresse unter ›Allgemeine Einstellungen‹, die WordPress für ›administrative Zwecke‹ verwendet.
Nachdem das kurz nach Umstieg auf die neue Version einmal passierte, dachte ich noch an einen Zufall. Die Adresse war eher einfach gestrickt und hätte durchaus als so etwas wie eine ›Standardadresse‹ auf dieser Domain erraten werden können.
Es gibt sie ja wohl wirklich, diese Spam-Blindattacken an Standards wie z.B. admin@domainname.de, webmaster@, postmaster@ usw.
Also änderte ich diese Adresse vorsichtshalber in eine Form, die mit mehr als ausreichend großer Sicherheit kein Spam-Mechanismus erraten wird.
Und jetzt spaziert mir hier munter eine freche Spam-Mail (für Pillen) herein!
Wird diese interne Adresse eventuell bei irgendwelchen Antwortseiten auf Fehlermeldungen verraten?
Immerhin, ich hatte kürzlich mit einigen Tagen Distanz zwei Kommentarspam-Versuche im Akismet-Netz hängen, die wie Fehl- oder Testversuche aussahen, mit dem Text »enter text? test, sorry dfdf767df« und mit einem nicht existierenden Domainnamen verlinkt. Aber Akismet meldet ja gar nichts zurück, es arbeitet doch nur still im Hintergrund. Ein anderes Plugin vielleicht?
Falls jemand eine Idee hat, wo das Leck zu finden sein könnte, gleich hier melden. Ich gehe jetzt mal selbst forschen und werde mich zu gegebener Zeit an dieser Stelle in Sachen Aufklärung äußern …
Update am 17. September 2007:
Nach diesem Artikel hatte ich die bloginterne Adresse gegen eine neue ausgetauscht. Heute trudelt die erste Spam-Mail an die neue Adresse herein! Warum? Wie? Was?


