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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Monatsarchiv für Mai 2007

Benutzererfahrung

Wednesday, den 30. Mai 2007

Da will man sich mal eine alternative Suchmaschine empfehlen lassen, und dann begegnet einem schon gleich auf der Startseite ein altbekannter Vorwurf – ganz schlechter Beginn einer Freundschaft:

Wir haben festgestellt, dass die Cookies in Ihrem Browser nicht aktiviert sind. Für eine bessere Benutzererfahrung empfehlen wir Ihnen die Cookies zu aktivieren.

Da mir nicht erklärt wird, wie diese angeblich »bessere Benutzererfahrung« konkret aussehen soll, kann ich ja glatt vermuten, dass damit womöglich gar nicht meine Benutzererfahrung gemeint ist, sondern diejenige, die exalead mit den Benutzern macht. Oder?

Da ich Cookies nur zulasse, wenn mir vernünftig einleuchtet, dass ich einen Nutzen davon habe, bleiben die Kekse nun einmal bei Suchmaschinen abgeschaltet. Ich erwarte lediglich gute Suchergebnisse, und dafür braucht es mit Sicherheit keine fremden Krümel auf meiner Festplatte.

Ubuntu: Wo finde ich Unterstützung?

Monday, den 28. Mai 2007

Ubuntu-Blogkarneval

Nun hat man »sein« Ubuntu-Linux installiert, und es startet und läuft auch (hoffentlich). Aber irgendwann hat man doch Fragen hinsichtlich bestimmter Funktionalitäten des Systems oder in Bezug auf verfügbare Software, für die es unter den anderen beiden Betriebssystemen geradezu »klassische« Lösungen gibt. Oder aber irgendeine Hardware-Komponente funktioniert eben doch nicht so, wie man es erwarten dürfte. Dann ist guter Rat – eben gar nicht teuer, sondern kostenlos, meist freundlich erteilt und sogar recht schnell zu finden.

Hier also einige Anlaufstellen, wohin sich der geneigte frischgebackene Ubuntu-Anwender im Frage- oder Problemfall wenden sollte. Ich jedenfalls bin hier bisher bei nahezu jedem Problem fündig geworden, habe entweder eine Lösung gefunden oder zumindest Anhaltspunkte, wo ich weiter suchen muss.

Zwei deutsche Anwenderforen rund um die Ubuntu-Distributionen, die ich zu meinen ständigen Informationsquellen zähle.

Letztgenanntes Forum betreibt das ubuntuusers-Wiki, in dem viele grundlegende Aspekte der Einrichtung und des Betriebs der Ubuntu-Distributionen in ausführlicheren Artikeln beschrieben werden.

Für diejenigen, die lesenderweise des Englischen halbwegs mächtig sind, bietet mit der ubuntu Documentation die offizielle Dokumentation einen grundlegenden Einstieg in das System. Zu beachten ist der von hier aus direkt erreichbare Bereich der ubuntu User Documentation, der eine sinnvolle Erweiterung der Onlinedokumentation darstellt.

Das Auge guckt mit…

Schließlich noch drei Hinweise auf Ressourcen, die sich mit den grafischen Oberflächen (Desktop-Managern) der Ubuntu-Distributionen beschäftigten:

Für die Anwender des Gnome-Desktops (Ubuntu), die ihren Desktop mit vielerlei Themes, Iconsets und anderen Nettigkeiten »individualisieren« wollen, bieten GNOME-Look.org und Art.gnome.org wahre Fundgruben.

Für die Verschönerung des KDE-Desktops (Kubuntu) gibt es natürlich vergleichbare Ressourcen.

Wer darüber hinaus Interesse an OpenGL-basierten zusätzlichen (animierten und 3D- sowie Transparenz-) Features seiner Desktop-Umgebung hat, den verweise ich auf einen kürzlich hier im Blögchen publizierten Artikel zu Beryl.

Fazit

Alle genannten Quellen bieten bei Bedarf zahlreiche Hinweise und Links zu weiterführenden Informationen.

Hilfe zu den Ubuntu-Distributionen ist tatsächlich leicht – und meist wirklich erschöpfend – zu finden. Die genannten Ressourcen nutze ich allesamt selbst bei entsprechenden Gelegenheiten; die Empfehlungen entspringen meiner eigenen Erfahrung.

Andere Anwender kennen wahrscheinlich noch zahlreiche weitere Anlaufstellen zum Ubuntu-Linux allgemein und sicher auch zu Teilaspekten des täglichen Umgangs damit. Der Ubuntu-Blog-Karneval mag hierzu vielleicht sogar ein guter Ausgangspunkt sein.

Darüber hinaus bietet inzwischen auch der Buchhandel eine ganze Reihe von Publikationen zu Ubuntu, ohne natürlich hinsichtlich der Aktualität mit den Onlineressourcen konkurrieren zu können.

Doping-Bekenntnis

Saturday, den 26. Mai 2007

Oh ja! Ich habe es auch genommen. Ich habe erstmals 1995 S.C.H.O.K.O.L.A.D.E. probiert. Es schien mir kein Weg daran vorbei, weil ich annahm, dass wahrscheinlich alle um mich herum es auch nahmen. Auch ich sehe heute den Zeitpunkt gekommen, wo ich nicht mehr verschweigen kann, mit S.C.H.O.K.O.L.A.D.E. gedopt zu haben. Ich weiß, dass das falsch war – und ich wusste es auch damals schon. Aber niemand konnte es damals nachweisen, und deswegen tat ich es auch.

Ich wollte damit meinen Zucker-, Fett- und Glückshaushalt verbessern, wie es wahrscheinlich alle oder wenigstens die meisten auch taten. Wie ich schon sagte. Ich nahm S.C.H.O.K.O.L.A.D.E. bis – lassen sie mich kurz nachrechnen wegen der Verjährungsfrist – ja, bis 1998, danach nicht mehr. Ich habe das Mittel immer selbst gekauft und aus eigener Tasche bezahlt. Und ich habe es freiwillig ohne Druck von außen genommen.

Ich weiß nicht, ob ich wirklich einen Vorteil davon hatte, aber ihr könnt, wenn ihr wollt, alle meine Kleidung mit den weiten Größen haben. Sie hängen bei mir im Schrank, es interessiert mich nicht mehr.

Ich habe damit abgeschlossen und möchte heute glaubhaft für sauberes Fressen ohne Doping, natürlich auch ohne S.C.H.O.K.O.L.A.D.E. eintreten. Genau wie der Sichelputzer es auch tut…

Und es werden minütlich mehr. Lasst uns jetzt einen Schlussstrich ziehen und den Neuanfang machen.
Blogger gedopt

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  • Boris (Autor) am 20.4.2012:
    Das ist tatsächlich eine Möglichkeit, die ich auch bedenke: augenstille.de umbauen wie...
  • Hokey am 20.4.2012:
    Es reicht ja auch, das Blog mal ein paar Monate / Jahre liegen zu lassen – ich kenne ein...
  • Boris (Autor) am 14.2.2012:
    Ich hatte 2003 schon einmal einen Satz Ohrmuscheln bestellt. Hatte einfach dort angerufen...
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    Verdammt, und ich hab meinen irgendwann vor vielen Jahren schon mal weggeworfen wegen zerfallener...
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    Den hätte ich lauthals ausgelacht und gefragt, wie es sein könne, dass sein Köter Haufen...
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