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dyingeyes weblog: das persönliche Weblog von Boris Stumpf aus Frankfurt am Main

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Empfohlen: Stephanie Plum

27. März 2007 – 8:50 Uhr

Jetzt, wo der neue Rechner wunderbar läuft (Pssst!), kann ich mal schnell eine Buchempfehlung abgeben:

Kategorie: Lockerer, amüsanter Krimi für zwischendurch, gut und flüssig zu lesen

One for the Money
Janet Evanovich (New York 1994, St. Martin’s Paperbacks)
ISBN 0-312-99045-6

Das Bändchen ist der Auftakt zu einer ganzen Serie von Krimis mit der Protagonistin Stephanie Plum, einer Kopfgeldjägerin (Bounty Hunter) in Trenton, New Jersey, die eher unfreiwillig aus einer akuten finanziellen Notlage heraus bei ihrem Cousin Vinnie anheuert. Ohne einen Schimmer Erfahrung wird sie sogleich mit einem verlockend lukrativen Fall konfrontiert, der sich als ausnehmend knifflig herausstellt und unangenehme Verbindungen zu Erlebnissen in ihrer Kindheit aufleben lässt.

Es gibt reichlich Verwicklungen, Kratzer und Schrammen, aber irgendwie wurschtelt sich die quirlige Lady mit Wortwitz, einer gewissen selbstbewussten Frechheit und ein paar hilfreichen Bekannten erfolgreich durch die abenteuerliche Angelegenheit.

Inzwischen sind etwa ein Dutzend Stephanie-Plum-Romane erschienen und ich denke, es macht Sinn, mit dem ersten der Serie anzufangen. Viele Personen begleiten die Protagonistin wohl über alle Romane hinweg, so dass bei der Lektüre in Erscheinungs-Reihenfolge eine kontinuierliche kleine »Stephanie-Plum-Welt« entsteht.

Ich empfehle wie immer die Originalausgabe – die auf jeden Fall leichter zu lesen ist als z.B. die sprachlich reicheren Romane meines Lieblings Dean Koontz. Aber es gibt die Plum-Romane auch in deutscher Übersetzung (zu deren Qualität ich jedoch nichts sagen kann).

Einmal ist keinmal
Janet Evanovich (München, Random House/Goldmann 1997)
ISBN 978-3-442-42877-9

Die Originalausgaben mit ihren quietschbunten Covern sind für ca. 6 bis 7 Euro im Buchhandel mit englischsprachigen Büchern (oder via Amazon) erhältlich.

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