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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Alters-Onlineweisheiten

25. Juni 2007 – 15:03 Uhr

Erkenntnis:

Der deutsche Durchschnittssurfer ist 40

Sagt der 7. (N)onliner-Atlas, sagt Heise.

Da bin ich ja zum Glück schon drüber hinaus. :mrorange:

Also kein Durchschnitt mehr. Ist ja auch was, man entzielgruppt sich so langsam.

Ziemlich genau 60 Prozent der Bundesbürger sind der Studie gemäß »drin«, haben einen Onlinezugang. Davon wiederum 60 Prozent mit mehr als ISDN-Geschwindigkeit. Na das ist doch was! Die kann man doch mittlerweile, soweit sie werberelevante Menschen sind, satt-bandbreitig mit Reklame zuballern.

Ursprünglich hatte die seinerzeitige Bundesregierung jedoch bis Ende 2005 einen Anteil der Netz-Nutzung von 75 Prozent als Ziel ausgegeben, was nun offensichtlich doch nicht so ganz erreicht wurde. Man hat wohl u.a. nicht beachtet, dass es ein paar monopolhaltige Struktur-Bremsklötze im Hochpreis-Anbieterbereich (mit enormer staatlicher Beteiligung) gegeben hat und immer noch gibt. Kleiner Lapsus eben, aber nicht wirklich tragisch. Ebensowenig wie die restlichen Prozentzahlen, die uns die Studie liefert.

Regelrecht putzig dagegen wird wohl der geforderte »Best-Ager-PC« (»Personal-Computer für am besten gealterte Menschen«) ausfallen. Damit will man die – eben – die am besten Gealterten ins Netz bringen:

Dieser müsse der Umfrage zufolge etwa über ein sehr gutes Handbuch, einen mitgelieferten Drucker, ein Gütesiegel sowie intuitiv bedienbare Knöpfe verfügen.

Anstelle eines Gütesiegels wäre vielleicht eine Maus nicht ganz unnütz, und ich bin vor allen Dingen auf die intuitiv bedienbaren Knöpfe gespannt…
:laughblue:

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3 Kommentare zu ›Alters-Onlineweisheiten‹

  1. Nils

    Intuitive Knöpfe? Das riecht nach einer Tatstatur, auf der es einen Knopf mit einem Brief für eMails gibt, einen Knopf mit einem Paragrafen-Zeichen der einen direkt zur (vorher eingestellten) städtischen Verwaltungsseite bringt, einen Knopf mit weiblichen Drüsenorganen, der die gut gealterten Männer auf entsprechende Seiten im Internet führt, einen Knopf mit einer Feder, durch den sich das Schreibprogramm öffnet etc… Also eine Tatstur, die auf diese ganzen F1, F2, F3-Buttons verzichtet (die benutzt eh keiner) und dafür die oben angesprochenen Piktogramm-Tasten hat. Und anstatt einer Maus gibt es einen Monster-Trackball für alle Grobmotoriker an der Tastatur…

  2. Boris (Autor)

    Einen Bildschirm erwähnt die Komponenten-Liste übrigens nicht. Ist auch nicht nötig. Ist ja ein Drucker dabei. Kann man Google und Ebay mit ausdrucken. Muss man nur auch je einen Knopf auf dem Brett für haben.

  3. Lazerte

    Vielleicht etwas in der Art, aber im Musikantenstadel-Design?
    http://www.jux-net.info/

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